Sabines Fotos Teil 2 – Buchenvoranbau am Wüstebach

Sabine hat nicht nur den ehemaligen Kahlschlag am Wüstebach im Nationalpark Eifel fotografiert. Sie hat auch Fotos vom Buchenvoranbau dort gemacht.

Das Nationalparkforstamt ahnt nicht, wie berechtigt seine Frage ist: Was ist denn hier los? Denn diese Frage kann ja auch bedeuten: Was ist das denn hier für ein Unsinn? Peter Wohlleben hat vermutlich recht: „Ein gepflanzter Wald ist eine grüne Kolonne von Rollstuhlfahrern.“

Lesen Sie hier den zweiten, mithilfe von Sabine erstellten Artikel: Nationalpark Eifel – Umstrittener Buchenvoranbau.

Nationalpark Eifel – Sabine geht Kahlschlag gucken

„Ein Kahlschlag sieht im ersten Jahr immer schrecklich aus. Gehen Sie dort in fünf Jahren gucken, dann sieht das dort ganz anders aus.“ Das hat 2014 der damalige Leiter des Nationalparks Eifel, Henning Walter, gesagt.1200 Gäste kamen zur Wald-Fachtagung, Kölnische Rundschau vom 4.6.2014 Ein Jahr zuvor waren am Wüstebach 8 ha Fichtenwald kahlgeschlagen worden. Die Presse berichtete. Sogar das Fernsehen mit Peter Wohlleben war da.

Kahlschlag am Wüstebach, Oktober 2013

Sabine hat Walter beim Wort genommen. Sie ist dort gucken gegangen. Und sie hat mir Fotos und Videos geschickt. Anonym, denn das Verlassen der Wege im Nationalpark ist eine Ordnungswidrigkeit. Nun können wir uns ein Urteil bilden: Sieht es dort ganz anders aus? Lesen Sie hier gleich zwei neue Artikel:

 

Keine Kahlschläge mehr im Nationalpark Eifel

In einem Interview mit Marlon Gego von der Aachener Zeitung vom 29. August 2014 kündigt NRW-Umweltminister Remmel einen Kurswechsel im Nationalpark Eifel an.

8 ha Kahlschlag am Wüstebach

 

Hier geht es zum Interview: Keine Kahlschläge mehr im Nationalpark.
Und hier zur Titelstory auf Seite 1: Nationalpark – Minister plant Kurswechsel.

Achten Sie bitte einmal auf die Fragen, die Marlon Gego stellt! Gego ist ein Ausnahmetalent im deutschen Journalismus.

Kahlschläge am Bergerbach im Nationalpark Eifel – Update

Im Juni 2014 habe ich noch einmal die Fichtenkahlschläge am Bergerbach im Nationalpark Eifel besucht. Der Bergerbach, um dessen Renaturierung es laut Nationalparkverwaltung angeblich geht, war ausgetrocknet. Der Fingerhut stand in voller Blüte. Auf den schon etwas älteren Kahlschlägen entwickeln sich eintönige, artenarme Sandbirken– statt der versprochenen Auenwälder. Außerdem zeige ich mit Hilfe von Satellitenbildern, wie sich die Kahlschläge seit Nationalparkgründung ähnlich einem Krebsgeschwür ausgedehnt haben.

Hier geht es zum Artikel: Kahlschläge am Bergerbach – Update.

Ahnert zum Kahlschlag im NP Eifel: „Es gab keine Alternativen!“

Forstdirektor Gerd Ahnert (Fachgebietsleiter Waldentwicklung) im Bericht der Lokalzeit Aachen:

„Ein Kahlschlag ist im ersten Moment ästhetisch unschön. Und er hat auch andere Nachteile. Das ist richtig. Aber ich denke, in diesem Fall gab es keine großen Alternativen. Es war die Lücke da durch den Windwurf. Das sieht man da, wo jetzt die Birken schon höher sind. Und das, was hier am Rand noch stand, konnte man auf Dauer sowieso nicht erhalten. … Aber 5 Jahre sind für den Wald ein Fliegenschiss. Ist doch so! Nach 3 Jahre sieht man schon: Hier kommt ein neuer Wald.“

Zäune für die Wissenschaft

Panoramafoto des Zauns auf dem Kahlschlag am Wüstebach

„Der Zaun dient dem Tereno-Projekt und ist der Wissenschaft geschuldet.“ (Henning Walter, Aachener Zeitung vom 2.6.2014)

Hinweis: Das hochauflösende Panoramafoto ist 5,7 MB groß. Die Auflösung beträgt 5.402  x 1.200 Pixel. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann “Link in neuem Fenster öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum.

Mehr Wildnis wagen

Gestern erschien in der Aachener Zeitung ein hochinteressantes Streitgespräch zwischen Herrn Krischer, Vorsitzendem des Fördervereins Nationalpark, und dessen Leiter Herrn Walter. Den Streit moderierte Marlon Gego.

Kahlschlag am Wüstebach mit neugebautem Zaun zum Schutz der Wissenschaft

Erfreulich ist der Sinneswandel des Fördervereins: Stellte man sich im Januar nach dem Plusminus-Fernsehbericht noch demonstrativ hinter die Nationalparkverwaltung (siehe Persilschein für Kahlschläge), so geht Krischer nun deutlich auf Distanz. Aber lesen Sie selbst! Nationalpark Eifel: „Mehr Wildnis wagen!“

Kahlschlag im Dienste des TERENO-Projekts

Hintergrund für Krischers klare Worte („Fundamentalangriff auf den Sinn des Nationalparks“) sind auch Gerüchte und Befürchtungen in der Region: Gerüchteküche um weitere Kahlschläge, Köllnische Rundschau vom 15. April 2014.

Warum Walter bestreitet, dass es sich um einen Wildschutzzaun handelt, erschließt sich mir nicht. Gezäunt wurde eine Fläche von 1,5 ha. Bei meiner Wanderung durch das Wüstebachtal habe ich 2 weitere neue Wildschutzzäune entdeckt, die sicherlich nichts mit dem TERENO-Projekt zu tun haben.

Dr. Aletsee antwortet nicht

Dr. Manfred Aletsee gehört zu den Very Serious People. Er ist Mitglied des Landesvorstands des NABU-NRW, des NABU-Eifelteams und des Wissenschaftlichen Beirats des Nationalparks Eifel. Dort wird er für den NABU am 4. Juni 2014 auf der Fachtagung „Wald in Entwicklung 2.0“ auftreten. Sein Kollege Dr. Eike Lange, Vorsitzender des NABU-Aachen, sitzt in der Nationalpark-Arbeitsgruppe, die die Kahlschläge am Wüstebach abgenickt hat.

Dr. Aletsee hat für die NABU-Homepage eine sonderbare Bilanz zum 10jährigen Bestehen des Nationalparks Eifel gezogen (siehe „NABU gratuliert …„). So hält er die Großkahlschläge im Nationalpark für „naturschutzfachlich sinnvoll“ und fordert, die „FSC-Zertifizierung der Nationalparkwälder … wieder aufzuheben“.

der Wüstebach 9 Monate nach dem „naturschutzfachlich sinnvollen“ Großkahlschlag

 

Deshalb habe ich ihm einen offenen Brief mit 3 Fragen geschrieben. Geantwortet hat Dr. Aletsee nicht. Hier geht es zu meinem Brief: Weiterlesen

Waldentwicklung 2.0 im Nationalpark Eifel

Ich habe den Kahlschlag am Wüstebach im Süden des Nationalparks Eifel besucht und ein Video von 8 Minuten gedreht. Es handelt sich um den Kahlschlag, über den das Fernsehmagazin Plusminus Anfang Januar berichtet hatte. Mit Ausnahme der kleinen Bachaue ist die Fläche pulvertrocken. Auf einem Großteil der Fläche wächst buchstäblich kein Gras mehr. Die wenigen 20-30 cm großen Vogelbeerbäumchen sind total verbissen. Nicht umsonst hat man eine Fläche von 1 ha mit einem 2 m hohen Wildschutzzaun eingezäunt.

 

 

Kahlschläge wie dieser sind der Grund für die Fachtagung „Wald in Entwicklung 2.0“ am 4. Juni 2014 im Nationalpark Eifel.

Kritik der „Online-Abstimmung“ im NP Eifel

Das Forstamt des Nationalparks Eifel führt zur Zeit eine Online-Abstimmung zum Waldumbau durch. Die Teilnehmer werden gefragt, wie es auf den Kahlschlägen in den Bachtälern und auf dem Kermeter weitergehen soll. Denn: Fichte und Douglasie kehren auf den Kahlschlägen zurück.

„Waldumbau“ am Wüstebach in Pafferscheid

Ich stelle Ihnen den Fragebogen im Wortlaut vor und kritisiere ihn dann ausführlich. Der Fragebogen ist plumpe Meinungsmache. Er soll dem Forstamt einen Persilschein für weitere Holzfällungen im Park ausstellen: Meinungsmache durch Online-Abstimmung.

Großkahlschläge am Heimbach im Nationalpark Eifel

Eigentlich wollte ich nicht mehr über Kahlschläge im NP Eifel schreiben. Aber dann bin ich am Samstag auf die 10 ha großen Kahlschläge am Heimbach, einem winzigen Rinnsal ganz im Norden des Kermeters, gestolpert.

Und ich frage mich ernsthaft: Bin ich eigentlich der Einzige, der so etwas zum Erbrechen findet? Weiß vielleicht niemand davon? Schließlich haben die Kahlhiebe abseits der großen Wanderrouten stattgefunden –  unmittelbar an der Nordgrenze des Parks. Und es gibt darüber keine Berichte – weder auf der Homepage des Nationalparks, noch in dessen Jahresberichten, noch in den Zeitungen, noch auf der Homepage des LIFE+-Projekts „Wald Wasser Wildnis„. Nichts. Die Kahlschläge am Heimbach fanden still und heimlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das folgende Panoramafoto ist 5,6 MB groß. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann „Link in neuem Fenster öffnen“. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum:

Heimbach_Panorama_1

 

Ich analysiere die Kahlschläge mit Hilfe des forstwirtschaftlichen Standardlehrbuchs „Waldbau auf ökologischer Grundlage“ von Röhrig, Bartsch und Lüpke. Das Buch selbst ist nicht unproblematisch, denn Förster haben ein sehr spezielles Verständnis von Ökologie. Hier der Link zu meiner Analyse: Kahlschläge am Heimbach.

 

P.S.: Falls es doch irgendwelche Infos über die Kahlschläge am Heimbach im Netz gibt, bitte lassen Sie es mich wissen!

 

Naturwaldzelle Schäferheld – ein 170 Jahre alter Buchenwald

Ich habe einen Bericht über den 170 Jahre alten Buchenwald in der Naturwaldzelle Schäferheld geschrieben. Der Buchenwald, der zu den Juwelen des Nationalparks Eifel zählt, wird seit 40 Jahren nicht mehr bewirtschaftet und steht unter Prozessschutz. Neben Hinweisen zur Geschichte des Waldes und zu seinen Besonderheiten zeige ich Ihnen hochauflösende Panoramafotos und beschreibe mit Hilfe einer Arbeit von Klaus Striepen ausführlich das Problem, dass zu hohe Wildbestände die natürliche Verjüngung des Walds verhindern: Schäferheld in der Eifel

Schaefer_Pano_4_1200

 

Gleichzeitig veröffentliche ich eine Arbeit über Totholzkäfer in der Naturwaldzelle Schäferheld. Ich zeige Ihnen Bilder der etwas bekannteren Totholzkäferarten und beschreibe kurz ihre Lebensweise. Außerdem stelle ich Ihnen die absoluten Raritäten vor, die Frank Köhler, einer der führenden Käferexperten Deutschlands, dort gefunden hat. Ich bedanke mich bei den vielen vielen Hobbyfotografen, die so freundlich waren, mir ihre Fotos zur Verfügung zu stellen. Ein herzliches Dankeschön geht an Boris Loboda, Kirill Makarov und Maxim Smirnov aus Russland!

Mycetophagus multipuncta_msMycetophagus multipunctatus, Foto: Maxim Smirnov, Ivánovo, Russland

Und sie bewegt sich doch!

Der FSC hat die Kahlschlagsobergrenze für Waldumbaumaßnahmen auf 1 ha begrenzt. Die Pressemitteilung vom 7. März 2014 können Sie hier herunterladen:

FSC-Richtlinienausschuss legt Höchstgrenze für aktive Umbaumaßnahmen fest

Damit wären 8 ha große Kahlschläge wie der am Wüstebach im Nationalpark Eifel nicht mehr erlaubt. Ein herzlicher Dank geht an Alexa Höber vom NDR für Ihren mutigen Fernsehbeitrag! Und natürlich an Peter Wohlleben! Und last but not least an László Maráz vom Forum Umwelt und Entwicklung und dessen nimmermüde Lobbyarbeit für den Wald!

Auch der von mir für seinen Brief an den NDR so heftig kritisierte Vorsitzende des FSC-Deutschland Dirk Riestenpatt schlägt ganz neue Töne an: „Der Deutsche FSC-Standard steht klar für eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft mit Rücksicht auf Menschen und Natur. Für Forstbetriebe und Zertifizierer ergibt sich hieraus die Herausforderung, den Deutschen FSC-Standard nicht nur nach Wort und Komma auslegen, sondern vielmehr auch im Geiste des FSC-Standards zu handeln. Kahlschlag  als Instrument der forstwirtschaftlichen Praxis widerspricht diesem Geist von FSC.“ Und selbst der Vorsitzende der FSC-Wirtschaftskammer Dr. Gerd Loskant stellt klar: „Waldumbau durch großflächigen Kahlschlag ist aus meiner Sicht kein tragfähiges forstliches Konzept.“

Das Ganze ist eine schallende Ohrfeige für das Eifeler Nationalparkforstamt und ebenso für die Kontrollorgane, die die Kahlschläge am Wüstebach abgenickt haben.

 

Professoren zu Kahlschlägen am Wüstebach

Vier Professoren nahmen im Jahr 2006 an der Fachtagung „Nationalpark Eifel: Wald in Entwicklung, Offene Fragen – Leitlinien – Maßnahmen“ teil. Ich habe sie angeschrieben und um eine Stellungnahme zu den Kahlschlägen am Wüstebach gebeten. Zwei von ihnen – Wolfgang Schmidt und Wolfgang Scherzinger – haben mir geantwortet. Ich stelle Ihnen die Antworten auf dieser Seite vor: Professoren zu Kahlschlägen im Wüstebachtal.

Titelseite der Aachener Zeitung

Gego_1

 

Marlon Gego, Redakteur der Aachener Zeitung, hat heute einen großen Bericht über die „Holzschlacht“ in den Wäldern Nordrhein-Westfalens veröffentlicht:

Der Aachener Zeitung liegen alle Verträge vor, die das Land 2007 mit Klausner und 5 weiteren Sägewerken abgeschlossen hat (vergleiche Gutachten von Professor Schulte zu den Klausner-Verträgen). In mindestens einem wird der Nationalpark Eifel ausdrücklich als Liefergebiet genannt.

Der im Bericht genannte Leiter der Landesforstverwaltung Franz-Lambert Eisele, der auf einer Autobahnraststätte (sic!) die Klausner-Verträge aushandelte, hat praktischerweise 2006 an der Fachtagung „Nationalpark Eifel: Wald in Entwicklung, Offene Fragen – Leitlinien – Maßnahmen“ teilgenommen. Der Tagungsband zeigt ihn freudestrahlend auf Seite 3 in der vorderen Reihe links.

Boden im Wüstebachtal ist trocken

Auf dem 8 ha großen Kahlschlag am Wüstebach im Nationalpark Eifel sollen laut Nationalparkverwaltung Auenwälder mit Erlen wachsen. Dummerweise beweisen öffentlich zugängliche Karten des LANUV, dass die Böden im Wüstebachtal überwiegend trocken sind. Die orangefarbenen Flächen bedeuten „trockener Boden“:

Pafferscheid_3

 

Für ausführliche Informationen – auch zur Benutzung der LANUV-Karten – siehe meine Webseite: Trockener Boden am Wüstebach

 

Die Nationalpark-Arbeitsgruppe ist eine Farce

Die Verwaltung des Nationalparks Eifel behauptet, sie habe vor den 8 ha großen Kahlschlägen am Wüstebach zahlreiche Bürger, Vereine, Naturschutzgruppen und Ämter informiert und diese hätten den Kahlschlägen zugestimmt. Ich habe mir einmal die Sitzung der Nationalpark-Arbeitsgruppe vom 23.4.2013 angeschaut, die „keine Bedenken“ bei den Kahlschlägen hatte. Es gab keinerlei Diskussion, keine unterschiedlichen Standpunkte und sowohl Umweltämter als auch Naturschutzgruppen haben geschwiegen:

mehrere Jahre alter Kahlschlag am Wüstebach

 

FSC-Vorsitzender Riestenpatt: „FSC ist kein Öko-Siegel!“

Ich habe zwei neue Seiten geschrieben, die sich mit Reaktionen auf die plusminus-Sendung „Kahlschlag im Naturschutzgebiet“ vom 8. Januar 2014 auseinandersetzen:

Das Umweltministerium fasst die sattsam bekammten Rechtfertigungen für den Kahlschläge im Nationalpark Eifel noch einmal zusammen. Es wird deutlich, dass das Umweltministerium, Wald-und-Holz-NRW und die Nationalparkverwaltung eine geschlossene Phalanx bilden. Da ist nicht ein Beamter, der ausschert und Zweifel anmeldet.

Ein echter Knüller ist die Beschwerde des FSC-Vorsitzenden Riestenpatt beim NDR. Es geht nur um 30 Sekunden Berichterstattung, in denen ganze 5 Sätze gesagt werden. Trotzdem explodiert Riestenpatt förmlich vor Zorn und macht seinem Herzen auf vier eng beschriebenen DIN-A4-Seiten Luft. Dabei macht er Aussagen, bei denen sich viele Umweltschützer verwundert die Augen reiben werden: Der FSC sei kein Öko-Siegel. Harvester sind angeblich unstrittig und modern und schützen die Naturverjüngung. Nicht einmal vor Drohungen macht er halt: „Eine derartig einseitige und von partikularen Interessen getriebene Berichterstattung werden wir uns nicht bieten lassen.“

35 € Verwarngeld wegen Verstoß gegen Wegegebot

Ende Januar wurde ich von der Nationalparkverwaltung Eifel wegen einer Ordnungswidrigkeit schriftlich verwarnt: Ich habe gegen das Wegegebot verstoßen, als ich zur größten Buchenwald-Naturwaldzelle im Nationalpark gewandert bin. Die für das Wegekonzept Verantwortlichen haben das Kunststück fertiggebracht, den 170jährigen Buchenwald komplett zur verbotenen Zone zu erklären. Lesen Sie hier meinen Bericht und den Originaltext der Verwarnung:

35 € Verwarngeld wegen Verstoß gegen Wegegebot

 

 

Peter Stollenwerk kommentiert Kahlschläge im NP Eifel

Unter der Überschrift „Expertenrat“ kommentiert Lokalredateur Peter Stollenwerk von den Eifeler Nachrichten, dem Zentralorgan der Nationalparkverwaltung, die Protestwelle nach dem plusminus-Beitrag über den Kahlschlag im Naturschutzgebiet. Er rät seinen Lesern, nicht um die „Allerwelts-Fichtenwälder“ zu trauern. Die Eifel sei durch die Kahlschläge „luftiger“ und „einladender“ geworden. Ich stelle Ihnen den Kommentar hier vor:

Kommentar von Peter Stollenwerk in den Eifeler Nachrichten