Ohne die Aufsätze von Frank-Christian Heute wären mein Aufsatz über Rothirschzucht im Eggegebirge und meine Fotodokumentation über Wildschäden durch Rothirsche in Lichtenau gar nicht möglich gewesen. Jetzt hat Frank-Christian Heute einen neuen Aufsatz geschrieben: Rotwild in NRW.
Trittsteine im Forstbetrieb Ebrach
Bereits vor zwei Wochen hatte ich mich kritisch mit der Stellungnahme von Ulrich Mergner zum Geschützten Landschaftsbestandsbestandteil (GLB) im Steigerwald auseinandergesetzt. Bei meinem zweiten Artikel konzentriere ich mich auf das Kapitel der Stellungnahme, das Mergner den Trittsteinen im Schutzgebiet widmet.
Es gehört zu den zahllosen Merkwürdigkeiten in der Diskussion um den GLB, dass dieses Trittsteinkonzept zwar in aller Munde ist, aber niemand weiß, wie viele Trittsteine es im GLB eigentlich gibt, geschweige denn, wo die Trittsteine eigentlich genau liegen und welche Bedingungen ein Waldstück erfüllen muss, damit es überhaupt ein guter Trittstein ist. Mit diesen Fragen beschäftigt sich mein neuer Artikel. Unter anderem liefere ich eine Karte und eine Tabelle aller Trittsteine im Geschützten Landschaftsbestandteil, die ich mit Hilfe der offiziellen Webseite der Bayerischen Staatsforsten – so gut es eben ging – erstellt habe. Ich komme u. a. zu dem Schluss, dass sehr viele Trittsteine im GLB viel zu klein und zu jung sind.
Hier geht es zu meiner ausführlichen kritischen Analyse: Trittsteine in der Stellungnahme Ulrich Mergners. Zum ersten Mal biete ich auch eine PDF-Datei an: Die Trittsteine im Geschützten Landschaftsbestandteil – Kritik an der Stellungnahme Ulrich Mergners.
Schönheit #6
Kritik an der Stellungnahme von Ulrich Mergner
Immer, wenn forstliche Laien die Frechheit besitzen, sich in die Belange eines Forstbetriebs einzumischen, haut dessen Chef erst einmal eine sogenannte Stellungnahme heraus. Diese ist für gewöhnlich gespickt mit forstlichem Fachchinesisch und jeder Menge Zahlen. Am Schluss kommt der Chef dann immer zu dem Ergebnis, dass der Laie ein Vollidiot ist, der sich nicht in Dinge einmischen sollte, von denen er keine Ahnung hat. Denn Ahnung hat immer nur der Chef. So auch in Ebrach.
Wenige Wochen, nachdem bekannt geworden war, dass der forstliche Laie und Landrat Günther Denzler knapp 800 ha des Forstbetriebs Ebrach unter Schutz stellen und dort die Holznutzung verbieten wollte, veröffentlichte dessen Chef Ulrich Mergner eine Stellungnahme mit ganz viel Fachchinesisch und noch mehr Zahlen.
Ich möchte exemplarisch ein Kapitel unter die Lupe nehmen und für den forstlichen Laien verständlich erklären. Hier geht es zu meinem Artikel: Alter der Buchenwälder im Fachgutachten von Ulrich Mergner.
Fällen von Douglasien am Scheuereckriegel
Im Oktober 2015 wurden in der Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald hunderte von Douglasien gefällt.
Dazu habe ich dem neuen Pressesprecher Köppl mehrere Fragen gestellt. Nur die wenigsten konnte er beantworten und verwies mich stattdessen an den Chef persönlich: Dr. Franz Leibl. Dieser ließ mir durch seine Sekretärin ausrichten, er lade mich jederzeit zu einem persönlichen Gespräch nach Grafenau ein. Leider wohne ich in Porta Westfalica. Bis Grafenau sind es 675 km.
Hier geht es zu meinem ausführlichem Bericht mit vielen Fragen und wenigen Antworten: Fällen von Douglasien in der Naturzone am Scheuereckriegel.

