Das Förstermärchen vom Waldumbau im NP Eifel

Ich habe eine lange Analyse des angeblich notwendigen „Waldumbaus“ im Süden des Nationalparks Eifel geschrieben:  Förstermärchen zum Waldumbau

Darin werte ich die alljährlichen Leistungsberichte aus, kritisiere die Fehlkonstruktion des südlichen Teils des Nationalparks mit seinen Borkenkäferkampfzonen und analysiere die vielen Probleme des dortigen Buchenvoranbaus. Ich werfe der Nationalparkleitung vor, dass sie die Idee des Prozessschutzes („Natur Natur sein lassen“) nicht verstanden hat.

„Waldumbau“ südlich von Erkensruhr: Die kahlgeschlagene Fläche verbuscht – der verbissresistente Ginster breitet sich aus.

 

Zum Begriff des „Förstermärchen“ vergleiche: Hans Bibelriether: Forst- und Holzmärchen heute, in: Nationalpark 2, 2008, S. 14-16 (Bibelriether kritisiert ausführlich die folgende Propagandaschrift: Absatzförderungsfond der Deutschen Forst- und Holzwirtschaft, Waldbild – Einblick in die nachhaltige Forstwirtschaft, Mülheim 2007)

 

Kahlschläge im NP Eifel: Alle stimmen zu!

Für den FSC hat Dr. Röös von der Nationalparkverwaltung einen Bericht zusammengestellt, wer alles über die Großkahlschläge am Wüstebach informiert worden ist und wer an dessen Planung beteiligt war. Röös beherrscht die Kunst, so zu schreiben, dass man nach dem Lesen das dringende Bedürfnis verspürt, sich zu duschen. Danach habe ich über den Bericht von Röös eine Seite geschrieben: Kahlschläge: Alle stimmen zu!

 

Pressemitteilung des Fördervereins des NP Eifel: Persilschein für Kahlschläge

Am 21. Januar 2014 hat der Förderverein des NP Eifel eine Pressemitteilung veröffentlicht. Das zentrale Argument, am Wüstebach würden normalerweise Birken, Erlen und Weiden wachsen, ist falsch. An den Bächen in der Eifel wachsen Buchenwälder – und zwar bis an den Rand des Baches heran: Pressemitteilung des Fördervereins des NP Eifel – Persilschein für Kahlschläge.

naturnaher Bach im Buchenwald südlich der Rurtalsperre