Sommerwanderung zum Rachel

In meinem neuen Artikel geht es auch um eine Wanderung, die ich im Sommer zum Rachel im Nationalpark Bayerischer Wald gemacht habe. Ich schreibe „auch“, weil im Zentrum des Artikels weniger die Wanderung steht als ein aktueller Aufsatz von Erik Aschenbrand und Thomas Michler mit dem Titel „Gestörte Heimat“. In ihm geht es um die unterschiedlichen Bewertungen der Landschaft zwischen dem Rachel und dem Lusen – einer Landschaft, die durch den Borkenkäfer total verändert wurde: Über 6.000 ha alte Fichtenwälder starben ab. Je nachdem, ob Einheimische, Naturschützer oder Touristen das beurteilen, kommen ganz unterschiedliche Bewertungen dabei heraus. Einheimische finden es schrecklich, Naturschützer toll und Touristen sehen das Problem überhaupt nicht.

Totholzfläche am Rachel, die bei Naturschützern – nicht aber bei den Einheimischen – eine hohe Wertschätzung genießt

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel, in den auch meine eigenen Beurteilungen und Erfahrungen mit dem Rachel eingeflossen sind: Sommerwanderung zum Rachel.

Zu dieser Sommerwanderung habe ich auch einen neuen rd. 10minütigen Film veröffentlicht: Aufstieg zum Rachel.

Ankündigung:
Mein nächster Artikel erscheint am 30.8. Es geht dann – anders als ursprünglich geplant – um das Thema: Der Aufsatz „Gestörte Heimat“ und die Windkraft.

Der Urwaldsteig bei Bayerisch Eisenstein

Wie angekündigt starte ich heute eine Serie mit Wanderungen im Nationalpark Bayerischer Wald. Beginnen möchte ich mit einem kleinen Rundwanderweg in der Nähe von Bayerisch Eisenstein ganz im Norden des Nationalparks: dem Urwaldsteig. Der Weg ist den meisten völlig unbekannt und auch im Internet findet man fast nichts darüber. Insofern möchte ich ein bisschen Werbung machen für einen zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Wanderweg.

Und weil mir die Werbung für den Urwaldsteig so wichtig ist, lasse ich auch viele sehr wichtige und sehr ernstzunehmende Personen zu Worte kommen: u. a. Karl-Friedrich Sinner, Franz Leibl, Markus Söder und – natürlich! – Anton Hofreiter.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel – ohne Paywall: Der Urwaldsteig bei Bayerisch Eisenstein.

Danke an meine 20 Mitglieder!

In der letzten Woche kamen zwei neue Mitglieder hinzu und ich habe mich sehr gefreut. Nun sind es schon 20. Als Dank veröffentliche ich heute das folgende Video über den neuen Urwald am Steinfleckberg. Die Arbeit mit Adobe Premiere Pro macht viel Mühe und kostet mich viel Zeit und Nerven. Vieles sieht noch ziemlich dilettantisch aus und es hört sich auch so an. Aber die beste Ehefrau von allen ermuntert mich und meint, ich müsse nicht immer alles perfekt machen.

Die ausgefallene Apokalypse

Die Fichten rund um den Steinfleckberg im Nationalpark Bayerischer Wald starben 1996 durch Borkenkäferbefall ab. Liest man die Schlagzeilen der Presse damals, ahnt man die Angst und auch die Wut der Anwohner: „Größter Baumfriedhof Europas!“, „Unsere Heimat geht zugrunde“. ((siehe Das Fichtensterben am Lusen)) Die apokalyptischen Prognosen haben sich nicht bewahrheitet: Im Gegenteil: heute wächst dort ein junger Fichtenwald, der einem Urwald sehr ähnlich sieht.

Indian Summer am Steinfleckberg

Es gibt einen wunderschönen Rundwanderweg um den Steinfleckberg, der allerdings nicht markiert und auch nicht ausgeschildert ist. Trotzdem ist es nicht verboten, ihn zu gehen und Ortskundige und Einheimische gehen ihn auch. Die Nationalpark-Verwaltung unterstützt das sogar klammheimlich, weil umgestürzte Fichten, die quer über dem Weg liegen, durchgesägt werden. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Indian Summer im neuen Urwald am Steinfleckberg.

Hinweise: Der Artikel befindet sich hinter einer Paywall und ist nur für Abonnenten lesbar. Der ursprüngliche angekündigte Artikel über das Revier Prozessschutz bei Quierschied erscheint am 30.Juni.

Verkehrssicherung im Nationalpark Jasmund

Ich habe meinen allerersten Aufsatz zum Nationalpark Jasmund geschrieben. Grund war ein Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 24. Februar 2019 über Baumfällungen im Rüganer Nationalpark. Der Untertitel lautete:

„Zum Entsetzen von Naturliebhabern werden im Nationalpark Jasmund auf Rügen seit Mitte Januar in großem Stil Bäume gefällt. Grund dafür ist die Verkehrssicherheit.“ ((Hervorhebungen von F.-J. A.))

Verkehrssicherungskorridor im NLP Jasmund, © Ingolf Stodian

Ich war alarmiert, zumal die dazu passende Fotostrecke: Baumfällungen im Nationalpark Jasmund zeigte, dass offenbar gesunde und auch junge Buchen gefällt worden waren.

„Insgesamt werde der Wald auf etwa 40 Hektar eingeschlagen.“ ((Hervorhebungen von F.-J. A.))

Ich habe viele Gespräche geführt; nicht nur mit Journalisten der Ostsee-Zeitung, sondern auch mit Dr. Ingolf Stodian, dem Dezernatsleiter des NLP Jasmund, und mit Olaf Dieckmann vom Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Das Ergebnis ist nicht nur für Freunde des Nationalparks Jasmund interessant, sondern auch für alle, die sich über das Thema Verkehrssicherheit informieren wollen. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Verkehrssicherung im Nationalpark Jasmund.