35 € Verwarngeld wegen Verstoß gegen Wegegebot

Ende Januar wurde ich von der Nationalparkverwaltung Eifel wegen einer Ordnungswidrigkeit schriftlich verwarnt: Ich habe gegen das Wegegebot verstoßen, als ich zur größten Buchenwald-Naturwaldzelle im Nationalpark gewandert bin. Die für das Wegekonzept Verantwortlichen haben das Kunststück fertiggebracht, den 170jährigen Buchenwald komplett zur verbotenen Zone zu erklären. Lesen Sie hier meinen Bericht und den Originaltext der Verwarnung:

35 € Verwarngeld wegen Verstoß gegen Wegegebot

 

 

Peter Stollenwerk kommentiert Kahlschläge im NP Eifel

Unter der Überschrift „Expertenrat“ kommentiert Lokalredateur Peter Stollenwerk von den Eifeler Nachrichten, dem Zentralorgan der Nationalparkverwaltung, die Protestwelle nach dem plusminus-Beitrag über den Kahlschlag im Naturschutzgebiet. Er rät seinen Lesern, nicht um die „Allerwelts-Fichtenwälder“ zu trauern. Die Eifel sei durch die Kahlschläge „luftiger“ und „einladender“ geworden. Ich stelle Ihnen den Kommentar hier vor:

Kommentar von Peter Stollenwerk in den Eifeler Nachrichten

 

Das Förstermärchen vom Waldumbau im NP Eifel

Ich habe eine lange Analyse des angeblich notwendigen „Waldumbaus“ im Süden des Nationalparks Eifel geschrieben:  Förstermärchen zum Waldumbau

Darin werte ich die alljährlichen Leistungsberichte aus, kritisiere die Fehlkonstruktion des südlichen Teils des Nationalparks mit seinen Borkenkäferkampfzonen und analysiere die vielen Probleme des dortigen Buchenvoranbaus. Ich werfe der Nationalparkleitung vor, dass sie die Idee des Prozessschutzes („Natur Natur sein lassen“) nicht verstanden hat.

„Waldumbau“ südlich von Erkensruhr: Die kahlgeschlagene Fläche verbuscht – der verbissresistente Ginster breitet sich aus.

 

Zum Begriff des „Förstermärchen“ vergleiche: Hans Bibelriether: Forst- und Holzmärchen heute, in: Nationalpark 2, 2008, S. 14-16 (Bibelriether kritisiert ausführlich die folgende Propagandaschrift: Absatzförderungsfond der Deutschen Forst- und Holzwirtschaft, Waldbild – Einblick in die nachhaltige Forstwirtschaft, Mülheim 2007)

 

Kahlschläge im NP Eifel: Alle stimmen zu!

Für den FSC hat Dr. Röös von der Nationalparkverwaltung einen Bericht zusammengestellt, wer alles über die Großkahlschläge am Wüstebach informiert worden ist und wer an dessen Planung beteiligt war. Röös beherrscht die Kunst, so zu schreiben, dass man nach dem Lesen das dringende Bedürfnis verspürt, sich zu duschen. Danach habe ich über den Bericht von Röös eine Seite geschrieben: Kahlschläge: Alle stimmen zu!