Kritik des Jagdprogramms des Forstbetriebs Oberharz

In meinem letzten Artikel habe ich das Interview zusammengefasst, das ich mit dem Leiter des Forstbetriebs Oberharz, Forstdirektor Eberhard Reckleben, geführt habe. Einen Schwerpunkt bildete die Jagd im Forstbetrieb. Ich habe die Aussagen von FD Reckleben nur zusammengefasst und mich danach vergewissert, dass er mit der Zusammenfassung einverstanden ist.

Vielleicht haben sich einige Leser gewundert, wo denn meine Analyse oder mein Kommentar bleibt. Nun – das kommt jetzt. Wobei …. ich bin kein Fachmann für Jagd und deswegen habe ich Bekannte aus dem Ökologischen Jagdverband um ihre Stellungnahmen gebeten. Und so ist der folgende Artikel entstanden: Kritik am Jagdkonzept des Forstbetriebs Oberharz.

Fotos aus dem Forstbetrieb Oberharz

In diesem Beitrag folgen weitere Fotos aus dem Forstbetrieb Oberharz. Sie entstanden auf der Wanderung von Ilsenburg zum Ilsestein. Ich kontrastiere die Fotos mit Regeln für eine moderne Forstwirtschaft. Wer der Verfasser der Regeln ist, verrate ich am Ende des Beitrags. Und nein, der Verfasser ist weder Greenpeace noch der BUND noch der NABU:

„Die Forstwirtschaft muss ohne Kahlschläge auskommen. Kahlschläge führen unter anderem zu Windbruch, beeinflussen das örtliche Mikroklima negativ (Erhitzung von Freiflächen) und sind das Gegenteil von mehrstufigen, klimastabilen Dauerwäldern.“

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Nationalpark Hirsch

Ort: Wanderweg 22A (, x) 50 m vor Paternosterklippe
500 m-Sicherungsstreifen Außengrenze Nationalpark

Irgendwann nach dem Orkan Friederike hat die Nationalparkverwaltung vor dem Borkenkäfer kapituliert und den Borkenkäfer nicht einmal mehr im Sicherungsstreifen konsequent bekämpft. Hätte sie, stünde hier keine einzige Fichte mehr. Die Verwaltung hat recht: „Keiner räumt auf, niemand erntet das Holz.“1Baustelle Natur! Hier baut die Natur die neue Wildnis. Weiterlesen

Baustelle Natur?

Der vor einem Jahr verstorbene Georg Meister hat diese Methode geliebt: Fotos von einem Wald machen und dann nach ein paar Jahren wiederkommen und von genau derselben Stelle wieder Fotos machen. Und dann vergleichen: vorher – nachher.

2018 habe ich den Großkahlschlag an der Plessenburg zum ersten Mal fotografiert. Und nun – 5 Jahre später – wieder. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Der Großkahlschlag an der Plessenburg – 5 Jahre danach.

Hinweis: Ein Artikel mit Fotos vom Wildverbiss in diesem Birkenwald folgt in nächsten Tagen. Georg Meister hätte sich sehr für diese Fotos interessiert.1siehe Georg Meister über Wildschäden