3 Wochen hat es gedauert, bis der zweite Fernsehbericht der Lokalzeit-Ruhr über die Zerstörung des Brinkmannswaldes bei Youtube aufgetaucht ist. Auch wenn ich selbst in dem Bericht auftrete, stehe ich ihm kritisch gegenüber. In meinen Augen hat er mehr Schwächen als Stärken. Hier meine Analyse: WDR-Lokalzeit-Ruhr am 28.3.2014.
Kritik des Nistkästen-Naturschutzes
Am 15. April 2014 erschien im Bottroper Lokalteil der WAZ der Artikel: Nistkästen lindern die Folgen des Abholzens. Ich lehne diesen Nistkästen-Naturschutz ab: 10 Gründe gegen den Nistkästen-Naturschutz.
gefällte Biotopbäume mit wertvollen Großhöhlen im Brinkmanns-WaldZweites Panoramafoto von der Brunnstube im Steigerwald
Das Foto entstand nach lebensgefährlicher Kletterei zwischen den umgestürzten Bäumen:
Und hier ist der Link zu einer Webseite mit dem Panorama: Panorama-Vollbild. Wenn Sie „F11“ drücken, haben Sie eine Vollbildansicht und können das Panorama mit der Maus steuern.
Panoramafoto von der Brunnstube im Steigerwald
Ich experimentiere mit PTGui, einer Software zum Erstellen von Panoramabildern.
Hier ein Panoramabild der Brunnstube, einem berühmten Naturwaldreservat aus dem Steigerwald. „Die Kernfläche … bildet ein nur weniger Hektar großer, 210 Jahre alter Buchenbestand. Daneben sind hier etliche über 300-jährige Buchen .. zu finden.“ (Naturwanderführer – Unterwegs zum Steigerwald, S. 9) Das Foto zeigt die riesige Windwurffläche der Kernfläche; die größte, die ich bislang in einem Buchenwald gesehen habe.
Sie können die Ansicht des Panoramas ganz einfach vergrößern, indem Sie in die Webseite mit der Tastenkombination „STRG +“ hineinzoomen. Oder Sie öffnen sich die folgende Webseite mit dem Panorama: Panorama-Vollbild. Wenn Sie dann „F11“ drücken, haben Sie eine Vollbildansicht und können das Panorama mit der Maus steuern.
Großkahlschläge am Heimbach im Nationalpark Eifel
Eigentlich wollte ich nicht mehr über Kahlschläge im NP Eifel schreiben. Aber dann bin ich am Samstag auf die 10 ha großen Kahlschläge am Heimbach, einem winzigen Rinnsal ganz im Norden des Kermeters, gestolpert.
Und ich frage mich ernsthaft: Bin ich eigentlich der Einzige, der so etwas zum Erbrechen findet? Weiß vielleicht niemand davon? Schließlich haben die Kahlhiebe abseits der großen Wanderrouten stattgefunden – unmittelbar an der Nordgrenze des Parks. Und es gibt darüber keine Berichte – weder auf der Homepage des Nationalparks, noch in dessen Jahresberichten, noch in den Zeitungen, noch auf der Homepage des LIFE+-Projekts „Wald Wasser Wildnis„. Nichts. Die Kahlschläge am Heimbach fanden still und heimlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das folgende Panoramafoto ist 5,6 MB groß. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann „Link in neuem Fenster öffnen“. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum:
Ich analysiere die Kahlschläge mit Hilfe des forstwirtschaftlichen Standardlehrbuchs „Waldbau auf ökologischer Grundlage“ von Röhrig, Bartsch und Lüpke. Das Buch selbst ist nicht unproblematisch, denn Förster haben ein sehr spezielles Verständnis von Ökologie. Hier der Link zu meiner Analyse: Kahlschläge am Heimbach.
P.S.: Falls es doch irgendwelche Infos über die Kahlschläge am Heimbach im Netz gibt, bitte lassen Sie es mich wissen!
