Antwort der Unteren Jagdbehörde im Harz

Anfang August hatte ich einen Offenen Brief an die Untere Jagdbehörde im Harz geschrieben. Es ging um die Jagd an der eingezäunten und mit rd. 20.000 € Spendengeldern finanzierten Aufforstung an der Plessenburg. Hier die Antwort:

Betreff:  Offener Brief an die Untere Jagdbehörde zur Jagd an der Plessenburg im Harz
Datum: Tue, 26 Sep 2023
Von:      Pressestelle
An:        Franz-Josef Adrian

Sehr geehrter Herr Adrian,
wie in Ihrem Gespräch mit dem Fachamt abgestimmt, nachstehend die
gewünschten Auskünfte:

  1. Das angefragte Jagdrevier hat eine Größe von 324 ha.
  2. Es gibt keine Jagdgenossenschaft in diesem Revier. Es ist ein Eigenjagdbezirk der Stadt Ilsenburg.
  3. Die Anschrift des Eigenjagdbesitzers lautet: Stadt Ilsenburg (Harz), Bürgermeister Denis Loeffke, Harzburger Str. 24, 38871 Ilsenburg (Harz)
  4. Die Abschusspläne in den letzten fünf Jahren sowie im aktuellen Jagdjahr lauten jeweils pro Jahr 22 Stücken Rotwild und 5 Rehe.
  5. Die Abschusspläne werden jeweils mit der Strecke verglichen.
  6. Die Streckenergebnisse der vergangenen Jagdjahre lauteten:

2018/19 Rehe: 0, Rotwild: 21, 2019/20 Rehe: 1 Rotwild: 17, 2020/21 Rehe:
1, Rotwild: 21, 2021/22 Rehe: 3, Rotwild: 21, 2022/23 Rehe: 5 Rotwild: 20

Das Fachamt steht Ihnen für weitere Fragen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen

Annekathrin Degen
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Landkreis Harz
Dezernat/ Hauptverwaltung
Stabstelle Kommunikation
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38820 Halberstadt
Telefon 03941/59 70 63 12
Mobil: 0151/67 03 43 72
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Internet: www.kreis-hz.de

Personalpolitik rund um den Nationalpark Harz

Dass ich einmal einen Artikel schreiben würde darüber, wer mit wem verheiratet ist, hätte ich auch nicht gedacht.

Aber wenn ein Spitzenbeamter der Landesforsten Sachsen-Anhalt mit einer Spitzenbeamtin des Nationalparks Harz verheirtatet ist, dann finde ich das schon interessant. Die Schwaben würden vielleicht sagen: „Das hat ein Geschmäckle!“ Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Interessenkonflikt.

Nationalpark Hirsch

Ort: Wanderweg 22A (, x) 50 m vor Paternosterklippe
500 m-Sicherungsstreifen Außengrenze Nationalpark

Irgendwann nach dem Orkan Friederike hat die Nationalparkverwaltung vor dem Borkenkäfer kapituliert und den Borkenkäfer nicht einmal mehr im Sicherungsstreifen konsequent bekämpft. Hätte sie, stünde hier keine einzige Fichte mehr. Die Verwaltung hat recht: „Keiner räumt auf, niemand erntet das Holz.“1Baustelle Natur! Hier baut die Natur die neue Wildnis. Weiterlesen

Baustelle Natur?

Der vor einem Jahr verstorbene Georg Meister hat diese Methode geliebt: Fotos von einem Wald machen und dann nach ein paar Jahren wiederkommen und von genau derselben Stelle wieder Fotos machen. Und dann vergleichen: vorher – nachher.

2018 habe ich den Großkahlschlag an der Plessenburg zum ersten Mal fotografiert. Und nun – 5 Jahre später – wieder. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Der Großkahlschlag an der Plessenburg – 5 Jahre danach.

Hinweis: Ein Artikel mit Fotos vom Wildverbiss in diesem Birkenwald folgt in nächsten Tagen. Georg Meister hätte sich sehr für diese Fotos interessiert.1siehe Georg Meister über Wildschäden