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Kindheit und Jugend
Franz-Josef heiße ich, weil das Ehepaar Adrian 1961 eine Wallfahrt nach Assisi gemacht hat. 1962 wurde ich geboren. Kindheit und Jugend habe ich in Gelsenkirchen verlebt. Der Vorname Franz-Josef ist im Ruhrgebiet eher ungewöhnlich. Abitur 1981 am Max-Planck-Gymnasium. Urlaub haben wir jahrelang in Bad Teinach im Schwarzwald gemacht. Vielleicht erklärt das meine Vertrautheit mit Fichtenwäldern. Jahrzehntelang war ich Fan von Schalke 04. Erst Dauerkarte im Parkstadion, dann in der Arena. Das erklärt den Ruhrpott-Slang in meinen Videos.
Studium
Studiert habe ich an der Ruhr-Universität-Bochum: Biologie und katholische Theologie. Ich war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Die Elite der deutschen Wissenschaftler habe ich persönlich kennengelernt. Dadurch verliert man jeden Respekt. Nach meinem ersten Staatsexamen habe ich ein Jahr am Institut für Mikrobiologie gearbeitet. Mein Professor hat mich immer wieder bekniet, ich solle doch in die Forschung gehen. Nach Amerika. Oder in die Schweiz, wie er später selbst. Dass ich Lehrer werden würde, hat er nicht verstanden. Ich im Nachhinein auch nicht.
Lehrer
Bis zu meiner Frühpensionierung 2016 war ich Lehrer für Biologie am Gymnasium. Das mit dem Religionslehrer hat ein paar Jahre funktioniert. Dann nicht mehr. Eugen Drewermann war schuld. Und wenn man an einem privaten katholischen Gymnasium in Köln „Lass uns nicht von Sex reden“ von Blumfeld bespricht, ist man erstens verrückt und zweitens lernt man die katholische Kirche dann kennen. Dafür habe ich nach einer Fortbildung nicht mehr Religion, sondern Physik unterrichtet. In der Mittelstufe.
Blogger
Mit Peter Wohlleben hat alles angefangen. Ich hatte eines seiner frühen Bücher gelesen und sah dann den Wald von Essen. Und von Bottrop. Und von Bückeburg. Es sah genauso aus wie im Buch beschrieben. Im Buch aber fehlten Fotos. Meine ersten Artikel lieferten die fehlenden Fotos. Und listeten alle Fehler auf, die die Förster machten. Verständnis für Förster hatte ich damals noch nicht. Für einige habe ich immer noch kein Verständnis. Für andere schon.
2009 – Wanderparkplatz Sagwassersäge im Nationalpark Bayerischer Wald