Riesenkahlschlag am Lackenberg

Meine zweite Dokumentation ist fertig: Riesenkahlschlag am Lackenberg.

Neben zahlreichen hochauflösenden Fotos und zwei Panoramafotos dokumentiere ich den „ökologischen Schwachsinn“ ((ein schönes Schimpfwort von Horst Stern)) mit umfangreichen Zahlen, die ich mir mühsam aus verschiedenen offiziellen Quellen zusammengesucht habe. Außerdem erzähle ich davon, wie Hubert Demmelbauer, der Vorsitzende der Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes e.V. einmal einen Moment der Klarheit hatte.

Riesenkahlschlag am Hirschgespreng

Ich halte die Kahlschläge im Nationalpark Bayerischer Wald für einen der größten Umweltskandale der letzten 10 Jahre in Deutschland. Bis zum 1.1.2012 wurden dort laut offiziellen Angaben insgesamt 1.718 ha Wald kahlgeschlagen: 1.045 ha im nördlichen Erweiterungsteil, 673 ha im südlichen Altpark ((siehe Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald (Hg.), Waldentwicklung im Nationalpark Bayerischer Wald in den Jahren 2006 bis 2011 – Von Marco Heurich, Franz Baierl und Thorsten Zeppenfeld, Grafenau 2012, Abbildung 2, S. 12 u.14)). Sebald spricht 2014 in der Süddeutschen Zeitung sogar von 2.000 ha Kahlschlägen: „weitgehend baumloses, verstepptes Land“ ((Tarnen, Tricksen, Täuschen, Süddeutsche Zeitung vom 16.7.2014)).

Ich starte heute mit Teil 1 meiner vierteiligen Serie über diesen Umweltfrevel: siehe Riesenkahlschlag am Hirschgespreng. Ich zeige Ihnen viele hochauflösende Fotos dieser Borkenkäferkampfzone, nenne die Namen der Verantwortlichen und dokumentiere die geschichtlichen Hintergründe.

Start einer Serie zum Nationalpark Bayerischer Wald

Nach zwei Besuchen im Nationalpark Bayerischer Wald habe ich nun genügend Fotos gesammelt, um eine Serie mit Artikeln über den Nationalpark zu schreiben. Heute beginne ich mit einem kurzen Überblicksartikel: Nationalpark Bayerischer Wald.

In den nächsten Wochen werden vier Artikel zu den größten Kahlschlägen folgen, die ich bislang in Deutschland gesehen habe: die Kahlschläge am Lackenberg, am Falkenstein, am Rindelloch und am Hirschgespreng.

 

Bislang gibt es im Internet nur eine einzige Seite, die die größenwahnsinnigen Kahlschläge im Nationalpark kritisiert: Weiterlesen

Texte von Christian Sebald

Christian Sebald ist wohl der zur Zeit beste Umweltjournalist, den wir haben. Er schreibt regelmäßig in der Süddeutschen Zeitung. Weswegen Daniel Steuer, stellvertretender Leiter des Forstamts Ebrach im Steigerwald diese nicht mehr liest.

Ich verweise auf zwei lesenswerte Texte von Sebald, die ich nach langer mühseliger Recherche im Internet gefunden haben. Weiterlesen