Neues privates YouTube-Video: Die Giganten der Sila

Einen Artikel über die Giganten der Sila habe ich ja schon veröffentlicht: Es geht um riesige Kiefern im Nationalpark Sila in Kalabrien, die bis zu 45 m hoch, 2 m dick und 350 Jahre alt sind. Der Artikel enthält nicht nur die genaue Wegbeschreibung und 29 4K-Fotos, sondern ich bringe auch Licht in das Dunkel der Namen für die gigantischen Bäume: „Pinien Larici“, „Pino Laricio“ und „Pino silano“ – Reiseführer sind sehr kreativ. Zur Auswahl stehen zusätzlich: korsische oder kalabrische oder Sila-Kiefer. Schwarzkiefer ist auch im Angebot. Die lateinischen Artnamen lasse ich der Übersichtlichkeit halber an dieser Stelle einmal weg.

Giganten der Sila

Nicht nur der Artikel steht nun zum überwiegenden Teil hinter der Paywall. Auch das Video, das ich heute auf YouTube veröffentlicht habe, ist privat, d. h., nur Abonnenten können es sich anschauen. Wenn Sie Abonnent sind und Interesse an dem Video haben, schicken Sie mir bitte Ihre E-Mail-Adresse, unter der Sie bei Google registriert sind. Dann trage ich diese in die Liste der Personen ein, mit denen ich dieses Video teile, und Sie erhalten von YouTube automatisch eine Nachricht mit dem Link zum Video.1Selbstverständlich können Sie sich auch für alle meine privaten Videos freischalten lassen. Eine Liste der bisher veröffentlichten 14 Videos finden Sie hier.

Vielleicht wird Ihnen nicht nur der niedliche Hund auffallen, der an einer Stelle ins Bild kommt und mit großem und nicht erlahmendem Eifer eine Maus o. ä. jagt. Sie werden möglicherweise auch die Buchen bemerken, die dort wachsen. Es ist keine Kiefernplantage. Die Buchen sind alle gesund. Kein Waldsterben nirgends. Und das in Süditalien.

Sabines Fotos Teil 2 – Buchenvoranbau am Wüstebach

Sabine hat nicht nur den ehemaligen Kahlschlag am Wüstebach im Nationalpark Eifel fotografiert. Sie hat auch Fotos vom Buchenvoranbau dort gemacht.

Das Nationalparkforstamt ahnt nicht, wie berechtigt seine Frage ist: Was ist denn hier los? Denn diese Frage kann ja auch bedeuten: Was ist das denn hier für ein Unsinn? Peter Wohlleben hat vermutlich recht: „Ein gepflanzter Wald ist eine grüne Kolonne von Rollstuhlfahrern.“

Lesen Sie hier den zweiten, mithilfe von Sabine erstellten Artikel: Nationalpark Eifel – Umstrittener Buchenvoranbau.

Zum Niederknien schön – mein Märchenwald

Vielleicht wird Thomas Michler, Umweltpädagoge im Nationalpark Bayerischer Wald, nun schmunzeln oder vielleicht auch die Nase rümpfen, wenn ich von „Märchenwald spreche. Denn er schreibt:1zusammen mit Co-Autor Erik Aschenbrand

„Auch vom Wald existieren stereotype Vorstellungen. Weit verbreitet ist die Vorstellung vom grünen Märchenwald mit uralten Baumriesen, die als Symbole der Weisheit und der Dauerhaftigkeit der Natur interpretiert werden (Schama 1996). Diese stereotype Vorstellung vom Wald ist nicht nur aus Märchen und Filmen bekannt, sie wird derzeit z. B. auch erfolgreich von „Deutschlands berühmtestem Förster“ (Bild Zeitung 2017) Peter Wohlleben in seinen Büchern bedient.“2Erik Aschenbrand und Thomas Michler, Gestörte Heimat – Nationalparks zwischen Naturschutz, Tourismus und lokaler Akzeptanz, Naturschutz und Landschaftsplanung 04/2019, Hervorhebungen von mir

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Das letzte Wort zur Verkehrssicherung in Porta Westfalica

Zur Verkehrssicherung im FFH-Gebiet bei Porta Westfalica sind viele Worte gewechselt worden. Das letzte Wort hat die Forstbehörde in Düsseldorf, genauer gesagt das Referat III.3 Forsthoheit, Planung und Waldnaturschutz im Landwirtschaftsministerium (MLV). Das letzte Wort hat Ministerialrat (MR) Herr Hueck.

Der in meinen Augen entscheidende Abschnitt lautet:

„Ein Abrutschen von umgestürzten Bäumen oder abgebrochenen Baumteilen in Hangbereichen über eine Distanz größer 30 m hangabwärts wird in Einzelfällen als realistisches Szenario eingeschätzt. […] Aus forstbehördlicher Sicht sehe ich keinen Anlass, die Maßnahme vor Ort zu prüfen.“

Sie finden die Stellungnahme von MR Hueck hier.