Der Schlag direkt neben dem Naturwald Luhdener Klippen

Iran-Krieg Tag 138, Super-E10 2,08€

Es sollte ein schöner Nachmittagsspaziergang werden: Käsekuchen am Luhdener Klippenturm und dann den Klippenweg – direkt an der nördlichen Grenze des Naturwalds Luhdener Klippen.

Karte von Mapy

Nichts Böses ahnend gehe ich diesen Klippenweg, einen ganz schmalen Pfad, den Brombeeren und Brennnesseln jetzt zuwachsen – die Natur nimmt keine Rücksicht auf den Weserbergland-Weg.

„Urige Wälder … weite Ausblicke über eine stille, naturbelassene Landschaft … Hier erleben Wandernde die Natur in all ihren Facetten – authentisch, abwechslungsreich, ursprünglich und entschleunigt.“

An den Luhdener Klippen stimmt dieser Werbetext.1Aber möchte man ergänzen: ausnahmsweise. Siehe Weserberglandweg Denn der Naturwald ist tatsächlich ein uriger Wald. Man blickt oben von den Klippen wirklich auf einen naturbelassenen Wald. Ein schöner Nachmittagsspaziergang!

100 m weiter war es dann vorbei mit der Idylle:

Der Hieb2Hieb = Holzernte ist ganz frisch. Weiterlesen

Windwurf im Höllenbachtal – Naturwald Hohenstein

Iran-Krieg Tag 130, Super-E10 2,15€.

Als ich den Windwurf im Höllenbachtal entdeckte, war ich sprachlos. Dutzende Buchen kreuz und quer über dem Bach. 1 km wandert man an einem fast beängstigenden Chaos vorbei. Und das Sturmholz liegt dort seit zwei Jahren einfach so herum und wird nicht aufgearbeitet, denn der Windwurf liegt im 1.300 ha großen Naturwald Hohenstein. Das ist kein „Urwald von morgen“, das sieht bereits heute einem Urwald sehr ähnlich.

Lesen Sie hier meinen Artikel über diesen Urwald von heute: Windwurf im Höllenbachtal im Naturwald Hohenstein.

Hinweis: Bei den Recherchen zum Windwurf stieß ich auf eine Fernsehdokumentation über den Naturwald Hohenstein. Schon mehrere Jahre lang habe ich keine Sendungen des ÖRR mehr kritisiert. In diesem einen Fall werde ich eine Ausnahme machen. In der nächsten Woche erscheint: Kritik an der Reportage des NDR über den Naturwald Hohenstein.

Wanderglück am Roten Stein

In meinem Beitrag Deutsche Bahn und deutscher Wald hatte ich folgende Behauptung aufgestellt:

Es gibt auch schöne Wirtschaftswälder. Gepflegt von Förstern, die wirklich gut sind. Und am besten ist ein Förster immer dann, wenn man gar nicht merkt, dass er hier Holz erntet. Hat er aber. Wenn man ganz genau hinguckt. Muss man aber nicht.

Ein Beispiel für solch einen schönen Wirtschaftswald ist der Wald am Roten Brink:

Diese schönen Wirtschaftswälder entdeckt man eher zufällig. Ganz unerwartet. Weiterlesen