Meinungsmache

Die Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald betreibt Meinungsmache. Diesen Begriff verdanke ich dem gleichnamigen Buch von Albrecht Müller. Es trägt den Untertitel „Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“. In meinen Aufsätzen geht es darum, wie die Verwaltung des Nationalparks uns das Denken abgewöhnen will. Zu diesem Zweck habe ich 6 Artikel geschrieben:

Tricksen, Tarnen, Täuschen

Ich zeige die Tricks auf, mit denen die Verwaltung versucht, die Zahlen zum Holzeinschlag im Nationalpark zu verschleiern.

Desinformationsschilder

Am Beispiel von drei Informationsschildern, die in der Nähe des Großen Falkensteins aufgestellt sind, illustriere ich, wie die Besucher des Nationalparks hinters Licht geführt werden. Schwerpunkt sind die angeblich naturschonenden Methoden der Holzernte.

Das sonderbare Interview mit Forstminister Josef Miller

Im Dezember 1998 gab der neue Forstminister Josef Miller der Nationalparkzeitung „Unser Wilder Wald“ ein Interview. Es gibt gute Gründe, die dafür sprechen, dass das ganze Interview ein Fake ist.

12 Strategien der PR-Arbeit im Nationalpark

Am Beispiel des vermutlich getürkten Interviews mit Minister Müller lassen sich exemplarisch 12 Strategien der PR-Arbeit im Nationalpark veranschaulichen.

Public Relation zum 50-jährigen Jubiläum des Nationalparks

Ich analysiere einen Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks zum 50-jährigen Jubiläum des Nationalparks. Der Beitrag verklärt die Geschichte des Parks und verschweigt dessen Defizite.

Stiefkind und Minderwertigkeitskomplex

Meiner Meinung nach gibt es ein Stiefkind und ein Vorzeigekind im Nationalpark Bayerwald. Vorgezeigt wird der Lusen: Jeder Politiker, der zu Besuch kommt, stattet ihm einen Besuch ab, lässt sich am Gipfelkreuz fotografieren und lobt die erfolgreiche Arbeit der Nationalparkverwaltung. Naturschutzfunktionäre und Wissenschaftler der ganzen Welt kommen dorthin und lassen sich vom Nationalparkchef erklären, wie gut es funktioniert, wenn man Natur Natur sein lässt. Die Presse macht hübsche Fotos und alle strahlen glücklich und zufrieden in die Kameras. Es gibt aber auch ein Stiefkind im Park und das ist meines Erachtens der Rachel. In Jahresberichten und Fachzeitschriften taucht er wenn überhaupt, dann nur am Rande auf. Denn dort klappt es mit der Verjüngung nicht so recht und zu viele tote Fichten stehen dumm herum. Das möchte man auf Pressefotos nicht haben. Fast möchte man meinen, die Nationalparkverwaltung leide an einem Schuldkomplex

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