Wer immer noch glaubt, man können Wälder „verkehrssicher“ machen, möge sich die Videos und Fotos der Bürgerinitiative „Waldschutz Essen“ auf Facebook ansehen: Facebook Waldschutz Essen. Die Essener Margarethenhöhe ist ein Katastrophengebiet.
Ortstermin des BUND-Bottrop im Becker-Wald
Am Mittwoch, den 11. Juni 2014, hatte die Kreisgruppe Bottrop des BUND zu einem Ortstermin im Becker-Wald eingeladen. Der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht, der ursprünglich kommen wollte, musste seine Teilnahme leider wegen der chaotischen Zustände im NRW-Bahnverkehr nach dem Pfingststurm Ela absagen.
Ich habe die Gelegenheit genutzt, ein paar aktuelle Fotos zu schießen. Die Fotos habe ich in diesen Artikel eingebaut: Förster Herber sorgt für frischen Wind im Becker-Wald.
Regierung verhindert Steigerwald-Schutzgebiet
Ahnert zum Kahlschlag im NP Eifel: „Es gab keine Alternativen!“
Forstdirektor Gerd Ahnert (Fachgebietsleiter Waldentwicklung) im Bericht der Lokalzeit Aachen:
„Ein Kahlschlag ist im ersten Moment ästhetisch unschön. Und er hat auch andere Nachteile. Das ist richtig. Aber ich denke, in diesem Fall gab es keine großen Alternativen. Es war die Lücke da durch den Windwurf. Das sieht man da, wo jetzt die Birken schon höher sind. Und das, was hier am Rand noch stand, konnte man auf Dauer sowieso nicht erhalten. … Aber 5 Jahre sind für den Wald ein Fliegenschiss. Ist doch so! Nach 3 Jahre sieht man schon: Hier kommt ein neuer Wald.“
18 ha-Kahlschlag für den Scheckenfalter
Alexa Höber ist die Journalisten, die den Plusminus-Fernsehbericht über die Kahlschläge im Nationalpark Eifel verfasst hat. Sie hat einen neuen Skandal aufgedeckt: Kahlschlag für Falter. Ich empfehle Ihnen auch die Webseite des LIFE-Aurinia-Projekts: Realsatire.
Skabiosen-Scheckenfalter (Fotograf:
In der Eifel ist es nicht der Scheckenfalter, sondern die Gelbe Narzisse im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal, wo 92 ha (= 120 Fußballfelder) Fichtenwälder kahlgeschlagen wurden und 2,3 Millionen Steuersubventionen flossen. Oder es sind die Borstgraswiesen bei Kall, für die 80 ha Wälder weichen mussten und die mit 2,6 Millionen Steuergelder subventioniert wurden. Oder es sind die Auwälder im Nationalpark, wo 62 ha „entfichtet“ wurden und 4,2 Millionen Steuergelder ausgeschüttet wurden. Als Projektträger fungieren immer Biologische Stationen, z. B. die in Aachen oder Euskirchen: Kahlschläge als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Biologen.