Warum die Kritik am Forst von Bad Münder nicht berechtigt ist

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In meinem letzten Beitrag habe ich einen Hieb an den Luhdener Klippen scharf kritisiert. Die Fläche dort ist aber geradezu lächerlich klein, wenn man sie vergleicht mit den riesigen Hiebsflächen nur wenige km weiter im Forst von Bad Münder. Und selbstverständlich könnte man die dortigen Maßnahmen nach der Borkenkäferkalamität noch viel heftiger kritisieren. In meinem neuen Artikel behaupte ich aber, dass eine solche Kritik nicht nur zwecklos, sondern darüber hinaus unberechtigt ist.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Die unberechtigte Kritik am Forst von Bad Münder.

Der Schlag direkt neben dem Naturwald Luhdener Klippen

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Es sollte ein schöner Nachmittagsspaziergang werden: Käsekuchen am Luhdener Klippenturm und dann den Klippenweg – direkt an der nördlichen Grenze des Naturwalds Luhdener Klippen.

Karte von Mapy

Nichts Böses ahnend gehe ich diesen Klippenweg, einen ganz schmalen Pfad, den Brombeeren und Brennnesseln jetzt zuwachsen – die Natur nimmt keine Rücksicht auf den Weserbergland-Weg.

„Urige Wälder … weite Ausblicke über eine stille, naturbelassene Landschaft … Hier erleben Wandernde die Natur in all ihren Facetten – authentisch, abwechslungsreich, ursprünglich und entschleunigt.“

An den Luhdener Klippen stimmt dieser Werbetext.1Aber möchte man ergänzen: ausnahmsweise. Siehe Weserberglandweg Denn der Naturwald ist tatsächlich ein uriger Wald. Man blickt oben von den Klippen wirklich auf einen naturbelassenen Wald. Ein schöner Nachmittagsspaziergang!

100 m weiter war es dann vorbei mit der Idylle:

Der Hieb2Hieb = Holzernte ist ganz frisch. Weiterlesen

Die Zerstörung des Traums von einem Sehnsuchtsort

Der Große Rachel war so etwas wie ein Sehnsuchtsort für mich. Meine allererste Wanderung im Nationalpark Bayerischer Wald führte 2009 dorthin und ich bin seitdem viele Male dort oben gewesen. Über den Rachel habe ich so viele Artikel geschrieben wie über keinen anderen Ort.1siehe z. B. Winterwanderung zum Rachel, Herbstwanderung zum Rachel und Sommerwanderung zum Rachel Bei der Wanderung 2019 über den Rachelsteig und durch diesen misshandelten Fichtenforst ist etwas kaputtgegangen. Corona hat den Traum von einem Sehnsuchtsort dann endgültig zerstört. Ich bin nicht wieder dort gewesen. Das Video zum Artikel Rückegassen am Rachelsteig ist online:

Hässlicher Wald bei schlechtem Wetter

An neue Wanderungen durch schöne1siehe Schöne Wanderungen oder auch nicht so schöne Wälder2siehe Hässliche Wanderungen und Artikel darüber ist leider nicht zu denken. Denn mein Fuß ist immer noch nicht gesund.3siehe auch meinen Beitrag von Anfang September Die Giganten der Sila Die aktuelle Diagnose verwendet böse Worte: „chronisch“, „Peritendinitis“, „Enthesiopathie“, „Tendinopathie“, „Defekt“, „therapierefraktär“. 

Deshalb werte ich nun Wanderungen aus, die ich in der Vergangenheit gemacht habe und über die ich damals nichts geschrieben habe. Im Folgenden greife ich zurück auf eine Wanderung im September 2019: Mit der besten Ehefrau von allen ging es über den Rachelsteig zum Großen Rachel im Nationalpark Bayerischer Wald. Damals habe ich viele Fotos und auch lange Videos gemacht. Aber geschrieben habe ich trotzdem nichts darüber: Das Wetter war richtig schlecht. Grauer Himmel, dunkle Wolken, keine Sonne. Und dann noch alte, tote Fichten. Das sah nicht gut aus.

Noch schlimmer war dieser junge Fichtenforste ganz zu Beginn des Rachelsteigs nahe Oberfrauenau. Wirtschaftswald, nicht Nationalpark. Furchtbar. Deprimierend. Schlecht gewachsene Fichten, zu dicht stehend, nicht richtig gepflegt. Kaputte Birken dazwischen.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel über eine Wanderung durch einen hässlichen Wald bei schlechtem Wetter: Rückegassen am Rachelsteig.