Der Hambacher Forst als grünes Deckmäntelchen

In meinem neuen Artikel vertrete ich die Auffassung, dass es bei den Protesten im Hambacher Forst überhaupt nicht um den Wald ging. Es ging um Braunkohle, Kohle-Ausstieg, Klima-Schutz und Energiewende. Der Schutz des Hambacher Forsts war immer nur vorgeschoben, er war ein Vorwand, ein grünes Deckmäntelchen.

Mein dritter Artikel zu den Protesten im Hambacher Forst ist sehr ausführlich. Diesmal geht es um „brutale“ Zahlen zu allen Eichenwäldern in Deutschland – und nicht nur zum Eichenwald Hambacher Forst. Es geht um Zahlen, bei denen es einem „eiskalt den Rücken herunter läuft“ (Knut Sturm). Es geht um Fake News zum Hambacher Forst (siehe oben die Falschinformation von Katja Kipping). Es geht um die Rolle der Massenmedien. Es geht um Anne Will, Ken Jebsen und Peter Wohlleben. Zum Schluss stelle ich die Frage, wie der BUND oder die GRÜNEN reagieren würden, wenn Aktivisten den Ebracher Forst besetzen und Baumhäuser in den Methusalem-Buchen des Steigerwalds bauen würden.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Der Hambacher Forst als grünes Deckmäntelchen.

Warum ich nicht an der Großdemonstration am Hambacher Forst teilgenommen habe

Noch vor vier Wochen war ich ein glühender Befürworter von Protestaktionen am Hambacher Forst: Ich wollte das Klima schützen! Ich wollte den Wald retten! In meinem neuen Artikel beschreibe ich diese beiden Motive ausführlich. Vermutlich hatten viele Demonstranten am Samstag ganz ähnliche Motive.

Hambacher Forst, Demonstration 6. Oktober 2018 01

Mittlerweile habe ich entdeckt, dass mein eigener Lebensstil extrem klimaschädlich ist, obwohl ich selbst schon vor 15 Jahren meinen privaten Kohleausstieg vollzogen habe und auf Ökostrom umgestiegen bin. Ich belege dies mit Zahlen, die mein Bild von mir als Klimaschützer erheblich erschüttert haben. Ich befürchte, dass auch viele Demonstranten am Samstag trotz bester Absichten eine ähnlich verheerende persönliche Klimabilanz haben. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Motive der Teilnehmer an der Großdemonstration am Hambacher Forst.

Kritik an der Großdemonstration am Hambacher Forst

Noch vor vier Wochen habe ich der Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBIWS) vorgeschlagen, sich mit möglichst vielen Mitgliedern an den Protestaktionen im Hambacher Forst zu beteiligen. Die Zeiten sind vorbei. Heute nehme ich ganz bewusst nicht an der Großdemonstration teil. Ich habe mich in den vergangenen vier Wochen von einem Befürworter des Protests zu einem Gegner gewandelt. Denn am Hambacher Forst passieren sehr merkwürdige Dinge:

Die Demonstranten fordern den Ausstieg aus der Kohle und loben die Erfolge der Energiewende. Aber die Energiewende ist komplett gescheitert. Lesen Sie hier meinen ersten ausführlichen Artikel: Kritik an den Protesten im Hambacher Forst – die Postwachstumsökonomie von Niko Paech.

Videos von der Kundgebung zum Steigerwald in München

Steigerwald jetzt schützen – das Tafelsilber bayerischer Natur! von der Gregor Louisoder Umweltstiftung auf Vimeo.

Fotos von Kundgebung gibt es hier: Das war die Kundgebung für den Steigerwald.

Auf der nächsten Seite geht es zu meinen eigenen Videos der einzelnen Reden in voller Länge: Weiterlesen

Kennen Sie Quedius plagiatus?

Nein? Quedius plagiatus ist ein prominentes Opfer von Sanitärhieben, also Kahlschlägen zur Borkenkäferbekämpfung. Er kommt nur auf nicht geräumten Flächen vor, auf geräumten Flächen dagegen überhaupt nicht. Und er steht auf der Roten Liste, Gefährdungskategorie 3, also gefährdet. Und das wussten Sie nicht?

Quedius plagiatus (Quelle: Lech Borowiec) ((Lech Borowiec ist Professor an der Abteilung für Biodiversität und Evolutionäre Taxonomie der Universität Warschau, Das Foto ist von ihm und stammt von der polnischen Datenbank Iconographia Coleopterorum Poloniae.))

Trösten Sie sich! In Deutschland ist dieser Sachverhalt nur einer sehr kleinen Gruppe wissenschaftlicher Experten bekannt. Laien wie ich haben nicht nur große Mühe, überhaupt an die Namen der durch Sanitärhiebe geschädigten Arten zu kommen. Hinzu kommt, dass Laien mit den Namen nichts anfangen können, selbst wenn sie sie nach langem Suchen gefunden haben. Denn es gibt keine Bücher über sie. Oder haben Sie je einen Artikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG oder im SPIEGEL über Quedius plagiatus gelesen oder eine Dokumentation in LESCHS KOSMOS über ihn gesehen?

In meinem neuen Artikel schreibe ich über meine mühevolle Suche nach den Opfern von Sanitärhieben und warum mir ein Kinderbuch Hoffnung macht: Die unbekannten Kollateralschäden der Borkenkäferbekämpfung.