Ohne Worte

Heute morgen aufgenommen an der Ripsdörnestraße im Brinkmannswald in Bottrop:

Ripsdoernestrasse

 

Hinweis: Das hochauflösende Panoramafoto ist 7,5 MB groß. Die Auflösung beträgt 4.181 x 2.400 Pixel. Klicken Sie auf das Foto, wählen Sie mit der rechten Maustaste „Grafik anzeigen“, zoomen Sie mit der Lupe in das Bild und drücken Sie “F11″ für die Vollbildansicht. Dann können Sie mit der vertikalen und horizontalen Bildlaufleiste durch das Panorama scrollen.

Und so wird es dort in wenigen Jahren aussehen: flächiger Bewuchs mit Brombeeren und Gräsern. Das Foto (7 MB, 4.249 x 2.400 Pixel) des 0,2 ha großen Kahlschlags wurde aufgenommen am nur 200 m entfernten Kickenberg. Der Brinkmannswald ist im Hintergrund zu sehen:

Kickenberg

 

Protest auf der Essener Margarethenhöhe

Nicht nur in Bottrop, auch in Essen sind die Anwohner über Baumfällungen empört. 30 Anwohner der Essener Margarethenhöhe haben dem „grünen“ Bürgermeister Friss die Meinung gegeigt. Sie halten von der „Waldpflege“ durch Grün-und-Gruga Essen nichts: Ärger um Baumfällungen geht weiter.

 

Eine zentrale Rolle bei den Protesten spielt Roswitha Krause: Bürgerin will Stadt Essen nach Baum-Fällungen verklagen.

 

Keine ordnungsgemäße Forstwirtschaft im Brinkmannswald

Ich weise mit Hilfe eines Textes des renommierten Forstwissenschaftlers Peter Burschel nach, dass Förster Markus Herber keine ordnungsgemäße Forstwirtschaft betreibt. Allerdings ist dies leider weder ein Straftatbestand noch Anlass für eine Dienstaufsichtsbeschwerde: Keine ordnungsgemäße Forstwirtschaft.

„Waldpflege“ westlich des Schrülkampwegs

Räumung im östlichen Brinkmannswald

Ich habe mir heute die aktuellen Fällungen im Brinkmannswald östlich des Schrülkampwegs angeschaut. Mir war danach buchstäblich schlecht. Die Waldarbeiter hausen dort wie die Berserker. Dort findet weder ein Besamungs– noch ein Lichtungshieb statt. Dort wird geräumt: Bis auf wenige Überhälter, die als Alibibäume stehenbleiben, werden alle Buchen gefällt. So kann man den Großteil der Bäume fällen und gleichzeitig das Kahlschlagsverbot umgehen. Und obendrein verkündet die Forstpartie dann, ohne rot zu werden, dass die Überhälter als naturschutzfachlich wertvolle „Spechtbäume“ stehenbleiben.

 

Das ist nicht einmal Forstwirtschaft nach Lehrbuch: Ein Lichtungshieb würde erst Sinn machen nach erfolgter Naturverjüngung. Und erst Jahre später, wenn die Jungbuchen mehrere Meter hoch sind, würde man den Altbestand räumen.

 

Ich habe die bisherige eine Webseite über die Zerstörung des Brinkmannswaldes zur besseren Übersichtlichkeit in mehrere Seiten aufgeteilt.