Klimaresilienter Mischwald – Wie geht das?

Über den klimaresilienten Mischwald der Zukunft wird viel geredet. Aber wie sorgt man dafür, dass er entsteht? Von alleine wächst so ein Wald vermutlich nicht. Kann man den vielleicht einfach so pflanzen? Oder in der Baumschule bestellen? Die Förster Roland Wirtz und Urban Backes vom SaarForst Landesbetrieb haben mir im Revier Eppelborn nahe Saarbrücken ausführlich erklärt, wie sie die Entstehung eines klimaresilienten Mischwalds fördern. 

Förster Wirtz beim Knicken einer Birke, die eine Eiche bedrängt

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Wie entsteht durch gezielte Waldpflege ein klimaresilienter Mischwald?

Nationalpark Harz – Offener Brief an die Verwaltung

Nationalpark Harz – Preiswerte Busverbindung zum Brocken

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage zum Öffentlichen Nahverkehr im NLP Harz. Ich bin 62 Jahre alt und 50 % schwerbehindert. In der vergangenen Woche bin ich den Eckerlochstieg zum Brocken hochgewandert.

teilweise steil“

Ich war – wie Sie sich vielleicht vorstellen können – sehr stolz auf mich, dass ich diesen „teilweise steilen und stein- und wurzelreichen Weg“ und die „500 Höhenmeter“ geschafft habe.

„stein- und wurzelreich“

Sie räumen selbst ein, dass „gute Kondition“ dafür erforderlich ist (Zitate aus Ihrer Broschüre „Durch das Eckerloch zum Brocken“ 8. Auflage 2018).

Liebend gern hätte ich mir den Rückweg gespart und wäre mit einem Bus wieder nach Schierke zurückgefahren. Weiterlesen

Ein Gefühl für den Wald – Besuch bei Roland Wirtz in Eppelborn

Ende April war ich zu Besuch in Eppelborn bei Förster Roland Wirtz und seinem Kollegen Urban Backes. Wirtz leitet die Reviere Eppelborn und Quierschied nahe Saarbrücken. Backes ist nebenan Revierleiter in Rastpfuhl/Püttlingen.1siehe SaarForst Reviere Beide zeigten mir ausgewählte Flächen ihrer Reviere und stellten mir aktuelle Probleme der Forstwirtschaft vor.

Roland Wirtz und Urban Backes

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel über ein aktuelles und kontrovers diskutiertes Thema: Soll man abgestorbene Fichten stehen lassen?

Der Schneelochweg im Nationalpark Harz – über das überflüssige Verbot eines unzumutbaren Wegs

Der Schneelochweg ist ein historischer Wanderweg im Nationalpark Harz, der u. a. von Heinrich Heine gegangen wurde. Die Verwaltung des Nationalparks Harz hat ihn verboten. Wer ihn geht, riskiert ein dreistelliges Bußgeld. Ich halte das Verbot aus mehreren Gründen für völlig überflüssig:

  • Der Weg ist nur noch sehr wenigen Menschen bekannt. Auf den Karten ist er nicht mehr eingezeichnet und ausgeschildert ist er natürlich auch nicht.
  • Wer durch Einheimische auf den Weg aufmerksam geworden ist und ihn versuchsweise geht, merkt spätestens nach dem alten Holzlagerplatz, auf welchen Höllentrip er sich eingelassen hat. Viele werden dann vernünftig und geben auf. Wer weitergeht und nicht so erfahren wie Jens1Jens ist der – vermutlich – Einheimische, der mir anonym aktuelle Fotos und Videos vom Schneelochweg geschickt hat. ist, begibt sich in Lebensgefahr.
  • Der Schneelochweg war einmal ein steiler Weg durch den Fichtenwald hinauf auf den Brocken. Früher war er gepflegt und sogar Steinstufen waren angelegt worden. Nichtsdestotrotz war er auch früher schon sehr anstrengend; Heinrich Heine ist ihn bezeichnenderweise hinuntergegangen und nicht hinauf. Heute gibt es Alternativen, die zwar immer noch anspruchsvoll, aber nicht gefährlich sind.

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Neue Fotos und Videos zum verbotenen Schneelochweg

Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Der Schneelochweg im Nationalpark Harz wurde von der Nationalparkverwaltung gesperrt. Ich wurde mit einem Bußgeld von 123 € bestraft. Das wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen, denn ich geriet auf dem Weg gleich zweimal in Lebensgefahr und hatte genug. Kommt man vom Weg ab, ist man hoffnungslos verloren. Und wenn man Ü60 ist, an Arthrose leidet und keine Kondition hat, ist man auch auf dem Weg verloren.

Nichtsdestotrotz gibt es offenbar Einheimische, die sich von der Nationalparkverwaltung nichts verbieten lassen und vermutlich „gesichert rechtsextrem“ sind. Es scheint so, als gingen sie immer mal wieder „ihren“ Schneelochweg. Sie müssen wohl eine hervorragende Kondition, starke Nerven und einen unbeirrbaren Orientierungssinn haben. Einer nennt sich „Jens“ und hat mir einen Brief, Fotos und Videos geschickt. Meine seien veraltet.

Lesen Sie hier den ersten Teil meines neuen Artikels: Der Schneelochweg zum Brocken im April 2025.