Wildverbiss im Sauerland

Im Mittelpunkt meines Adventskalenders standen die riesigen Kahlschläge nördlich von Bestwig im Sauerland. Dass es dort viel zu viele Rehe gibt, kann man mit den Fotos schlecht beweisen: bestenfalls die Abwesenheit von Naturverjüngung zeigt indirekt, dass die Jagd dort völlig versagt. Auch Weisergatter gibt es keine. Nichtsdestotrotz gibt es deutliche Hinweise, dass das hier kein Wald, sondern ein Wildpark ist. Keine 100 m westlich des Parkplatzes Hirschpuff sieht es so aus:

Fichtenverjüngung unter Buchen.

35 ha Prozessschutz – die Naturwaldzelle Rosenberg im Eggegebirge

Nach meinem Offenen Brief folgt nun der ausführliche Artikel zur Naturwaldzelle Nr. 70 – inklusive den ersten jemals veröffentlichten Bestandesbeschreibungen: Rosenberg im Eggegebirge.

Hinweis: Mein nächster Artikel erscheint am Freitiag, den 27.10. zum Thema: Naturgemäße Forstwirtschaft und Jagd – Exkursion mit Lucas von Fürstenberg durch den Forstbetrieb Brabecke.

Muffelwild in Naturwaldzelle

Am Montag wanderte ich den Buchen-Wildnis-Pfad rund um die Naturwaldzelle Rosenberg. Kurze Zeit, nachdem ich das folgende Video gedreht hatte, begegnete ich einem Mann, der mit seinem Hund dort Gassi ging. Wir kamen ins Gespräch und ich fragte ihn, ob er den Wildverbiss direkt neben uns bemerken würde. “Ja natürlich! Aber das ist ja eine Naturwaldzelle. So steht es da drüben auf dem Schild. Und ich denke mir, Rehe1Es sind nicht Rehe, sondern Mufflons, die hier ihren Schabernack treiben. gehören eben auch zur Natur!” Darauf ich: “Wölfe und Bären auch!”

Rommersberg

Wenn Sie mich fragen würden, welchen Wald in NRW Sie sich unbedingt ansehen sollten, dann würde ich Ihnen einen Wald nennen: Rommersberg.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Rommersberg – das Musterrevier des Ökologischen Jagdverbands.

Hinweis: Ein weiteres Interview, ein Video und mehr Fotos folgen in Kürze.