Ein freundlicher Förster

Die 5. Etappe des Weserbergland-Wegs führte uns in das Revier von Förster Metje. Er ist Revierleiter im Forstamt Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten. Über die Schlammwüsten in einem Fichtenforst war ich entsetzt.

Die Antwort von Herrn Metje hat mich positiv überrascht und ich habe mich sehr gefreut. Hier geht es zu meinem Artikel: Pures Naturerlebnis im Naturpark Solling-Vogler.

Framing in der Forstwirtschaft

Elisabeth Wehling ist Wissenschaftlerin an der Universität Berkeley in Kalifornien. Sie untersucht, wie unser Denken und Handeln durch Sprache gesteuert wird und wie wir durch einfache Worte verführt und manipuliert werden.

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By Martin J. Kraft – Own work, CC BY-SA 3.0, Link

Während die deutschen Zeitungen sich noch über Donald Trump lustig machten, hat sie seinen Wahlsieg richtig vorhergesagt und sie kann erklären, wie Trump und sein Team die Wähler ganz gezielt mit den richtigen Slogans manipuliert haben. Das Wort „Fake-News“ ist z. B. eine Erfindung Donald Trumps. Weiterlesen

Frede und die Blockhalden

Liest man die Begründung von Achim Frede für den Kahlschlag am Wüstegarten, dann kann man auf die Idee kommen, der Wüstegarten sei kein Berg im hessischen Mittelgebirge, sondern in den bayerischen Alpen. Da ist von „Quarzitklippen“, einem „Berg-Grat“, „Felsen“, „extremen, gehölzarmen Felsgrat-Partien“ und „Blockhalden“ die Rede.

Im vierten Kapitel über den Kahlschlag am Wüstegarten widme ich mich den Blockhalden. Ich habe nur eine gefunden und die ist 20 m2 groß: Frede und die Blockhalden.

Frede und der Biotopkomplex

Achim Frede ist fachlicher Leiter des Naturschutzgroßprojekts Kellerwald, Abteilungsleiter im Nationalpark Kellerwald-Edersee und Diplom-Biologe. Glaubt man ihm, dann ist der 675 m hohe Wüstegarten eine wahre Schatztruhe. Denn dort gibt es „Sauerhumusrasen“, „Borstgrasrasen“, „Kryptogamenfluren“, „Quellmoore“, „Niedermoore“, „Zwischenmoore“, „Gebirgsbäche“ und und und. Frede kommt auf nicht weniger als 11 Biotope, die dort angeblich einen „Komplex“ bilden. Dieser ist so ungemein „wertvoll“ , dass man dafür gleich 5,1 ha Fichtenwälder kahlschlagen muss. Das „Vorkommen seltener, spezialisierter und arealgeografisch interessanter Biozönosen“ rechtfertigt einen Kahlschlag allemal.

Fingerhut-Schlaggesellschaft (Epilobio-Digitalietum purpureae) auf dem Kahlschlag am Wüstegarten (Roter Fingerhut, Wald-Greiskraut und Draht-Schmiele)

Mich überzeugt die Erzählung Fredes über sein „Naturschutzprojekt“ nicht. Meine Zweifel fangen damit an, dass er Biotope aufzählt, die es am Wüstegarten selbst in den offiziellen Dokumenten des Naturschutzgroßprojekts gar nicht gibt, und dass selbst die Biotope, die es dort tatsächlich gibt, nur winzig klein sind. Lesen Sie hier das dritte Kapitel meines Artikels Antrag auf Kahlschlag am Wüstegarten durch Achim Frede: Frede und der Biotopkomplex.