Die vier kurzen Videos sagen mehr als tausend Worte: Videos zu den Verwüstungen im Brinkmannswald.
Das folgende Foto zeigt am 12. März gefällte Buchen. Die beiden Bäume in der Mitte werden auch noch gefällt:
Vorher:
Die vier kurzen Videos sagen mehr als tausend Worte: Videos zu den Verwüstungen im Brinkmannswald.
Das folgende Foto zeigt am 12. März gefällte Buchen. Die beiden Bäume in der Mitte werden auch noch gefällt:
Vorher:
Ich habe mir heute die aktuellen Fällungen im Brinkmannswald östlich des Schrülkampwegs angeschaut. Mir war danach buchstäblich schlecht. Die Waldarbeiter hausen dort wie die Berserker. Dort findet weder ein Besamungs– noch ein Lichtungshieb statt. Dort wird geräumt: Bis auf wenige Überhälter, die als Alibibäume stehenbleiben, werden alle Buchen gefällt. So kann man den Großteil der Bäume fällen und gleichzeitig das Kahlschlagsverbot umgehen. Und obendrein verkündet die Forstpartie dann, ohne rot zu werden, dass die Überhälter als naturschutzfachlich wertvolle „Spechtbäume“ stehenbleiben.
Das ist nicht einmal Forstwirtschaft nach Lehrbuch: Ein Lichtungshieb würde erst Sinn machen nach erfolgter Naturverjüngung. Und erst Jahre später, wenn die Jungbuchen mehrere Meter hoch sind, würde man den Altbestand räumen.
Ich habe die bisherige eine Webseite über die Zerstörung des Brinkmannswaldes zur besseren Übersichtlichkeit in mehrere Seiten aufgeteilt.
Ich habe meine Artikelserie über die Zerstörung des Brinkmannwaldes in Bottrop um mehrere Seiten erweitert – unter anderem zeige ich Fotos der zum Fällen ausgezeichneten Bäume im Osten des Wäldchens, die wegen ihrer Sonderstrukturen ökologisch besonders wertvolle Habitatbäume sind:
Auch fasse ich die Ergebnisse eines Gesprächs mit Frau Olejniczak zusammen, die die Untere Landschaftsbehörde leitet:
Das Versagen der Unteren Landschaftsbehörde
zum Fällen ausgezeichnete Bäume am Schrülkampweg
Ein monströser Umweltskandal spielt sich seit 14 Tagen in Bottrop ab: In einem winzigen Wäldchen wuchs jahrzehntelang unbemerkt ein schöner alter Buchenwald still und leise vor sich hin. Bis zu 200 (!) Jahre alte Buchen reckten majestätisch ihre Kronen in den Himmel. Zur Freude der Anwohner – darunter viele heutige Rentner, die mit dem Wald alt geworden sind.
Ein Förster wie Markus Herber von Wald-und-Holz-NRW, der den Wald im Auftrag des Besitzers Heinrich Becker verwaltet, erträgt so etwas nicht: Der Wald war „nicht gepflegt“. Seit 14 Tagen „pflegt“ die Firma Baumgartner aus Sprockhövel den Wald:
Förster Herber beginnt mit der „Altersdurchmischung“Trotz massiver Bürgerproteste vor Ort geht das Fällen weiter. Alle Verantwortlichen in den städtischen Behörden segnen den Waldfrevel ab. Woanders erklärt man 200 Jahre alte Buchenwälder zum UNESCO-Weltnaturerbe, in Bottrop werden sie abgeholzt. Die Argumente, die von den Verantwortlichen bemüht werden, sind hanebüchen. Die Berichterstattung der WAZ treibt einem die Tränen in die Augen:
Ich war heute vor Ort und werde in den nächsten Tagen ausführlicher berichten.
Förster Herber „verjüngt“ den Wald