Keine Kahlschläge mehr im Nationalpark Eifel

In einem Interview mit Marlon Gego von der Aachener Zeitung vom 29. August 2014 kündigt NRW-Umweltminister Remmel einen Kurswechsel im Nationalpark Eifel an.

8 ha Kahlschlag am Wüstebach

 

Hier geht es zum Interview: Keine Kahlschläge mehr im Nationalpark.
Und hier zur Titelstory auf Seite 1: Nationalpark – Minister plant Kurswechsel.

Achten Sie bitte einmal auf die Fragen, die Marlon Gego stellt! Gego ist ein Ausnahmetalent im deutschen Journalismus.

Zweite Expedition ins Schneeloch im Nationalpark Harz

Bei meiner ersten Expedition ins Schneeloch im März war ich auf allen vieren über riesige Granitblöcke gekraxelt, zwischen umgestürzten toten Fichten herumgeirrt und im Tiefschnee versackt. Bei meiner zweiten Expedition im Juli lief zunächst alles nach Plan, bis ich am Ende bis zu den Knien in einem Hangmoor des Brockenurwalds versank. Hier geht es zu meinem Bericht: Schneelochweg im Juli.

Panoramafoto vom Schneeloch im Nationalpark Harz

Ich habe ein Panoramafoto vom zusammengebrochenen Fichtenforst im mittleren Abschnitt des Schneelochwegs erstellt. Die zum Panorama zusammengefügten Fotos entstanden auf meiner zweiten Exkursion Mitte Juli.

Schneeloch_Panorama_1200

 

Das hochauflösende Panoramafoto ist 3,1 MB groß. Die Auflösung beträgt 3.140 x 1.200 Pixel. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann “Link in neuem Fenster öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild, wählen Sie mit F11 die Vollbildansicht und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum.

Sie können sich zwei weitere Auflösungen des Fotos herunterladen:

Als Musik zum Anblick dieses abgestorbenen Forsts mit den wenigen Jungfichten, die dem Verbiss der Rothirsche standhalten, passt: London Grammar – Interlude.

Schneelochweg zum Brocken

Der Schneelochweg ist einer der ältesten Wanderwege am Brocken. Schon Heinrich Heine ist über diesen Weg am 21. September 1824 vom Brocken nach Ilsenburg abgestiegen. Der Weg vermittelt im oberen Teil sensationelle Einblicke in den Brockenurwald:

 

Im unteren Teil wandert man durch völlig zusammengebrochene Fichtenforste. Auch deren Anblick ist spektakulär:

 

Leider hat dieser atemberaubende Weg zwei Nachteile:

  1. Der Schneelochweg ist seit 1960 gesperrt: erst durch die DDR-Grenztruppen, danach durch die Nationalparkverwaltung.
  2. Wenn man vom nur noch sehr schwer erkennbaren Weg abkommt und sich verirrt, wird es zwischen den Granitblockfeldern, den umgeworfenen Fichten und den Hangmooren sehr schnell lebensgefährlich.

Lesen Sie hier meinen ausführlichen Bericht über einen der großartigsten Wanderwege Deutschlands: Schneelochweg zum Brocken.

Ich bin den Schneelochweg mittlerweile dreimal gegangen. Hier mein erster Expeditionsbericht: Der Schneelochweg im Winter.

Kahlschläge am Bergerbach im Nationalpark Eifel – Update

Im Juni 2014 habe ich noch einmal die Fichtenkahlschläge am Bergerbach im Nationalpark Eifel besucht. Der Bergerbach, um dessen Renaturierung es laut Nationalparkverwaltung angeblich geht, war ausgetrocknet. Der Fingerhut stand in voller Blüte. Auf den schon etwas älteren Kahlschlägen entwickeln sich eintönige, artenarme Sandbirken– statt der versprochenen Auenwälder. Außerdem zeige ich mit Hilfe von Satellitenbildern, wie sich die Kahlschläge seit Nationalparkgründung ähnlich einem Krebsgeschwür ausgedehnt haben.

Hier geht es zum Artikel: Kahlschläge am Bergerbach – Update.