Der klimastabile Mischwald an der Haselnussquelle

Einleitung

Geplant war die Wanderung durch einen klimastabilen Mischwald nicht. Ursprünglich wollte ich nur das Kloster an der Haselnussquelle (Monastero di Fonte Avellana) besuchen.

Mit der Klosterbesichtigung war ich dann aber schon um die Mittagszeit fertig und die Gaststätte an der Haselnussquelle (Ristoro bar Fonte Avellana) sah leider nur wenig einladend aus. Aber für die Rückfahrt war es eindeutig zu früh. Und dann sah ich am Parkplatz dieses große und auch ziemlich neue Informationsschild mit einer Wanderkarte. Der Informationstext war sogar zweisprachig:

Den 1.701 m hohen Monte Catria würde ich nicht schaffen, aber die Grotte des Heiligen Petrus Damiani war nur 820 m hoch und laut Infotext auch nur 3 km entfernt:

„Es ist eine kleine offene Höhle, 3 km entfernt vom Kloster an der Haselnussquelle. Der Heilige Petrus Damiani, Leiter des Klosters von 1.043  bis 1.057, zog sich dorthin zurück um zu beten.“

Spontan entschloss ich mich dazu, zur Grotte zu wandern.

Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Anfahrt und Wanderweg
  2. FFH-Gebiet
  3. Italienischer Mischwald – stabil und resilient
  4. Die Grotte des Heiligen Petrus Damiani
  5. Unsichtbarkeit von Forstwirtschaft
  6. Ausblick
  7. Fotos in 4K

Anfahrt und Wanderweg

Kommt man von der Adriaküste, so fährt man von der A14 (E5) in Ancona Nord ab und nimmt  SS76 Richtung Jesi. In Genga verlässt man die SS76 und fährt Richtung Sassoferrato. Über die SP15, SP22 und SP52 kommt man zum Kloster.

Vom Kloster zur Grotte waren es dann nur 2 km – nicht drei, wie das Informationsschild meinte. Nun, vielleicht ist San Pier Damiani vor 1.000 Jahren einen etwas längeren Weg gegangen:

Karte erstellt mit OpenStreetMap. Der obere rote Pfeil zeigt auf den Parkplatz, der mittlere auf den Wanderweg und der untere auf die Grotte.

Der Weg ist in hervorragendem Zustand: zunächst ist es ein geschotterter Forstweg.

Der Weg wirkt wie neu.

Er ist so gut planiert, dass man ihn vermutlich auch mit einem Kinderwagen gehen könnte.

Nach ungefähr 1 km mündet dieser Weg in eine geschotterte Straße, die so breit ist, dass mühelos große Lastwagen darauf fahren könnten.

Ausgeschildert ist sie aber als Wander- und Mountainbikeweg. Mir sind allerdings nur 2 Fahrradfahrer begegnet.

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