Harrl – Auf der Suche nach der Waldpolizei

Ohne diese zwei Wälder hätte es meinen Internetblog nie gegeben: den Stadtwald in Essen und den Wald im Harrl nahe Bückeburg. Ich las damals gerade das Buch „Wald ohne Hüter“ von Peter Wohlleben und das, was ich in Essen und im Harrl sah, war wie eine perfekte Illustrierung all dessen, was Wohlleben an der deutschen Forstwirtschaft kritisiert.

Es gibt eine neue Hiebsmaßnahme im Harrl. Aus diesem Anlass habe ich mich auf die Suche nach der Waldpolizei gemacht. Ich hatte die naive Hoffnung, dass irgendjemand das Fürstliche Forstamt in Bückeburg kontrolliert und dass irgendjemand aufpasst, dass im Harrl alles sein Recht und seine Ordnung hat. Meine Suche wurde enttäuscht: Ich habe mit dem Naturschutzamt und den Niedersächsischen Landesforsten telefoniert und niemand überwacht in irgendeiner Weise Forstdirektor Christian Weber und Revierleiter Alfred Matthaei. Hier mein mit zahlreichen Fotos illustrierter Bericht: Harrl – Auf der Suche nach der Waldpolizei.

Grüne fragen: Rinteln bald baumfrei?

Am Wochenende habe ich mich sehr über einen Zeitungsartikel im Schaumburger Wochenblatt gefreut. Den Grünen der Stadt Rinteln missfällt, dass in den vergangenen Monaten extrem viele alte Bäume in der Stadt gefällt worden sind. Der grüne Kreistagsabgeordnete Christoph Ochs hat mir freundlicherweise die Pressemitteilung und auch die diesbezügliche Anfrage der Grünen an Bürgermeister Thomas Priemer (SPD) geschickt. Hier ein kurzer Auszug:

„Das Stecken von Blumenzwiebeln und die Anlage von Rosenbeeten sind kein Ersatz für unsere schönen großen Stadtbäume. […] Wenn unsere Parks zu Schrebergärten umgestaltet werden, verlieren sie ihren Charakter und ihre Bedeutung.“

Beide Dokumente sind lesenswert. Weiterlesen

Umweltminister Aeikens zu Kahlschlägen im NLP Harz

Sachsen-Anhalts Umweltminister Aeikens (CDU) hat meine Fragen zu den Kahlschlägen im NLP Harz beantwortet. Die rechtliche Grundlage für die Kahlschläge ist ein Halbsatz im 145 DIN-A4-Seiten umfassenden Nationalparkplan: „[…] größere Fichtenkomplexe sollen geschützt werden.“ Zahlen zu den Kahlschlägen hat sein Ministerium nicht.

„vorübergehende Freistellung“ (Aeikens) des Oberen Gebbertsbergs

Niedersachsens grüner Umweltminister Wenzel schweigt trotz Anruf in seinem Ministerbüro weiterhin hartnäckig zu meinen Anfragen. Genauso wie die Vorsitzenden der Umweltausschüsse beider Länder: Frau Sigrid Raskob (SPD) und Herr Dietmar Weihrich (Bündnis 90 / Die Grünen). Auch von dem stellvertretenden Leiter des niedersächsischen Umweltausschusses Axel Miesner von der oppositionellen CDU kein einziges Wort. Das Schweigen ist parteiübergreifend: Selbst der Linke André Lüderitz aus Ilsenburg, Mitglied des Umweltausschusses von Sachsen-Anhalt, antwortet nicht auf meine Anfrage zu den Kahlschlägen direkt vor seiner Haustür.

Ich habe eine umfassende Dokumentation mit meinen Briefen und der Antwort von Aeikens erstellt: Umweltministerien zu Kahlschlägen.

Rachelsee im Winter

Er ist einer der schönsten Seen in Deutschland: der Rachelsee in der Naturzone des alten Teils vom NLP Bayerischer Wald.

Rachelsee_800Panoramafoto (1,2 MB, 2.991 x 800 Pixel)

Sie können das Foto in drei weiteren Auflösungen herunterladen:

  1. 2,8 MB, 4.486 x 1.200 Pixel
  2. 3,8 MB, 5.383 x 1.440 Pixel
  3. 20,2 MB, 8.972 x 2.400 Pixel

Die Auflösung des dritten Fotos ist so groß, dass man die Bäume am gegenüberliegenden Nordosthang des Rachelmassivs einzeln zählen kann. Das Foto entstand am Südufer des zugefrorenen Sees Anfang April 2015.