Panoramafoto von der Brunnstube im Steigerwald

Ich experimentiere mit PTGui, einer Software zum Erstellen von Panoramabildern.

Hier ein Panoramabild der Brunnstube, einem berühmten Naturwaldreservat aus dem Steigerwald. „Die Kernfläche … bildet ein nur weniger Hektar großer, 210 Jahre alter Buchenbestand.  Daneben sind hier etliche über 300-jährige Buchen .. zu finden.“ (Naturwanderführer – Unterwegs zum Steigerwald, S. 9) Das Foto zeigt die riesige Windwurffläche der Kernfläche; die größte, die ich bislang in einem Buchenwald gesehen habe.

 

 

Sie können die Ansicht des Panoramas ganz einfach vergrößern, indem Sie in die Webseite mit der Tastenkombination „STRG +“ hineinzoomen. Oder Sie öffnen sich die folgende Webseite mit dem Panorama: Panorama-Vollbild. Wenn Sie dann „F11“ drücken, haben Sie eine Vollbildansicht und können das Panorama mit der Maus steuern.

Großkahlschläge am Heimbach im Nationalpark Eifel

Eigentlich wollte ich nicht mehr über Kahlschläge im NP Eifel schreiben. Aber dann bin ich am Samstag auf die 10 ha großen Kahlschläge am Heimbach, einem winzigen Rinnsal ganz im Norden des Kermeters, gestolpert.

Und ich frage mich ernsthaft: Bin ich eigentlich der Einzige, der so etwas zum Erbrechen findet? Weiß vielleicht niemand davon? Schließlich haben die Kahlhiebe abseits der großen Wanderrouten stattgefunden –  unmittelbar an der Nordgrenze des Parks. Und es gibt darüber keine Berichte – weder auf der Homepage des Nationalparks, noch in dessen Jahresberichten, noch in den Zeitungen, noch auf der Homepage des LIFE+-Projekts „Wald Wasser Wildnis„. Nichts. Die Kahlschläge am Heimbach fanden still und heimlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das folgende Panoramafoto ist 5,6 MB groß. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann „Link in neuem Fenster öffnen“. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum:

Heimbach_Panorama_1

 

Ich analysiere die Kahlschläge mit Hilfe des forstwirtschaftlichen Standardlehrbuchs „Waldbau auf ökologischer Grundlage“ von Röhrig, Bartsch und Lüpke. Das Buch selbst ist nicht unproblematisch, denn Förster haben ein sehr spezielles Verständnis von Ökologie. Hier der Link zu meiner Analyse: Kahlschläge am Heimbach.

 

P.S.: Falls es doch irgendwelche Infos über die Kahlschläge am Heimbach im Netz gibt, bitte lassen Sie es mich wissen!

 

„diffamierend, unterstellend und beleidigend“

Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebs Wald-und-Holz-NRW, hat auf keine einzige meiner Fragen geantwortet. Stattdessen droht er mir rechtliche Schritte wegen meiner Berichterstattung über „unseren Forstbetriebsbeamten Herber“ und über Wald-und-Holz-NRW an:

Wiebe_1

Wiebe_2

 

Offensichtlich meint man beim Landesbetrieb, dass es strafbar ist zu behaupten, ein Förster erzähle Märchen.

Meine Antwort an Herrn Kranz vom Justitiariat von Wald-und-Holz NRW finden Sie hier: Antwort an Herrn Kranz.

 

Hiebsatz: 200 Kubikmeter pro Hektar im Brinkmanns-Wald

Zu riesigen Holzpoltern aufgeschichtet liegen die Buchenstämme am Schrülkampweg in Bottrop. Hier liegen Pi mal Daumen 2.000 m3 Holz: Die Polter sind zu beiden Seiten des Wegs 50 m lang, 4 m hoch und 5 m breit.

 

Zum Vergleich 3 Beispiele:

Der Brinkmanns-Wald ist 10 ha groß. Pro ha wuren 200 m3 entnommen. Kein Kommentar.