Bitterböser Brief an die Naturwald Akademie – eine Polemik

Vorgeschichte: Anfrage an die Naturwald Akademie wegen der Lübecker Buchenwaldbewirtschaftung

Mitte Januar schreibe ich eine E-Mail an die Naturwald Akademie.

Sehr geehrter Herr N.!
Ich suche etwas Schriftliches zur Buchenwaldbewirtschaftung in Lübeck. Und zwar etwas möglichst konkretes – so etwas, wie die Bayerischen Staatsforsten zu ihrer Buchenwaldbewirtschaftung veröffentlicht haben: Waldbauhandbuch Bayerische Staatsforsten – Grundsätze für die Bewirtschaftung von Buchen- und Buchenmischbeständen im Bayerischen Staatswald.
Gibt es etwas Vergleichbares für Lübeck?
Das fände ich spannend!

Mit freundlichen Grüßen
Franz-Josef Adrian

Antwort der Naturwald Akademie

14 Tage später erhalte ich Antwort. Weiterlesen

Klage gegen das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe

Am 16.6.2020 beendet das Mindener Tageblatt seine Berichterstattung über die Sperrung des Wolfsschluchtwegs. Lokalredakteur Lieske schreibt den letzten Artikel: Martin Möller, Vorsitzender des Witthüs-Vereins, hat Klage gegen das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe erhoben.

Ich decke die Unklarheiten, Widersprüche und Lücken des Zeitungsartikels auf. Außerdem zeige ich ein kurzes Video vom Wildnisgebiet. Lesen Sie hier mein Kapitel: 16.6.2020 – der elfte und letzte Artikel des MT zur Sperrung.

Das Mindener Tageblatt als Pressestelle der Stadt Porta Westfalica

Ich weiß nicht, an was Sie denken, wenn Sie Wollfäden an einem Zaun sehen:

Thomas Lieske vom Mindener Tageblatt denkt an folgendes:

„Bunte Wollfäden am Bauzaun als stiller Protest gegen die Sperrung des Wolfsschluchtweges: Der Widerstand in Barkhausen nimmt immer vielfältigere Züge an. Der Stadtrat hat nun eine Resolution auf den Weg gebracht.“

In diesem Stil geht der Artikel von Lieske über die Stadtratssitzung des Vortages weiter. Wieder berichtet Lieske nicht nüchtern und neutral. Wieder ergreift er Partei gegen die Sperrung. Lesen Sie hier meine ausführliche Kritik: 28.5.2020 – der zehnte Artikel des MT zur Sperrung.

Porta Westfalica beschwert sich beim Petitionsausschuss NRW

Am 27.5.2020 beschließt der Stadtrat von Porta Westfalica eine Petition für den Petitionsausschuss NRW: Der gesperrte Wolfsschluchtweg soll wieder geöffnet werden. Der Beschluss ist der vorläufige Höhepunkt der Proteste gegen die Sperrung des Wolfsschluchtwegs.

Geschrieben wurde die Petition von Stadtheimatpfleger Herbert Wiese. Seine Begründung der Petition ist grob fehlerhaft. Der Petition beigefügt ist eine Liste mit „Highlights im Wiehengebirge“. Dass Wiese auch ein KZ-Außenlager und eine KZ-Produktionsanlage1KZ-Außenlager Barkhausen (1300 Männer) und KZ-Produktionsstätte Stöhr 2 (Kugellager, Granaten), siehe Gedenktafel zu den „Highlights“ zählt, fällt niemandem auf.

Warum sich der Stadtrat geschlossen hinter die Petition stellt, erkläre ich im neuen Kapitel: 27.5.2020 – der Stadtrat von Porta beschwert sich beim Petitionsausschuss.

Zeitungsartikel zum Wolfsschluchtweg ohne jede Neuigkeit

Zur Sperrung des Wolfsschluchtwegs könnte das Mindener Tageblatt so vieles recherchieren: Man könnte z. B. jemanden von der Ausflugsgaststätte Zum Wilden Schmied interviewen, ob man auch dort Nachteile durch die Sperrung fürchtet. Oder man könnte bei Naturschutzorganisation anfragen, was sie von der Sperrung halten. Oder man könnte beim Wiitthüs-Verein nachhaken, warum die Wittekindsburg seit über einem Jahr geschlossen ist, der Verein nun aber gegen die Sperrung klagen will. Es gibt so viele Fragen! Es gibt so viele Lücken im Bild! Stattdessen begnügt sich das MT am 20.5.2020 mit einer reinen Wiederholung: keine Neuigkeiten – nur die alten Fake-News.

Eine falsche Tatsachenbehauptung steht gleich im Titel des Zeitungsartikels. Die „massive Kritik“ ist frei erfunden; das beweist die fehlgeschlagene Online-Petition gegen die Sperrung, über die das MT zwei Tage später berichtet.

Lesen Sie hier mein neues Kapitel: 20.5.2020 – der achte Artikel des MT zur Sperrung.