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„Entweder gibt es in ihrer Ursprünglichkeit erhaltene Orte oder es gibt sie nicht. Entweder erkennen wir den geistigen und emotionalen Wert unberührter, schöner Natur, oder wir erkennen ihn nicht.“
Ansel Adams 1Brief an Dr. Henry J. Vaux, 7. Oktober 1960, zit. n. Nationalpark 1/2001, S. 12
Einleitung
Kahlschläge sind eine Scheiß-PR.2Das Schimpfwort verdanke ich Henryk M. Broder: „Enthauptungen sind eine Scheiß-PR“ Das weiß auch die Nationalparkverwaltung. Deshalb lotst sie die Besucher an den Kahlschlägen vorbei. Den über 75 ha großen Riesenkahlschlag am Rindelloch bekommt man auf den markierten Wanderwegen nicht zu Gesicht. Der Goldsteig macht einen großen Bogen um diesen Kahlhieb. Von der Brücke über den Rindelbach sind die Verheerungen fast unsichtbar:
Auf dem Weg vom Rindel- zum Albrechtschachten sah ich die silbergrauen Stümpfe durch den Buchenwald schimmern, verließ den Goldsteig und wanderte auf einer Rückegasse mitten in das Gräuel der Verwüstung hinein.
Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:
- Wanderweg zum Rindelloch
- Satellitenbilder der Verwüstung
- Das verödete Tal des Rindelbachs
- Die leergeräumte Anhöhe am Bampferfleck
- Drei Panoramafotos der Kahlhiebe
- Der nicht geräumte Windwurf am Lackenberg
- Schluss: Die Schuld der Förster
Wanderweg
Der kürzeste Weg zum Rindelloch führt vom Parkplatz Scheuereck durch das Höllbachtal. Der Rundweg hat eine Länge von 12,6 km: Vom Parkplatz geht es über die Höllbachstraße Richtung Albrechtschachten. Den lässt man links liegen und biegt nach rechts zum Rindelbach ab. Vor der Brücke biegt man nach links in nördlicher Richtung ab und wandert parallel zum Bach immer weiter bergan. Oben gelangt man auf den Rindelsteig, dem man nach rechts zum Rindl-Schachten folgt. An einer Hütte biegt man rechts ab und gelangt wieder zum Parkplatz.
Karte hergestellt mit OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License (ODbL)
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