Der Riesenkahlschlag rund um die Moosklippe

“Und wie genau bekämpfen Sie Macht?”
3 Body Problem

Einleitung

Die Wanderung zur Moosklippe habe ich schon im August 2023 gemacht. Die Fotos sind also schon ein halbes Jahr alt.

Aber es hat lange gedauert, bis ich mir sicher war, dass ich tatsächlich auch durch den Stadtwald von Ilsenburg gewandert bin und nicht etwa durch den Landeswald von Sachsen-Anhalt oder den Privatwald eines wohlhabenden Bürgers.

Der Briefwechsel mit Bürgermeister Dennis Loeffke hat sich hingezogen. Aber seit der Antwort von Katrin Filipski vom städtischen Bauamt habe ich Gewissheit: auf meiner Wanderung von der Plessenburg zur Moosklippe bin ich tatsächlich durch den Stadtwald gewandert:

Mit der Veröffentlichung der Fotos habe ich mich dann doch schwergetan. Denn ich rutsche so wider Willen in die Rolle eines “Buchhalters des Schreckens” hinein. Würde man all die Fotos von Kahlschlägen, die ich auf dieser Webseite veröffentlicht habe, ausdrucken und in Fotoalben kleben, man könnte Regalmeter um Regalmeter mit den Fotoalben füllen. Und die neuen Fotos auf dieser Seite zeigen den Lesern nur, was sie schon wissen: Die heutige Lage ist schlecht. Sie ist seit vielen Jahren schlecht. Und morgen wird sie vermutlich noch schlechter sein.

Tanntal im Stadtwald Ilsenburg1siehe Warum im Ilsenburger Stadtwald das Totholz entfernt wird, Volksstimme vom 10.9.2022

Die Seite ist gegliedert in folgende Abschnitte:

  1. Anfahrt und Wanderweg
  2. Von kleinen und großen Fröschen
  3. Fake-News
  4. Faktencheck
  5. Ein Minimalziel
  6. Schluss 1 – 3 Body Problem
  7. Schluss 2 – Leave the World Behind
  8. Schluss 3 – Wildäsungsfläche
  9. Fotos in 4K

Anfahrt und Wanderweg

Wenn Sie die Fotos nicht abschrecken und Sie sich ein eigenes Bild vom Zustand des Ilsenburger Stadtwalds machen wollen, dann ist das ganz einfach: Ein Bus bringt Sie bequem von Ilsenburg bis zur Haltestelle an der Plessenburg.

Von dort sind es nur 1,5 km bis zur Moosklippe. Der Wanderweg ist mit einem grünen Dreieck markiert.

Wegweiser zur Moosklippe unter einer uralten – und sehr mitgenommenen – Traubeneiche. Mutterbäume zur natürlichen Verjüngung von Eichen wären also durchaus vorhanden, wenn nur die jungen Eichen nicht sofort von den Hirschen gefressen würden.

Schutzhütte an der Moosklippe

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