Irgendetwas stimmt nicht mit dem 5 ha großen Kahlschlag am Wüstegarten. An dieser „Biotoprenaturierung“ des Naturschutzgroßprojekts Kellerwald-Region ist irgendetwas faul: Fragen werden nicht beantwortet, Verantwortliche sind telefonisch nicht erreichbar, amtliche Dokumente dürfen nicht veröffentlicht werden, die Gesprächsatmosphäre ist eisig. Lesen Sie selbst, was mir passierte, als ich von Projektleiter Rainer Paulus wissen wollte, wie viele Fördergelder für den Kahlschlag am Wüstegarten geflossen sind: Projektleiter Rainer Paulus zum Kahlschlag am Wüstegarten.
Bundesamt für Naturschutz zum Kahlschlag am Wüstegarten
Ich hatte dem Bundesamt für Naturschutz Fragen zum Kahlschlag am Wüstegarten gestellt: Fax an Ralf Forst vom BfN am 6.3.2017. Nun stelle ich Ihnen die Antworten vor: Telefonat mit Ralf Forst am 25.3.2017. Die „Maßnahme“ am Wüstegarten ist für das Bundesamt eine „Biotoprenaturierung“. Sie war mit dem Amt „abgestimmt“.
Neue Fotos des Buchenurwalds von Uholka
Nachdem ich aufgrund des Unfalls monatelang nichts in unserem Garten machen konnte, kämpfe ich zur Zeit täglich stundenlang gegen das Unkraut und trage Quecke, Hahnenfuß, Gänsediestel und Giersch eimerweise auf den Sondermüll. Für die Webseite bleibt wenig Zeit. Aber die letzten Tage hat es viel geregnet und so habe ich zwei neue Panoramafotos und einige Einzelfotos vom Buchenurwald Uholka in der Ukraine hochgeladen. Außerdem ergänze ich die Fotos mit aktuellen Zahlen aus der Inventur dieses größten Buchenurwalds Europas, die gemeinsam von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf, der Ukrainischen Nationalen Universität für Forstwirtschaft in Lemberg und dem Biosphärenreservats Karpaten in Rakhiv durchgeführt wurde.
Hier geht es zum Update meines Artikels: Wanderung Welyka Uholka.
Wanderung Welyka Uholka
Im Buchenurwald von Uholka habe ich mehrfach die Wanderung von Welyka Uholka gemacht. Heute veröffentliche ich ein erstes Panoramafoto in drei verschieden hohen Auflösungen. In den nächsten zwei Monaten mache ich Pause. Ich muss noch einmal in die Klinik.
Hier geht es zum Artikel: Wanderung Welyka Uholka
Ein Mischwald als Begründung für den Kahlschlag am Wüstegarten
Warum wurden Ende 2015 am Kellerwaldturm auf dem Gipfel des Wüstegartens 5 ha Fichtenwald kahlgeschlagen?
Die Verantwortlichen geben an, der Kahlschlag diene dem Schutz der Natur. Denn die Fichten seien vom Menschen gepflanzt, sie gehörten da von Natur aus gar nicht hin. Normalerweise wachse am Wüstegarten ein Mischwald aus Birken, Ebereschen und Bergahorn. Die Idee mit diesem Mischwald taucht zum ersten Mal im Jahr 2006 auf, und zwar in einem wichtigen Gutachten von Markus Schönmüller, dem Leiter eines Planungsbüros für Ökologie, Naturschutz und Landschaftspflege. Neun Jahre später hat er in einem Leserbrief den Kahlschlag mit markigen Worten verteidigt.
Ich halte nicht nur die Beschreibung des Mischwalds im Gutachten für mangelhaft, sondern auch die dazu gehörende Fotodokumentation. Hier geht es zu meinem Artikel: Grunddatenerfassung für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“.
