Andreas Pusch, Leiter der Verwaltung des NLPs Harz, in einem Brief vom 29. April 2014: „Es gibt keine Wuchshüllen auf der Fläche.“
Kategoriearchiv: Nationalpark Harz
„Waldentwicklungsmaßnahme“ am Oberen Meineckenberg – Naturentwicklungszone NLP Harz
Das obige Panoramafoto zeigt den unteren Osthang des Oberen Meineckenbergs im NLP Harz (3.689 x 1.200 Pixel, 2,5 MB). Dieser Teil des Bergs liegt direkt am Heinrich-Heine-Weg zum Brocken und ist für Wanderer sichtbar.
Das nächste Panoramafoto wurde mit Teleobjektiv vom gegenüberliegenden Oberen Gebbertsberg aus aufgenommen. Es zeigt den oberen Osthang des Oberen Meineckenbergs (3.699 x 1.200 Pixel, 3,2 MB), der für Wanderer nicht einsehbar ist.
Der untere Hang ist mit Buchen bepflanzt, der obere nicht.
„Ökologische Aufwertung“ des Oberen Gebbertsbergs – Naturentwicklungszone NLP Harz
„Renaturierung“ des Oberen Gebbertsbergs – Naturentwicklungszone NLP Harz
Das Panoramafoto zeigt den oberen Westhang des 649 m hohen Oberen Gebbertsbergs im Nordosten des NLP Harz. Der Berg gehört zur sogenannten „Naturentwicklungszone“. In diesem Fall wurde das Biotop des Oberen Gebbertsbergs durch Abräumen des Windwurfs (Kyrill 2007) und anschließende Bepflanzung mit Buchen „instand gesetzt“ und „renaturiert“. Der Kahlschlag ist insgesamt 31 ha groß. Die Nationalpark-Förster nennen das „Steigerung der Naturnähe“. (Alle Zitate von der NLP-Homepage zur Gebietsgliederung.)
Oberer Westhang des Oberen Gebbertsbergs im Februar 2015 (4.490 x 1.200 Pixel; 3,6 MB)
Experten gegen Kahlschläge im Nationalpark Harz
Im Mai 2005 fand im Nationalpark Harz ein Workshop statt zum Thema „Waldumbau“. Der Workshop war hochkarätig mit Experten besetzt. Erst zwei Jahre später erschien der Tagungsband mit den Vorträgen. Er ist nicht online, sondern muss umständlich bestellt werden. ((Nur das Vorwort gibt es zum Download.)) Ich denke, dass dahinter Absicht steht: Den Bericht sollen möglichst wenig Menschen lesen. Denn viele Experten üben mehr oder weniger offen Kritik an der Nationalparkverwaltung. Und in einem Punkt herrschte Einigkeit: Keine Kahlschläge!
Kahlschläge im Nordosten des Nationalparks Harz, gelb ist dessen östliche Grenze eingezeichnet (Quelle: Sachsen-Anhalt-Viewer)
Ich stelle Ihnen die einzelnen Tagungsbeiträge mal mehr, mal weniger ausführlich vor und illustriere die Beiträge mit aktuellen Fotos von Kahlschlägen rund um die Plessenburg: Experten gegen Kahlschläge.


