Im Leistungskurs Biologie habe ich nie etwas über Nationalparks erfahren. Im Biologiestudium auch nicht. In meinem Biologieunterricht kamen sie ebenfalls nicht vor. Zum ersten Mal von Nationalparks gehört habe ich 2006 in Los Angeles. Ich nahm damals an einer Stadtführung teil und kam ins Gespräch mit einer Amerikanerin. Sie schwärmte von einer Wanderung durch einen Nationalpark in Arizona. Mit dem Zelt seien sie durch die Wildnis gewandert und hätten tagelang keinen Menschen getroffen. Dass es auch in Deutschland Nationalparks gibt, wusste ich damals nicht. Ich hatte noch nie einen gesehen. Das hat sich dann geändert.
Das Bundesamt für Naturschutz schreibt über Nationalparks:
„Nach den internationalen Management-Kategorien der IUCN ist ein Nationalpark ein Schutzgebiet, das hauptsächlich zur Sicherung großflächiger natürlicher und naturnaher Gebiete und großräumiger ökologischer Prozesse etabliert wird (Kategorie II). Es soll die ökologische Unversehrtheit eines oder mehrerer Ökosysteme sichern, diesem Ziel abträgliche Nutzungen ausschließen und Naturerfahrungs-, Forschungs-, Bildungs- und Erholungsangebote fördern.“
Das hört sich gut an und manchmal gelingt das auch. Manchmal leider auch nicht. Ich stelle die unten aufgelisteten Nationalparks vor. Sie finden u. a.:
- Fotos und Videos,
- Wandervorschläge,
- Hintergrundinformationen,
- Beschreibungen von besonders hübschen oder naturschutzfachlich wertvollen Orten und auch
- Kritik an Fehlentwicklungen, wie z. B. großen Kahlschlägen.
Nationalpark Kellerwald-Edersee
Nationalpark Müritz mit dem Buchenwald Serrahn
Nationalpark Steigerwald (gescheitert)
Nationalpark Teutoburger Wald (gescheitert)
Höllenstieg im Nationalpark Harz