Norbert Panek – Deutschland, Deine Buchenwälder

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Ich gebe zu, ich bin befangen: Denn Panek hat in seinem neuen Buch vier Fotos von mir verwendet. Ich hoffe jedoch, dass man mir mein Lob des Buches trotzdem abnimmt. Denn Lob hat dieses Buch wirklich verdient: Panek hat sich nämlich die Mühe gemacht, sich durch den chaotischen Wust an Zahlen der dritten Bundeswaldinventur (BWI) durchzukämpfen und diejenigen Zahlen herauszusuchen, die für den Schutz der Buchenwälder wirklich von Belang sind. Dafür zwei schlagkräftige Beispiele: Weiterlesen

Winterwanderung zum Rachel

Die Verwaltung des NLP Bayerischer Wald behandelt den Großen Rachel wie ein Stiefkind. Im Sommerführungsprogramm 2016 gibt es nur eine einzige Führung, die hinauf zum Gipfel führt – am 14.7. Sie nennt sich „Auf wilden Pfaden zum Rachel“ und steht unter dem Motto „Nationalpark und Schöpfung“. Vermutlich werden die Teilnehmer viel Besinnliches über Tod und Auferstehung hören von Pastoralreferent Scheuerecker und Religionspädagogin Keilhauer. Da kann ich nicht mithalten.

Mich beschäftigt dagegen die Frage, warum Mark Swanson von der Washington State University meint, dass gerade solche Ökosysteme wie am Großen Rachel besonders schützenswert sind. Ich stelle Ihnen dazu 3 neue Arbeiten von Lukas Lehnert, Simon Thorn und Burkhard Beudert vor und beschäftige mich auch mit der Natural Disturbance Conference, die 2013 im NLP stattfand. Hier geht es zu meinem Bericht: Winterwanderung zum Rachel.

Panoramafoto vom Rachel im Spätwinter

Panoramafoto Rachel

Das Panoramafoto gibt es auch in zwei wesentlich höheren Auflösungen:

Das Foto entstand im April 2015 auf dem Auerhahn-Wanderweg, der vom Wanderparkplatz Gfäll zum Großen Rachel im NLP Bayerischer Wald führt. Der Borkenkäfer hat die „ursprüngliche Waldnatur“ und den „fast unberührten Bergwald“ (Bibelriether) ((Hans Bibelriether, Hartmut Strunz, Nationalparkführer Bayerischer Wald, München 1975, S. 33 und 34)) dramatisch verändert. Warum die  Bürgerbewegung zum Schutz des Bayerischen Waldes unrecht hat mit ihrem Vorwurf, hier sei „nichts da, nur Gras und Baumstümpfe“ ((siehe Tote Hose am Rachel)) und warum die Hochlagen am Rachel gerade in ihrem jetzigen Zustand besonders wertvoll und schützenswert sind, das diskutiere ich in einem Artikel, der in den nächsten Tagen erscheint.

Panoramafoto am Lieselbrunnen

Panoramafoto Lieslbrunn

Das Panoramafoto gibt es auch in zwei wesentlich höheren Auflösungen:

Das Foto entstand im April 2015 wenige 100 m vor dem Lieselbrunnen. Der Brunnen liegt in 1.100 m Höhe am Auerhahn-Wanderweg, der vom Parkplatz Gfäll zum Großen Rachel im NLP Bayerischer Wald führt. 1975 schrieb Hans Bibelriether noch:

„Der Rundweg ‚Auerhahn‘ führt vom Gfällparkplatz zunächst durch etwas eintönige jüngere Waldbestände aus Fichten und Buchen, die nach einer großen Sturmkatastrophe 1929 entstanden sind.“ ((Hans Bibelriether, Hartmut Strunz, Nationalparkführer Bayerischer Wald, München 1975, S. 33, Hervorhebungen von mir))

Nur 40 Jahre später ist der Wald hier dank des Borkenkäfers alles andere als „eintönig“: Der „Agent des grünen Empires mit der Lizenz zum Töten“ hat eine abwechslungsreiche Wildnis geschaffen:

„Ja wenn’s nur grad überall so wär‘ auf der schön Welt.“

Lieslbrunn_Holztafel

Dienstaufsichtsbeschwerde von RVR Ruhr Grün gegen Adrian

BeamtStG_34

Nicht nur der Leiter des Landesbetriebs Wald-und-Holz-NRW, Andreas Wiebe, erstellt Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mich, sondern auch der Leiter von RVR Ruhr Grün, Jörg Wipf. Lesen Sie hier meinen Bericht, der wegen meiner Pflicht als Beamter zur Verschwiegenheit notgedrungen sehr kurz ausfallen muss: Dienstaufsichtsbeschwerde von RVR Ruhr Grün gegen Adrian.