Der Kahlschlag im Naturwald Katzenbau im Hils

Iran-Krieg Tag 143, Super-E10 2,29€

Wenn in dem Wirtschaftswald rund um den Süntelturm bei Bad Münder mehr als 100 ha Kalamitätsflächen abgeräumt werden, dann ist Kritik von vornherein zwecklos und auch unberechtigt.1siehe Die unberechtigte Kritik am Forst von Bad Münder Wenn dagegen in einem Naturwald ein Fichtenbestand abgeholzt wird, dann ist Kritik vielleicht nicht zwecklos und auch nicht unberechtigt. In einem Naturwald lässt man Natur Natur sein – und das gilt auch für Fichten.

Naturwald Katzenbau

Offensichtlich gibt es Ausnahmen. Lesen Sie hier den ersten Teil meines Artikels: Naturwald Katzenbau im Hils. Denn dort fand diese extraktive Maßnahme statt. Wie es dazu kam, erläutere ich ausführlich in einem zweiten Teil des Artikels.

Warum die Kritik am Forst von Bad Münder nicht berechtigt ist

Iran-Krieg Tag 141, Super-E10 2,27€

In meinem letzten Beitrag habe ich einen Hieb an den Luhdener Klippen scharf kritisiert. Die Fläche dort ist aber geradezu lächerlich klein, wenn man sie vergleicht mit den riesigen Hiebsflächen nur wenige km weiter im Forst von Bad Münder. Und selbstverständlich könnte man die dortigen Maßnahmen nach der Borkenkäferkalamität noch viel heftiger kritisieren. In meinem neuen Artikel behaupte ich aber, dass eine solche Kritik nicht nur zwecklos, sondern darüber hinaus unberechtigt ist.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Die unberechtigte Kritik am Forst von Bad Münder.

Idee zur unbekannten Pionierbaumart am Wüstebach

In meinem gestern veröffentlichten Artikel Adlerfarn statt Auenwald spreche ich auch über einen unbekannten Pionierbaum, der dort in großen Mengen auf dem Kahlschlag am Wüstebach wächst:

Pionierbaum am Wüstebach im Nationalpark Harz

Ich habe hin und her überlegt, welche Baumart das sein könnte. Weiterlesen

Sabines Fotos Teil 3 – Adlerfarn statt Auenwald

Erklärtes Ziel der „flächigen Entnahme  von Fichten“ am Wüstebach im Nationalpark Eifel einen „naturnahen Auenwald selbständig entstehen zu lassen“. Die Natur sollte die „Möglichkeit“ erhalten für eine „natürliche Ausbreitung von Eschen, Erlen und Weiden“.

Nun – diese Möglichkeit hat die Natur in den vergangenen 12 Jahren offenbar nicht genutzt. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Adlerfarn statt Auenwald.

Der nächste Artikel erscheint im März – dann mit dem vierten und letzten Teil der Fotos von Sabine.

Nationalpark Eifel – Sabine geht Kahlschlag gucken

„Ein Kahlschlag sieht im ersten Jahr immer schrecklich aus. Gehen Sie dort in fünf Jahren gucken, dann sieht das dort ganz anders aus.“ Das hat 2014 der damalige Leiter des Nationalparks Eifel, Henning Walter, gesagt.1200 Gäste kamen zur Wald-Fachtagung, Kölnische Rundschau vom 4.6.2014 Ein Jahr zuvor waren am Wüstebach 8 ha Fichtenwald kahlgeschlagen worden. Die Presse berichtete. Sogar das Fernsehen mit Peter Wohlleben war da.

Kahlschlag am Wüstebach, Oktober 2013

Sabine hat Walter beim Wort genommen. Sie ist dort gucken gegangen. Und sie hat mir Fotos und Videos geschickt. Anonym, denn das Verlassen der Wege im Nationalpark ist eine Ordnungswidrigkeit. Nun können wir uns ein Urteil bilden: Sieht es dort ganz anders aus? Lesen Sie hier gleich zwei neue Artikel: