Borkenkäferschutzzone im Nationalpark Harz

Das Foto zeigt den Meineberg südlich von Ilsenburg im Januar 2015. Der Berg liegt in der Borkenkäfer-Sicherheitszone. Die Fichtenwälder des Meinebergs wurden 2007 und 2008 zum Schutz der angrenzenden Wälder kahlgeschlagen. ((siehe Gebietsgliederung des Nationalparks Harz))

„Hier in den Randbereichen trägt der Nationalpark aber auch eine Verantwortung gegenüber seinen Nachbarn, deren Auftrag die Erzeugung von Holz als wichtigstem nachwachsendem Rohstoff ist. Diese Bestände bedürfen des Schutzes.“ ((Zitat von der am Meineberg aufgestellten Lehrtafel „Auf den Spuren des Borkenkäfers“))

Der Nachbar ist das Revier Wernigerode des Forstbetriebs Oberharz des Landesforstbetriebs Sachsen-Anhalt. Schutzbedürftig sind dessen Fichtenforste. Die Rohstofferzeugung erfolgt ebenfalls im Kahlschlagverfahren:

Planmäßiger Abtrieb eines Fichtenforsts durch Bernhard Wolff, Leiter des Reviers Wernigerode, im Januar 2015 nordöstlich der Plessenburg

Brief an Andreas Pusch

Andreas Pusch ist Leiter des Nationalparks Harz. Wegen des Großkahlschlags am Heinrich-Heine-Weg habe ich mit ihm bereits einmal einen Briefwechsel gehabt. Nun bin ich auf einen 9 ha großen Kahlschlag in der Nähe des Oderteichs gestoßen. Dazu habe ich Herrn Pusch wieder einen Brief mit mehreren Fragen geschrieben.

Das folgende Panoramafoto des Kahlschlags wurde Ende Oktober 2014 aufgenommen. (( Das Foto ist 4 MB groß. Die Auflösung beträgt 4.544 x  1.191 Pixel. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann “Link in neuem Tab öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild, wählen Sie mit F11 die Vollbildansicht und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum. Hier können Sie das gleiche Panoramafoto, aber mit niedrigerer Auflösung und Dateigröße herunterladen: Panoramafoto – 1,8 MB – 3.052 x 800 Pixel))

Oderteich_Panorama

 

Hier geht es zu meinem Brief:  Weiterlesen

Zweite Expedition ins Schneeloch im Nationalpark Harz

Bei meiner ersten Expedition ins Schneeloch im März war ich auf allen vieren über riesige Granitblöcke gekraxelt, zwischen umgestürzten toten Fichten herumgeirrt und im Tiefschnee versackt. Bei meiner zweiten Expedition im Juli lief zunächst alles nach Plan, bis ich am Ende bis zu den Knien in einem Hangmoor des Brockenurwalds versank. Hier geht es zu meinem Bericht: Schneelochweg im Juli.

Panoramafoto vom Schneeloch im Nationalpark Harz

Ich habe ein Panoramafoto vom zusammengebrochenen Fichtenforst im mittleren Abschnitt des Schneelochwegs erstellt. Die zum Panorama zusammengefügten Fotos entstanden auf meiner zweiten Exkursion Mitte Juli.

Schneeloch_Panorama_1200

 

Das hochauflösende Panoramafoto ist 3,1 MB groß. Die Auflösung beträgt 3.140 x 1.200 Pixel. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann “Link in neuem Fenster öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild, wählen Sie mit F11 die Vollbildansicht und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum.

Sie können sich zwei weitere Auflösungen des Fotos herunterladen:

Als Musik zum Anblick dieses abgestorbenen Forsts mit den wenigen Jungfichten, die dem Verbiss der Rothirsche standhalten, passt: London Grammar – Interlude.

Schneelochweg zum Brocken

Der Schneelochweg ist einer der ältesten Wanderwege am Brocken. Schon Heinrich Heine ist über diesen Weg am 21. September 1824 vom Brocken nach Ilsenburg abgestiegen. Der Weg vermittelt im oberen Teil sensationelle Einblicke in den Brockenurwald:

 

Im unteren Teil wandert man durch völlig zusammengebrochene Fichtenforste. Auch deren Anblick ist spektakulär:

 

Leider hat dieser atemberaubende Weg zwei Nachteile:

  1. Der Schneelochweg ist seit 1960 gesperrt: erst durch die DDR-Grenztruppen, danach durch die Nationalparkverwaltung.
  2. Wenn man vom nur noch sehr schwer erkennbaren Weg abkommt und sich verirrt, wird es zwischen den Granitblockfeldern, den umgeworfenen Fichten und den Hangmooren sehr schnell lebensgefährlich.

Lesen Sie hier meinen ausführlichen Bericht über einen der großartigsten Wanderwege Deutschlands: Schneelochweg zum Brocken.

Ich bin den Schneelochweg mittlerweile dreimal gegangen. Hier mein erster Expeditionsbericht: Der Schneelochweg im Winter.