Grün-und-Gruga: 162.000 € Umsatzerlös für 8.000 m³ Holz

Der Essen Forstbetrieb hat im Jahr 2013 mit dem Verkauf von 8.000 m³ Holz einen Erlös von 162.000 € erzielt. Dies teilt mir Herr Augustin, stellvertretender Betriebsleiter, in einem Brief vom 17. Juni 2014 mit. Mit diesem Geld kann man nicht einmal 3 Förster bezahlen. Das Forstamt von Grün-und-Gruga erwirtschaftet hohe Verluste.

Lesen Sie den Brief im Original und meine ausführliche Analyse dazu: Hohe Verluste durch das Forstamt Essen.

Holzpolter im Naturschutzgebiet Hülsenhaine 2013

Informationsveranstaltung zu Grün-und-Gruga Essen

Am Montag, den 25. August 2014, findet eine Informationsveranstaltung zu den sogenannten „Waldpflegemaßnahmen“ von Grün-und-Gruga auf der Essener Margarethenhöhe statt.

Der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks III, Herr Persch, lädt ausdrücklich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Vertreter von Grün-und-Gruga werden anwesend sein und auch als externer Referent Prof. (FH) Dr. Dubbel.

Zweite Expedition ins Schneeloch im Nationalpark Harz

Bei meiner ersten Expedition ins Schneeloch im März war ich auf allen vieren über riesige Granitblöcke gekraxelt, zwischen umgestürzten toten Fichten herumgeirrt und im Tiefschnee versackt. Bei meiner zweiten Expedition im Juli lief zunächst alles nach Plan, bis ich am Ende bis zu den Knien in einem Hangmoor des Brockenurwalds versank. Hier geht es zu meinem Bericht: Schneelochweg im Juli.

Panoramafoto vom Schneeloch im Nationalpark Harz

Ich habe ein Panoramafoto vom zusammengebrochenen Fichtenforst im mittleren Abschnitt des Schneelochwegs erstellt. Die zum Panorama zusammengefügten Fotos entstanden auf meiner zweiten Exkursion Mitte Juli.

Schneeloch_Panorama_1200

 

Das hochauflösende Panoramafoto ist 3,1 MB groß. Die Auflösung beträgt 3.140 x 1.200 Pixel. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann “Link in neuem Fenster öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild, wählen Sie mit F11 die Vollbildansicht und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum.

Sie können sich zwei weitere Auflösungen des Fotos herunterladen:

Als Musik zum Anblick dieses abgestorbenen Forsts mit den wenigen Jungfichten, die dem Verbiss der Rothirsche standhalten, passt: London Grammar – Interlude.

Kasperltheater um Nationalparke

Christian Sebald von der Süddeutschen Zeitung hat am 4. Juli auf dem diesjährigen Weihenstephaner Forsttag einen Vortrag gehalten über „Bürger und Waldwildnis“. In den Mittelpunkt seines Vortrags stellte er einen Ausschnitt aus einer Dokumentation des Bayerischen Rundfunks: „Harald Grill und sein Bayerischer Wald“.

In dem Ausschnitt wandern Harald Grill und sein Freund Gerhard Hopp durch den Nationalpark Bayerischer Wald. In der Nähe der Kahlschläge am Falkenstein treffen sie auf eine Familie, die sich über diese Kahlschläge empört. Es kommt zu einem „denkwürdigen Gepräch“ (Christian Sebald, unveröffentlichtes Redemanuskript) mit Hopp, in das sich am Ende auch Grill einschaltet:

 

 

Sebald warb vor den versammelten Forstleuten für „drei Kernbotschaften“ und formulierte sie mit den Worten von Harald Grill so:

  1. „Wir müssen einen Rest von Natur aufbewahren.
  2. Wildnisgebiete wie der Latschenfilz sind Refugien, wie’s es sonst kaum noch irgendwo gibt in Europa, nur in Nationalparken.
  3. Und: Wenn da kein Umdenken einsetzt, dann hat man so etwas wie ein regelmäßig wiederkehrendes Karperltheater, die einen sind für was, die anderen sind gegen was, und das, was auf dem Spiel steht, das geht kaputt, das ist unsere Natur.“ (unveröffentlichtes Redemanuskript)