Der schönste Wald der Sila Grande – La Fossiata

Kürzlich hatte ich angekündigt, dass ich zukünftig für Abonnenten einen neuen Artikel pro Monat schreiben werde. Heute beginnt ein neuer Monat. Hier also der versprochene neue Artikel: La Fossiata – der schönste Wald der Sila Grande.

Das passende 10-minütige 4K-Video dazu gibt es für Abonnenten auf Anfrage ab Monatsmitte.

Neues privates YouTube-Video: Die Giganten der Sila

Einen Artikel über die Giganten der Sila habe ich ja schon veröffentlicht: Es geht um riesige Kiefern im Nationalpark Sila in Kalabrien, die bis zu 45 m hoch, 2 m dick und 350 Jahre alt sind. Der Artikel enthält nicht nur die genaue Wegbeschreibung und 29 4K-Fotos, sondern ich bringe auch Licht in das Dunkel der Namen für die gigantischen Bäume: „Pinien Larici“, „Pino Laricio“ und „Pino silano“ – Reiseführer sind sehr kreativ. Zur Auswahl stehen zusätzlich: korsische oder kalabrische oder Sila-Kiefer. Schwarzkiefer ist auch im Angebot. Die lateinischen Artnamen lasse ich der Übersichtlichkeit halber an dieser Stelle einmal weg.

Giganten der Sila

Nicht nur der Artikel steht nun zum überwiegenden Teil hinter der Paywall. Auch das Video, das ich heute auf YouTube veröffentlicht habe, ist privat, d. h., nur Abonnenten können es sich anschauen. Wenn Sie Abonnent sind und Interesse an dem Video haben, schicken Sie mir bitte Ihre E-Mail-Adresse, unter der Sie bei Google registriert sind. Dann trage ich diese in die Liste der Personen ein, mit denen ich dieses Video teile, und Sie erhalten von YouTube automatisch eine Nachricht mit dem Link zum Video.1Selbstverständlich können Sie sich auch für alle meine privaten Videos freischalten lassen. Eine Liste der bisher veröffentlichten 14 Videos finden Sie hier.

Vielleicht wird Ihnen nicht nur der niedliche Hund auffallen, der an einer Stelle ins Bild kommt und mit großem und nicht erlahmendem Eifer eine Maus o. ä. jagt. Sie werden möglicherweise auch die Buchen bemerken, die dort wachsen. Es ist keine Kiefernplantage. Die Buchen sind alle gesund. Kein Waldsterben nirgends. Und das in Süditalien.

Abonnements immer mit 14-tägigem Widerrufsrecht

Martin Pusch hat heute einen guten Kommentar zu meinem Beitrag „Webseite schließen? Pro und Contra“ verfasst. In meiner Antwort habe ich u. a. geschrieben: 

18 € für die Freischaltung von 563 Artikeln ist IMHO ein sehr gutes Angebot, insbesondere wenn man es mit dem Preis von ähnlichen Büchern vergleicht.“

Nun könnte ein Leser, der sich mit Internetabonnements nicht so gut auskennt, vielleicht einwenden, dass man die Katze im Sack kauft. Die Qualität der Artikel könne man ja gar nicht beurteilen, weil diese hinter einer Paywall versteckt sind. Man bezahle also 18 €, ohne zu wissen, was man für sein Geld erhält. Bei Büchern sei das anders: Im Buchladen könne man sie sich ansehen, bevor man sie dann bezahlt. Und bei Amazon könne man sie zurückschicken. 

Nun – das mit der Katze im Sack stimmt nicht! Denn man hat ein 14-tägiges Widerrufsrecht:

„Du möchtest eine Mitgliedschaft kündigen? Du hast das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen deinen Kaufvertrag zu widerrufen.“

Dieses Widerrufsrecht ist EU-weit gültig. Es ist nichts Besonderes und nicht etwa ein besonderer Service von Steady, das die Abonnements verwaltet. Das kostenlose Lesen von Artikeln ist also im Prinzip immer noch möglich. Missbrauch ist nicht auszuschließen: Weiterlesen

Mein – vielleicht – schönster Artikel

Nun – es ist Geschmackssache. Der meiner Meinung nach vielleicht schönste Artikel dieser Webseite ist der über Artenvielfalt auf belassenen Borkenkäferflächen. Mit 51 Fotos von Käfern, Wanzen, Hautflüglern, Vögeln und Pilzen. Die Arbeit an diesem Artikel dauerte vom 22. Mai bis zum 4. Juni 2015.

Crypturgus hispidulus_ov
Rauer Zwergborkenkäfer (Crypturgus hispidulus), Foto mit freundlicher Genehmigung von Lech Borowiec 

Warum ich zukünftig für alle Seiten eine Paywall benutze

Ich hatte es schon in meinem gestrigen Beitrag angekündigt, dass ich zukünftig alle neuen und alle alten Artikel hinter eine Paywall stellen werde. Denn in den Artikeln steckt sehr viel – zu viel – Arbeit und diese Arbeit werde ich nicht mehr kostenlos zur Verfügung stellen. Ich hatte gestern bereits an einem Beispiel gezeigt, wie viel Arbeitszeit für einen Artikel nötig ist. Ich möchte das heute an einem anderen Beispiel zeigen. Es ist der Artikel Antrag auf Kahlschlag am Wüstegarten durch Achim Frede, den ich 2017 veröffentlicht habe:

  • Der Aufsatz besteht aus insgesamt 18 Seiten.
  • Er enthält mehrere Dutzend Links und Zitate.
  • Er diskutiert ausführlich die Themen Borstgrasrasen, Flechten, Blockhalden u. v. a. m.
  • Allein die Liste der Namen im letzten Kapitel verschlägt mir heute selbst den Atem.

Wüstegarten Weiterlesen

Webseite schließen? Pro und Contra

Einleitung

Anfang dieses Jahres machte ich meinen Entschluss publik, diese Webseite Ende Februar zu schließen. Ich informierte meine Abonnenten, kündigte das Steady-Projekt, den Webhosting-Vertrag, die Abos für die WordPress-Plugins und löschte alle YouTube-Videos. Drei Wochen hielt ich an meinem Entschluss fest. Dann machte ich alles wieder rückgängig.

Im folgenden Beitrag möchte ich die Gründe für meine Kündigung und deren Widerruf etwas ausführlicher erläutern. Bei Gesprächen mit Abonnenten ist mir deutlich geworden, dass Erklärungsbedarf besteht. Der Beitrag ist gegliedert in folgende Kapitel:

  1. Die Kosten einer Webseite
  2. Die Arbeit für einen Artikel
  3. Konsequenzen für die Zukunft

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Der Fluch des Clickbaiting

Einleitung

In meinem Beitrag zum Ende dieser Webseite hatte ich geschrieben:

„Von den vielen Gründen für diese Entscheidung seien hier nur drei erwähnt …“

Es gab also mehr Gründe als nur die drei erwähnten. Einer versteckt sich in dem Satz:

„Das wichtige Yoast-SEO-Premium-Plugin für WordPress kostet z. B. rd. 150 € jährlich.“

Es ist dieses Plugin, das mich in den Wahnsinn getrieben und zur Weißglut gebracht hat. Es geht um Clickbaiting. Um Search Engine Optimization. Um Keyphrases und Teaser. Es ist ein Fluch!
Dieser Beitrag ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Clickbaiting – Mit Speck fängt man Mäuse
  2. Suchmaschinenoptimierung mit der Focus-Keyphrase
  3. Im Hamsterrad der Suchmaschinenoptimierung
  4. Der Fluch des Clickbaiting

Nächste Seite: Clickbaiting – Mit Speck fängt man Mäuse

Nicht das Ende dieser Website

Am 16. Januar hatte ich den unten stehenden Beitrag veröffentlicht. Einen Monat lang hielt ich an meinem Entschluss fest, die Webseite zu schließen. Vor wenigen Tagen habe ich meine Entscheidung widerrufen. Zu Dokumentationszwecken veröffentliche ich hier noch einmal meinen ursprünglichen Beitrag, der nicht mehr gültig ist:

Dies ist mein letzter Beitrag. Nach 12 Jahren beende ich diese Website Ende Februar. Dann läuft der Vertrag mit dem Webhosting-Unternehmen aus und die Seite wird gelöscht. Von den vielen Gründen für diese Entscheidung seien hier nur drei erwähnt:

1.
Es gibt zu wenig Leser. Und die „Views“, die das WordPress-Statistikprogramm anzeigt, sagen nichts aus über die Verweildauer. Womöglich werden nur die Überschriften gelesen. Die ganze Arbeit ist für die Katz. Z. B. wurde der Beitrag Nationalpark Harz: Stehendes Totholz 2000 – 2022 von nur 10 Personen angeklickt. Weiterlesen

Idee zur unbekannten Pionierbaumart am Wüstebach

In meinem gestern veröffentlichten Artikel Adlerfarn statt Auenwald spreche ich auch über einen unbekannten Pionierbaum, der dort in großen Mengen auf dem Kahlschlag am Wüstebach wächst:

Pionierbaum am Wüstebach im Nationalpark Harz

Ich habe hin und her überlegt, welche Baumart das sein könnte. Weiterlesen

Sabines Fotos Teil 3 – Adlerfarn statt Auenwald

Erklärtes Ziel der „flächigen Entnahme  von Fichten“ am Wüstebach im Nationalpark Eifel einen „naturnahen Auenwald selbständig entstehen zu lassen“. Die Natur sollte die „Möglichkeit“ erhalten für eine „natürliche Ausbreitung von Eschen, Erlen und Weiden“.

Nun – diese Möglichkeit hat die Natur in den vergangenen 12 Jahren offenbar nicht genutzt. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Adlerfarn statt Auenwald.

Der nächste Artikel erscheint im März – dann mit dem vierten und letzten Teil der Fotos von Sabine.

Sabines Fotos Teil 2 – Buchenvoranbau am Wüstebach

Sabine hat nicht nur den ehemaligen Kahlschlag am Wüstebach im Nationalpark Eifel fotografiert. Sie hat auch Fotos vom Buchenvoranbau dort gemacht.

Das Nationalparkforstamt ahnt nicht, wie berechtigt seine Frage ist: Was ist denn hier los? Denn diese Frage kann ja auch bedeuten: Was ist das denn hier für ein Unsinn? Peter Wohlleben hat vermutlich recht: „Ein gepflanzter Wald ist eine grüne Kolonne von Rollstuhlfahrern.“

Lesen Sie hier den zweiten, mithilfe von Sabine erstellten Artikel: Nationalpark Eifel – Umstrittener Buchenvoranbau.

Nationalpark Eifel – Sabine geht Kahlschlag gucken

„Ein Kahlschlag sieht im ersten Jahr immer schrecklich aus. Gehen Sie dort in fünf Jahren gucken, dann sieht das dort ganz anders aus.“ Das hat 2014 der damalige Leiter des Nationalparks Eifel, Henning Walter, gesagt.1200 Gäste kamen zur Wald-Fachtagung, Kölnische Rundschau vom 4.6.2014 Ein Jahr zuvor waren am Wüstebach 8 ha Fichtenwald kahlgeschlagen worden. Die Presse berichtete. Sogar das Fernsehen mit Peter Wohlleben war da.

Kahlschlag am Wüstebach, Oktober 2013

Sabine hat Walter beim Wort genommen. Sie ist dort gucken gegangen. Und sie hat mir Fotos und Videos geschickt. Anonym, denn das Verlassen der Wege im Nationalpark ist eine Ordnungswidrigkeit. Nun können wir uns ein Urteil bilden: Sieht es dort ganz anders aus? Lesen Sie hier gleich zwei neue Artikel:

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern Frohe Weihnachten!

Rachel im Winter

Das Foto stammt aus dem Artikel „Winterwanderung zum Rachel“. Der Artikel beginnt so:

Man kann die Hochlagen am Rachel so fotografieren, dass der Betrachter den Eindruck gewinnt, dort sei der Wald tatsächlich komplett abgestorben und nichts anderes als ein riesiger Baumfriedhof übrig geblieben. Alles tot. Überall nur graue Baumleichen. Es scheint so, als hätte der Borkenkäfer den ganzen Wald aufgefressen. Der Anblick ist verstörend.

Vielleicht verstört Sie der Anblick des Fotos oben auch. Das soll ein Weihnachtsbild sein? Weiterlesen

Nationalpark Harz: Stehendes Totholz 2000-2022

Martin Baumgartner von der Pressestelle des Nationalparks Harz hat mir ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk geschickt. In einem offenen Brief hatte ich um Zahlen zu Totholzflächen gebeten. Baumgartner hat geantwortet und mir eine Excel-Datei mit Zahlen geschickt. Der Nationalpark Harz betreibt offensichtlich eine ähnlich vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit wie der Nationalpark Bayerischer Wald.

Nationalpark Harz - Totholzflächen 2000-2022

Die Datei ist sehr groß und ausführlich. Sie enthält mehrere Säulendiagramme und Tabellen, die gespickt sind mit Daten. Es gibt jährliche Zahlen über:

  • Totholzfächen,
  • Windwürfe,
  • beräumte Flächen,
  • unberäumte Flächen,
  • Gesamtzahlen für beide Bundesländer,
  • Zahlen für Niedersachsen,
  • Zahlen für Sachsen-Anhalt.

Es gibt sogar Zahlen für die einzelnen Nationalparkreviere. Weiterlesen

Ein ganz normaler Tourist 2009 im Nationalpark Bayerischer Wald

Ich habe das letzte Kapitel meines Artikels „2009 – Mein erster Besuch im Nationalpark Bayerischer Wald“ geschrieben. Es handelt von einer „Tour zum Ochsenriegel und Felswandergebiet“. Den Abschluss des Artikels bilden „Schlussbemerkungen über einen normalen Touristen“. Denn 2009 war ich tatsächlich ein ganz normaler Tourist. Ich war kein Wutbürger, der sich über tote Fichten aufregte. Genauso wenig war ich ein Aktivist, der sich an Fichten kettet, die geräumt werden sollen. Einen solchen hat es ohnehin dort nie gegeben. Eine Grünen-Politikerin wie Lisa Badum, die sich im Steigerwald an Bäume kettet,1siehe Grünen-MdB Badum kettet sich an Steigerwald-Buche gibt es nicht im Nationalpark Bayerischer Wald.

Nein, die toten Fichten haben mich 2009 nur als Fotograf interessiert. Und die riesigen Kahlschläge im Falkenstein-Rachel-Gebiet habe ich 2009 überhaupt nicht gesehen.

Tiefenentspannter Tourist am Wanderparkplatz Sagwassersäge 

Das sollte sich erst 5 Jahre später ändern: Im Oktober 2014 erscheinen meine ersten drei Artikel. In den Schlussbemerkungen habe ich sie verlinkt. Ich zähle sie immer noch zum Besten, was ich bislang geschrieben habe.

Offener Brief an den Nationalpark Harz zu Totholzflächen

Schon am 27. November habe ich dem Nationalpark Harz einen offenen Brief geschrieben – es geht um die dortigen Totholzflächen. Eine Antwort habe ich bislang leider nicht erhalten.

Sehr geehrte Damen und Herren von der Pressestelle,
von Ihren Kollegen im Nationalpark Bayerischer Wald habe ich jährliche Zahlen zur Entwicklung der Totholzflächen (gesamt, geräumt und belassen) erhalten (siehe Anlage).

Außerdem hat mir die Pressestelle den Link zu einer Studie über die Walddynamik im Nationalpark Bayerischer Wald von 2014 bis 2023 geschickt:
https://www.nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de/service/downloads/doc/berichte/bericht_walddynamik_2014_2023.pdf

Für den Nationalpark Harz wird es sicherlich auch solche Zahlen und Studien geben. Ich würde Sie bitten, mir die Zahlen zu den Totholzflächen in Ihrem Nationalpark und den Link zu einem Bericht über die dortige Walddynamik zu schicken.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz-Josef Adrian

belassene Totholzfläche im Nationalpark Harz

Totholzflächen im Nationalpark Bayerischer Wald

Nach den Zahlen zu den Totholzfächen im nördlichen Falkenstein-Rachel– und im südlichen Rachel-Lusen-Gebiet folgen nun die offiziellen Zahlen der Pressestelle zum Gesamtgebiet:

Gesamtgebiet   
JahrbelassengeräumtGesamt
198884,89 84,89
198935,26 35,26
199025,46 25,46
199116,57 16,57
199239,397,3546,74
1993132,151,08133,23
199462,820,1162,93
1995367,730,58368,30
1996826,9238,66865,58
1997565,2272,80638,01
1998960,2330,77991,00
1999617,24147,78765,02
200045,12109,94155,06
2001111,292,12113,41
200272,7624,9297,68
2003153,3419,24172,58
2004285,9733,10319,08
2005407,9585,20493,16
2006399,83216,16616,00
2007305,8589,62395,47
2008246,19217,09463,28
200978,90268,00346,90
201088,01145,41233,43
201191,8026,54118,34
201241,0121,3562,36
201338,379,1147,48
201418,4923,0641,55
201543,1228,9872,10
201631,3621,8053,16
201778,5448,72127,26
2018116,6842,05158,72
2019388,84235,69624,53
2020227,6922,69250,39
2021317,3249,88367,20
2022577,78182,38760,16
2023563,92138,12702,04
Gesamt   
 1988-20238464,062360,2910824,35

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2009 – Totholzflächen am Lusen

Vielleicht fragen sich einige Leser: Warum veröffentlicht der keine aktuellen Fotos mehr? Warum diese alten Fotos von 2009? Nun – der erste Grund ist eine „deutliche Zunahme einer Achillodynie mit entzündlichen und degenerativen Veränderungen usw. usf.“. Deswegen Fotos aus besseren Tagen.

Es gibt allerdings einen zweiten Grund: Es macht Sinn, sich z. B. Fotos vom Lusen im Jahr 2009 anzuschauen und sie dann zu vergleichen – entweder mit eigenen aktuellen Erfahrungen oder aktuellen Fotos. Man sieht dann, wie sich der Wald entwickelt hat und wer damals recht gehabt hat: diejenigen, die den Weltuntergang prophezeiten, oder diejenigen, die für Gelassenheit und Geduld plädierten.

Lesen Sie hier das vierte Kapitel des Artikels über meinen ersten Besuch im Nationalpark Bayerischen Wald: 26.7.2009 – Tour zum Lusen.

2009 – Riesige Totholzflächen am Rachel und keine am Falkenstein

Wie erlebte ein normaler Tourist im Jahr 2009 die riesigen Totholzflächen am Rachel? Und wie sah der Falkenstein aus, als es dort noch lebende Fichten gab?

Lesen Sie hier das zweite und dritte Kapitel meines neuen Artikels: 2009 – Mein erster Besuch im Nationalpark Bayerischer Wald.

Totholzflächen im Rachel-Lusen-Gebiet

Von der Pressestelle im Nationalpark Bayerischer Wald habe ich auch die folgenden Zahlen zu den geräumten und den belassenen Totholzflächen im Rachel-Lusen-Gebiet erhalten:

Rachel-Lusen-Gebiet   
JahrbelassengeräumtGesamt
198879,43 79,43
198933,29 33,29
199025,13 25,13
199116,25 16,25
199239,097,3546,45
1993124,711,08125,79
199459,940,1160,05
1995351,580,58352,15
1996786,5038,17824,67
1997543,4172,80616,20
1998878,3830,77909,15
1999555,15142,82697,97
200038,8710,0148,87
200195,892,1298,01
200266,7424,9291,66
2003132,5919,21151,80
2004273,6827,86301,54
2005397,9785,20483,18
2006384,00216,16600,16
2007288,6389,62378,25
2008179,1130,23209,34
200942,425,2147,63
201026,894,4131,31
201112,240,4312,67
20126,541,818,35
201313,062,2215,28
20144,871,976,84
20157,336,6413,97
20164,756,9011,65
201713,199,5922,78
201811,747,0618,80
201941,0160,29101,30
202030,8711,2342,09
202132,3819,5251,90
202260,4833,2693,74
2023143,4236,54179,96
Gesamt   
1998-20235801,521006,086807,60

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