Nationalpark Bayerischer Wald: Borkenkäferbekämpfung am Lackenberg

Einleitung

Über den Riesenkahlschlag am Lackenberg hatte ich 2014 ausführlich berichtet. Mit zahlreichen Fotos hatte ich diesen sog. Sanitärhieb dokumentiert und Hintergründe recherchiert. Man konnte den Nationalpark damals eine Kahlschlagmaschine und auch eine Holzfabrik nennen. Ich war so empört, dass ich sogar zum Boykott des nördlichen Teils des Nationalparks, dem Falkenstein-Rachel-Gebiet, aufrief. Diesen Boykott habe ich tatsächlich 5 Jahre lang durchgeführt. Erst 2019 hat mich die beste Ehefrau von allen zu einem erneuten Besuch überredet. Übrigens nicht des Riesenkahlschlags wegen, sondern wegen der Käsespätzle im Zwieseler Waldhaus. Und so konnte ich dokumentieren, was sich in den 5 Jahren auf den abgeräumten Flächen getan hat.

Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Wanderweg und Hintergrundinformationen
  2. Fotos vom Lackenberg

Wanderweg und Hintergrundinformationen

In dem folgenden Video zeige ich, wie meine Frau und ich zum Lackenberg gewandert sind. Außerdem erklärt Ihnen der damalige Leiter des Parks, Karl-Friedrich Sinner, warum man im Falkenstein-Rachel-Gebiet den Borkenkäfer bekämpft. Er macht das sehr routiniert, denn er musste das damals nicht nur einmal, sondern vermutlich hunderte Male erklären. Böse Zungen sagen, er habe es so häufig getan, dass er am Ende selbst daran geglaubt hat. Aber: De mortuis nil nisi bonum.

An der Begründung Sinners hat sich all die vielen Jahre nichts geändert: „Die Politiker sind schuld!“ Gleichzeitig wird man nicht müde zu betonen, dass die Borkenkäferbekämpfung in einem Nationalpark Unsinn ist. Auch dieser fragwürdige Spagat kommt im Video zur Sprache.

Nach oben
Nächste Seite: Fotos vom Lackenberg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert