Gerne hätte ich in diesem Jahr weitere Exkursionen rund um den Brocken unternommen. Gerne wäre ich über Stock und Stein und über Stiege geklettert. Gerne hätte ich überprüft, ob dort wirklich Laubbäume wie die Vogelbeere eine Chance haben.1siehe Dr. Peter Meyer (NW-FVA) zu den vielen Ebereschen im Brockenurwald Schon allein wegen der hübschen Fotos mit den roten Beeren. Aber wandern kann ich in diesem Jahr nicht mehr: Sehnenentzündung im Fuß. Deshalb nun meine erste Fotodokumentation über einen italienischen Nationalpark. Den habe ich bereits im letzten Jahr besucht: den Sila-Nationalpark in Kalabrien mit den „Giganten der Sila“. Der Vergleich mit den deutschen Nationalparks drängte sich mir förmlich auf: Hätten wir in Deutschland einen Wald mit 350 Jahre alten und 2 m dicken Bäumen, wir würden nebenan vermutlich ein riesiges Nationalparkhaus bauen mit Museum und Rangerführungen und Multimedia und Restaurant und Buchladen und Souvenirshop. Und selbstverständlich mit großem Parkplatz und neuen Straßen und Nationalparkbus. In Italien gibt es nichts davon. Überhaupt nichts.
Lesen Sie hier meinen ersten Artikel über einen italienischen Nationalpark: Die Giganten der Sila.