Antwort von Ilsenburgs Bürgermeister Loeffke

Ich hatte den Informationsfreiheitsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt eingeschaltet, weil Denis Loeffke, Bürgermeister von Ilsenburg im Harz, auf meine Fragen nicht geantwortet hatte. Nun hat er sich für die verspätete Rückmeldung entschuldigt. Beantwortet hat er meine Fragen leider immer noch nicht. Die Daten lägen so im Finanzprogramm nicht vor.

nahe der Moosklippe, möglicherweise im Stadtwald Ilsenburg

Nicht einmal eine Karte des Stadtwalds kann ausgehändigt, geschweige denn veröffentlicht werden. Aber lesen Sie selbst: Weiterlesen

Naturverjüngung als Alternative zur Wiederaufforstung

Wenn man zu der immer kleiner werdenden Minderheit gehört, die noch die Westfalenpost liest, so könnte man auf den Gedanken kommen, dass es zur Wiederaufforstung im Sauerland keine Alternative gibt: Der „Wald der Zukunft“ muss selbstverständlich künstlich gepflanzt werden! Der Wald der Gegenwart sieht so aus:

Stadtforst Meschede südlich des Lörmecketurms

Ein Thema, über das im Sauerland scheinbar wenig gesprochen wird, ist die Naturverjüngung. Deshalb habe ich viele Informationen dazu zusammengetragen und einen Artikel geschrieben: Naturverjüngung auf Kahlschlägen.

Hinweis: Mein nächster Artikel erscheint am Freitag, dem 2. Februar. Dann zu Zeitungsartikeln über den Stadtforst Meschede.

Der Wolfsschluchtweg von Porta Westfalica – Teil 3

Hinweis: Das Video ist privat und nur für Abonnenten sichtbar.

Der Wolfsschluchtweg wurde 2020 gesperrt. Die Aufnahmen für dieses Video wurden mir anonym zugespielt. Um die Sperrung des Wegs gab es Ärger: Der Streit um den Wolfsschluchtweg – eine Provinzposse aus Ostwestfalen. Damals spielte das Mindener Tageblatt eine sehr unrühmliche Rolle und ich habe die vielen Artikel der Zeitung kritisiert, die sich alle für die Öffnung des Wegs und für die Verkehrssicherung aussprachen. Wie so eine Verkehrssicherung aussieht, wenn sie in Porta Westfalica durchgeführt wird, das kann man sich nun auf der anderen Seite der Weser anschauen: Kahlschlag im FFH-Gebiet “Wälder bei Porta Westfalica”. Ich habe mich – entgegen dem Ratschlag eines Kommunalpolitikers – nicht an das Mindener Tageblatt gewandt. Mit großer Wahrscheinlichkeit hätte das Blatt Haltung gezeigt und Partei ergriffen für die Stadtverwaltung.

Hinweis: Mein nächster Artikel erscheint am kommenden Freitag – dann zu einem Thema, um das die meisten Förster im Sauerland z. Z. einen großen Bogen machen: Naturverjüngung.

Die Leiterin des Forstamts Warstein zu den Kahlschlägen am Lörmecke-Turm

Wenn ich früher über Kahlschläge berichtet habe, war es immer ganz einfach, den Verantwortlichen zu finden. In Nationalparks beispielsweise gibt es eine Nationalparkverwaltung mit Fachabteilungen und Revierleitern. Und es gibt eine offizielle Homepage, hübsch mit Karten und mit Pressemitteilungen. Ganz schnell hatte man den ausgemacht, der die Kahlschläge angeordnet hatte. Außerhalb der Nationalparkgrenzen aber, da wird es ganz schnell ganz unübersichtlich.

Für die Kahlflächen rund um den Lörmecke-Turm im Sauerland sind offiziell gleich zwei Regionalforstämter von Wald-und-Holz NRW zuständig: für die Flächen im Norden das RFA Soest-Sauerland, für die im Süden das RFA Oberes Sauerland. Allerdings sind die Regionalforstämter nur hoheitlich zuständig, d. h. sie betreuen die Flächen im Auftrag von Eigentümern, und es sind die Eigentümer, die sagen, wo es lang geht. Und wenn die Eigentümer Städte sind, dann haben sie sogar ein eigenes Forstamt mit eigenen Förstern.

So auch am Lörmecke-Turm: die nördlichen Flächen beförstert das Forstamt der Stadt Warstein. Leiterin ist Lena Arens und sie hat mir erklärt, was die Stadt Warstein da so macht: Forstamtsleiterin Lena Arens zu den Kalamitätsflächen am Lörmecke-Turm.