Südhang des Großen Rachels im alten Teil des Nationalparks Bayerischer Wald
„Vielleicht steckt ja das hinter der erschreckenden Schönheit der Dinge: Wir bemerken, dass etwas mit uns spricht. Wir kennen die Sprache. Und doch verstehen wir kein Wort.“
Daniel Kehlmann, F
„Die Schönheit braucht keine Kunst, sie braucht auch uns nicht, sie
braucht keine Betrachter, im Gegenteil. Gaffende Leute nehmen ihr etwas weg,
am hellsten flammt sie, wo keiner sie sieht.“
Daniel Kehlmann, F
Lungen-Seitling im Naturwaldreservat Waldhaus im zukünftigen Nationalpark Steigerwald
Im Oktober 1998 erschien in der Zeitschrift natur der Artikel „Wie die Axt im Walde“. Darin wurde dem Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, Karl Friedrich Sinner, der „Hammer des Monats“ verliehen. Einen Monat später nimmt Sinner auf einer Fachtagung in St. Oswald Stellung zur Kritik. Seine Reaktion ist geradezu idealtypisch für Förster, die von Naturschützern kritisiert werden: „Wir handeln nach Recht und Gesetz … Die Kritik kommt von einer Einzelperson … Die Kritik schadet dem Naturschutz … Die Kritik ist unverhältnismäßig … blablabla“. Ich analysiere Sinners Stellungnahme und zeige auf, dass auch heute noch genau so argumentiert wird.
Außerdem zeige ich Ihnen Fotos von sechs Kahlschlägen, an denen ich bei nur einer einzigen Wanderung im Erweiterungsteil des Nationalparks vorbeigekommen bin. Hier geht es zum Artikel: Der Hammer des Monats Oktober 1998.
Kahlschlag am Großen Gfällbach
Ich habe mich bei Ulrike Scharf, der bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Landwirtschaft, über Franz Leibl, den Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, beschwert.
Großkahlschlag 200 m östlich des Rindelschachten (4,8 MB, 4.903 x 1.178 Pixel)
Leibl verweigert seit zwei Monaten jede Auskunft zum Holzeinschlag im Nationalpark und verwehrt die Einsicht in Protokolle des Nationalparkbeirats, wo über die Kahlschläge im Park entschieden wird. Hier können Sie meinen Brief im Original lesen: Weiterlesen