Windwurf nach Durchforstung in Bottrop

Mitten in der Stadt Bottrop wurde ein kleines Wäldchen vom Pfingststurm Ela umgeworfen. Brisant an dem Fall ist, dass das Wäldchen vor 2 Jahren vom Stadtförster Markus Herber durchforstet worden ist. Nachweislich wurde dabei fast fünfmal mehr Holz geerntet als von der Forsteinrichtung vorgesehen. Die Beweislast, dass dieser viel zu starke Eingriff die Ursache für den Windwurf ist, ist erdrückend: Rund um den durchforsteten Wald blieben die Bäume stehen.

 

Ich habe die Vor- und Nachgeschichte des Windwurfes ausführlich dokumentiert: Windwurf nach Durchforstung – der Virchow-Wald.

Sehr hilfreich waren dabei Fotos und Informationen von Dr. Bernhard Gremmler, Anwohner des Wäldchens und Mitglied im Kreis- und Landesvorstands der ÖDP. Für ihre Hilfe bei der Bewertung der Durchforstung schulde ich meinen Dank den beiden Förstern Peter Wohlleben und Karl-Friedrich Weber. Bedanken möchte ich mich aber auch bei Herrn Arentz vom Grünflächenamt. Wenn wir auch völlig unterschiedlicher Meinung sind, so ist doch seine Informationspolitik vorbildlich.

Autoritärer Amtsnarzissmus in Recklinghausen

Am Autobahnparkplatz Hohenhorst in Recklinghausen stand ein kleiner, sehr alter Buchenwald. Jahrzehntelang bin ich auf der A 2 an ihm vorbeigefahren und habe mich an seinem Anblick erfreut. Der Pfingststurm Ela hat ihn umgeworfen. Richtig sauer wurde ich, als ich sah, wie brutal der Windwurf bereits wenige Wochen nach Ela geräumt worden war. Kreuz und quer war man mit tonnenschwerem Gerät über den Schlag gefahren.

 

Nach langem Hin- und Hertelefonieren hatte ich am Ende den Verantwortlichen am Telefon: Herrn Stefan Klinger, Bereichsleiter der Kommunalen Servicebetriebe in Recklinghausen. Weiterlesen