Nach meinem letzten Beitrag über Wildverbiss im Sauerland telefonierte ich mit einem pensionierten Förster, der sich in der Gegend sehr gut auskennt. Weiterlesen
Beschwerde über Bürgermeisterin Grotjohann – Stadt Porta Westfalica
An den
Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit
Kavalleriestr. 2-4
40213 Düsseldorf
Bitte um Vermittlung – kein Bescheid der Bürgermeisterin von Porta Westfalica nach Antrag auf Informationszugang
Sehr geehrte Damen und Herren!
Am 19. November 2023 habe ich einen offenen Brief an die Bürgermeisterin von Porta Westfalica, Frau Anke Grotjohann, geschrieben. In dem Brief habe ich einen Antrag auf Informationszugang nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW (IFG NRW) gestellt.
Es geht um eine sog. Verkehrssicherungsmaßnahme im Stadtwald von Porta Westfalica, in deren Verlauf im November 2023 rd. 1 ha Wald in FFH-Gebiet „Wälder von Porta Westfalica“ kahlgeschlagen wurde. Den Brief habe ich am 19. November 2023 per Einschreiben an die Bürgermeisterin geschickt und darum gebeten, mir die Informationen bis zum Ende des Jahres zukommen zu lassen.
Am 14.12.2023 kam dann doch noch ein Termin in der Bürgersprechstunde von Frau Grotjohann zustande, nachdem ich zunächst vergeblich darum gebeten hatte. Im Zentrum der Sprechstunde stand mein Brief vom 19.11.2023. In dem Gespräch hat Frau Grotjohann alle meine Anträge auf Informationszugang abgelehnt. Ich hätte kein Recht auf diese Informationen. Mein Hinweis auf das IFG NRW war nutzlos.
So verwundert es nicht, dass ich bis zum Jahresende auch keinen schriftlichen Bescheid auf meinen Antrag auf Informationszugang bekommen habe.
Hiermit bitte ich Sie als Ombudsstelle um eine Vermittlung. Ich versichere Ihnen, dass ich mit dem personenbezogenen Aufgreifen der Angelegenheit gegenüber der Stadt Porta Westfalica einverstanden bin.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Franz-Josef Adrian
Wildverbiss im Sauerland
Im Mittelpunkt meines Adventskalenders standen die riesigen Kahlschläge nördlich von Bestwig im Sauerland. Dass es dort viel zu viele Rehe gibt, kann man mit den Fotos schlecht beweisen: bestenfalls die Abwesenheit von Naturverjüngung zeigt indirekt, dass die Jagd dort völlig versagt. Auch Weisergatter gibt es keine. Nichtsdestotrotz gibt es deutliche Hinweise, dass das hier kein Wald, sondern ein Wildpark ist. Keine 100 m westlich des Parkplatzes Hirschpuff sieht es so aus:
Fichtenverjüngung unter Buchen.
Frohes Neues Jahr!
Achten Sie einmal auf die jungen Buchen – gut erkennbar an den dunkelbraunen Blättern. Z. B. rechts und links die beiden neben dem Schild und auch die drei rechts am Wegesrand. Sie sind alle verbissen.
Guten Rutsch!
Allen meinen Lesern wünsche ich einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr!
Und nein, das Foto ist keine Fotomontage. Das Schild steht da wirklich!1Sauerland, Plackweg, nahe Wanderparkplatz Hirschbruch