„Waldentwicklungsmaßnahme“ am Oberen Meineckenberg – Naturentwicklungszone NLP Harz

Meineckenbeg_Panorama_1200

Das obige Panoramafoto zeigt den unteren Osthang des Oberen Meineckenbergs im NLP Harz (3.689 x 1.200 Pixel, 2,5 MB). Dieser Teil des Bergs liegt direkt am Heinrich-Heine-Weg zum Brocken und ist für Wanderer sichtbar.

Das nächste Panoramafoto wurde mit Teleobjektiv vom gegenüberliegenden Oberen Gebbertsberg aus aufgenommen. Es zeigt den oberen Osthang des Oberen Meineckenbergs (3.699 x 1.200 Pixel, 3,2 MB), der für Wanderer nicht einsehbar ist.

Meineckenberg_Tele_Panorama_1200

Der untere Hang ist mit Buchen bepflanzt, der obere nicht.

„Renaturierung“ des Oberen Gebbertsbergs – Naturentwicklungszone NLP Harz

Das Panoramafoto zeigt den oberen Westhang des 649 m hohen Oberen Gebbertsbergs im Nordosten des NLP Harz. Der Berg gehört zur sogenannten „Naturentwicklungszone“. In diesem Fall wurde das Biotop des Oberen Gebbertsbergs durch Abräumen des Windwurfs (Kyrill 2007) und anschließende Bepflanzung mit Buchen „instand gesetzt“ und „renaturiert“. Der Kahlschlag ist insgesamt 31 ha groß. Die Nationalpark-Förster nennen das „Steigerung der Naturnähe“. (Alle Zitate von der NLP-Homepage zur Gebietsgliederung.)

Gebbertsberg_Panorama_1200Oberer Westhang des Oberen Gebbertsbergs im Februar 2015 (4.490 x 1.200 Pixel; 3,6 MB)

Urwaldreservat Mittelsteighütte

Als der NLP Bayerischer Wald 1997 um das 10.950 große Gebiet zwischen Falkenstein und Rachel erweitert wurde, betrug die Naturzone ((In der Naturzone findet keine Forstwirtschaft mehr statt.)) im Erweiterungsgebiet nur 400 ha. Das war mit Abstand die kleinste Naturzone, die je bei Gründung eines NLP ausgewiesen wurde. ((Zum Vergleich: Die Naturzone des 2014 neu gegründeten NLP Schwarzwald beträgt immerhin 33 %.)) Zur Naturzone gehörten Flächen, die ohnehin seit fast einem Jahrhundert streng geschützt waren: so z. B. der 38 ha große Urwaldrest Mittelsteighütte.

Ich beschreibe diesen einzigartigen Bergmischwald mit Hilfe des Botanikprofessors Heinrich Göppert, der 1864 den böhmisch-bayerischen Urwald bereist hat und den Georg Sperber in seinem Buch über Urwälder Deutschlands in höchsten Tönen lobt. Außerdem zeige ich Fotos vom verschneiten Urwald im Winter und von dem sensationellen Pilzreichtum im Herbst.

Hier geht es zu meiner Fotodokumentation: Urwaldrest Mittelsteighütte.

Brief von Dr. Schlund, Leiter des NLPs Schwarzwald

Bereits im vergangenen Jahr hatte ich einen Briefwechsel mit Herrn Dr. Schlund, einem der beiden Leiter des neu gegründeten NLP Schwarzwald. Anlässlich der Veröffentlichung der Gebietsgliederung am 4. Februar 2015 ((siehe Drei Zonen abgesteckt: Rat beschließt erste Gliederung des Nationalparks Schwarzwald, Pressemitteilung vom 4. Februar 2015)) dokumentiere ich diesen Briefwechsel und nehme kritisch Stellung zum Brief von Herrn Dr. Schlund. Ich stehe dem Entwicklungsnationalpark mit großer Skepsis gegenüber: Brief von Dr. Schlund.