Vor- und Nachgeschichte des Kahlschlags am Wurmberg

Das Online-Archiv des Harz-Kuriers ist eine wahre Fundgrube. Ich fand darin viele Artikel, die die Vor- und Nachgeschichte der großen Kahlschläge am Wurmberg im Jahr 2019 beschreiben. Es fängt ganz klein an, 2015 sind es nur wenige 100 Fichten, 2020 sind es fast 200.000. Selbst die Fichten, die 2012 für eine Beschneiungsanlage gefällt wurden – wogegen der BUND wortreich protestierte – sind Peanuts dagegen.

Revierförster Laubner steht nicht alleine da. Was er in den letzten Jahren wegen seiner Fichten durchgemacht hat, haben viele Förster erlebt. Deshalb ist das, was am Wurmberg im Harz passiert ist, nur ein typisches Beispiel für unzählige andere. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Vor- und Nachgeschichte des Kahlschlags am Wurmberg 2019.

Einfach mal im Nationalpark anrufen!

Nationalpark Bayerischer Wald. Ich wandere vom Zwieslerwaldhaus zum Falkenstein. Nach 1 km komme ich durch einen Wald, wo alle Fichten vom Borkenkäfer gefressen worden sind. Alle tot, aber sie stehen noch. Nach 2 km komme ich durch einen Wald, wo alle Fichten gefällt worden sind. Die einen werden gefällt, die anderen bleiben stehen – und das in direkter Nachbarschaft. Warum?

Ich habe mit der Försterin Frau Pflug telefoniert. Sie hat es mir erklärt. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel mit vielen Fotos und einem Video: Borkenkäferbekämpfung auf dem Weg zum Falkenstein.

Vorbildliche und alternativlose Kahlschläge am Wurmberg im Harz

Die Überschrift ist kein Teaser, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Es gibt zu den Kahlschlägen am Wurmberg im Harz tatsächlich keine Alternative. Es wurde professionell gearbeitet und die Öffentlichkeitsarbeit der Niedersächsischen Landesforsten ist vorbildlich. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann schreiben Sie bitte einen Kommentar!

Neugierig geworden war ich durch alarmistische Meldungen der Süddeutschen Zeitung: „Kahlschlag bisher ungekannten Ausmaßes“. Ich fuhr zum Wurmberg, der direkt neben dem Nationalpark Harz liegt, und schaute mir die Kahlschläge an.

Ich habe Fotos gemacht und die umfangreiche Berichterstattung in den Medien intensiv studiert. Trotz alledem gestehe ich gleich zu Anfang, dass ich die Welt nicht mehr verstehe: Niemand protestiert. Niemand ist beunruhigt. Niemand fragt nach. Niemanden interessiert das Sterben der Fichtenwälder im Harz. Klimawandel! Borkenkäfer! Und? So ist es eben! Wir machen hier Urlaub!

Lesen Sie hier den ersten Teil meines Artikels: Der Kahlschlag am Wurmberg im Harz.