Faszination Geisterberg im Stadtwald Warburg

Der Geisterberg im Stadtwald Warburg hat mich in seinen Bann gezogen und ich bin gleich dreimal in den vergangenen Wochen die 150 km dorthin gefahren. Denn es gibt auf engstem Raum viel zu sehen: schöne Buchenwälder direkt neben hässlichen Kalamitätsflächen, große Aufforstungen im Osten des Geisterbergs und kahle Flächen im Westen, sehr breite und bestens gepflegte Schussschneisen mit vielen Ansitzen und trotzdem verbissene Vogelbeeren, einen kleinen Tannenwald mit einem Weiserzaun – leider ohne nennenswerte Tannenverjüngung außerhalb des Zauns u. v. a. m.

Hier geht es zu meinem neuen großen Artikel mit vielen Fotos: Das Fichtensterben am Geisterberg im Stadtwald Warburg.

Ökologische Kahlschläge? Was meinen Sie?

Die Fotos zeigen einen der vielen Kahlschläge im Stadtwald Warburg. Das Informationsschild steht am Großen Knechtsberg. Forstwirte mögen mir verzeihen, dass ich nicht den Fachbegriff des Sanitärhiebs verwende. Aber Kahlschlag „hat so was kolossal Anschauliches“.1Theodor Fontane, Der Stechlin Was halten Sie von dem „Skulpturenwald“?

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Alle gegen den Borkenkäfer! Klagen zwecklos!

Die Klage von Peter Wohlleben und Pierre Ibisch gegen die Kahlhiebe auf der Montabaurer Höhe war meiner Meinung nach von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Denn die Kahlhiebe waren sog. Sanitärhiebe, d. h. sie dienten der Bekämpfung des Borkenkäfers. Und gegen den Borkenkäfer sind alle. Tote oder befallene Fichten müssen gefällt werden. Müssen. Unbedingt. Es gibt keine Alternative.

alternativloser Sanitärhieb im Stadtwald Warburg

Über die Sinn- und Zwecklosigkeit von Klagen gegen Sanitärhiebe schreibe ich in meinem Text: Am Ende des Tunnels kein Licht. Wenn Sie anderer Meinung sind und Licht am Ende des Tunnels sehen, schreiben Sie bitte einen Kommentar. Der Text bildet das Schlusskapitel meines ausführlichen Artikels: Umstrittene Klage von Peter Wohlleben und Pierre Ibisch gescheitert.