Wildverbiss auf dem Kahlschlag am Schwarzen Graben

Einleitung

Im Sommer 2020 besuchte ich die großen Kahlschläge entlang des Kleinen Sandtalsbach im Nationalpark (NLP) Harz. Auf dem Rückweg nach Ilsenburg kam ich an der Quelle des Schwarzen Graben vorbei. Auch hier wurden große Flächen kahlgeschlagen. Aber nicht die Kahlschläge erregten meine Aufmerksamkeit; es waren die kleinen Buchen, die man hier gepflanzt hatte. Sie sind vom Forstweg aus sehr gut zu sehen. Und sie sind alle verbissen.

Spannend ist, dass Andreas Pusch, der Leiter des NLPs, in einem auf YouTube veröffentlichten Vortrag höchstpersönlich erklärt, warum die auf den Kahlschlägen gepflanzten Buchen von den Hirschen kaputt gebissen werden. Man muss nur bei zwei Stellen des Vortrags genau hinhören.

Am Ende des Artikels stelle ich die Frage, warum niemand gegen den Wildverbiss durch Hirsche protestiert. Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Anfahrt und Wanderweg
  2. Chronik des Kahlschlags am Schwarzen Graben
  3. Fotos der verbissenen Buchen am Schwarzen Graben
  4. Video über den Wildverbiss am Schwarzen Graben
  5. NLP-Leiter Pusch erklärt unfreiwillig, warum Kahlschläge gut für Hirsche sind
  6. Schluss – Warum kein Protest?

Anfahrt und Wanderweg

Die Wanderung startet am Wanderparkplatz Ilsenburg/Ilsental. Von dort wandern wir das Ilsental hinauf. An der Mündung des Großen Sandtalsbach in die Ilse überqueren wir die Brücke und folgen dem Sandtalsbach. Wir biegen also nicht nach Süden in das Ilsental ab, sondern wandern nun ein Stück durch das Große Sandtal. Dann biegen wir nach Norden ab in das Kleine Sandtal, das uns zur Ernstburg führt. Dort biegen wir rechts ab nach Ilsenburg. Nach rd. 2 km erreichen wir den Schwarzen Graben. In der Karte unten ist er mit einem blauen Kartenmarker gekennzeichnet. Über den Borkenkäferpfad gelangt man wieder nach Ilsenburg.  


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