Was, wenn Sinner es gewusst hat? Wenn er gewusst hat, dass jeder Fichtenwald, der zur Naturzone erklärt wird, über kurz oder lang vom Käfer gefressen wird.
Kategoriearchiv: Nationalparks
Idee zur unbekannten Pionierbaumart am Wüstebach
In meinem gestern veröffentlichten Artikel Adlerfarn statt Auenwald spreche ich auch über einen unbekannten Pionierbaum, der dort in großen Mengen auf dem Kahlschlag am Wüstebach wächst:
Pionierbaum am Wüstebach im Nationalpark HarzIch habe hin und her überlegt, welche Baumart das sein könnte. Weiterlesen
Sabines Fotos Teil 3 – Adlerfarn statt Auenwald
Erklärtes Ziel der „flächigen Entnahme von Fichten“ am Wüstebach im Nationalpark Eifel einen „naturnahen Auenwald selbständig entstehen zu lassen“. Die Natur sollte die „Möglichkeit“ erhalten für eine „natürliche Ausbreitung von Eschen, Erlen und Weiden“.
Nun – diese Möglichkeit hat die Natur in den vergangenen 12 Jahren offenbar nicht genutzt. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Adlerfarn statt Auenwald.
Der nächste Artikel erscheint im März – dann mit dem vierten und letzten Teil der Fotos von Sabine.
Sabines Fotos Teil 2 – Buchenvoranbau am Wüstebach
Sabine hat nicht nur den ehemaligen Kahlschlag am Wüstebach im Nationalpark Eifel fotografiert. Sie hat auch Fotos vom Buchenvoranbau dort gemacht.
Das Nationalparkforstamt ahnt nicht, wie berechtigt seine Frage ist: Was ist denn hier los? Denn diese Frage kann ja auch bedeuten: Was ist das denn hier für ein Unsinn? Peter Wohlleben hat vermutlich recht: „Ein gepflanzter Wald ist eine grüne Kolonne von Rollstuhlfahrern.“
Lesen Sie hier den zweiten, mithilfe von Sabine erstellten Artikel: Nationalpark Eifel – Umstrittener Buchenvoranbau.
Nationalpark Eifel – Sabine geht Kahlschlag gucken
„Ein Kahlschlag sieht im ersten Jahr immer schrecklich aus. Gehen Sie dort in fünf Jahren gucken, dann sieht das dort ganz anders aus.“ Das hat 2014 der damalige Leiter des Nationalparks Eifel, Henning Walter, gesagt.1200 Gäste kamen zur Wald-Fachtagung, Kölnische Rundschau vom 4.6.2014 Ein Jahr zuvor waren am Wüstebach 8 ha Fichtenwald kahlgeschlagen worden. Die Presse berichtete. Sogar das Fernsehen mit Peter Wohlleben war da.
Kahlschlag am Wüstebach, Oktober 2013Sabine hat Walter beim Wort genommen. Sie ist dort gucken gegangen. Und sie hat mir Fotos und Videos geschickt. Anonym, denn das Verlassen der Wege im Nationalpark ist eine Ordnungswidrigkeit. Nun können wir uns ein Urteil bilden: Sieht es dort ganz anders aus? Lesen Sie hier gleich zwei neue Artikel:

