Ich möchte das Jahr beenden mit einer großen Fotodokumentation. Es geht um den Wildnispfad des Forstamts Baden-Baden. Bei meinem Besuch Mitte Oktober war ich ziemlich begeistert und ich habe die Vorgeschichte des Pfads recherchiert. Ich möchte meinen Bericht nutzen, um zwei Förstern ein virtuelles Denkmal zu setzen: dem damaligen Leiter des Forstamts Baden-Baden, Dr. Anton Hammer, und dem damaligen Chef des Betriebshofs, August Bihlmeier. Hier geht es zu meiner Fotodokumentation: Der Wildnispfad des Forstamts Baden-Baden.
Faktencheck: Naturwaldreservat Waldhaus
Was Heiner Flassbeck über die Wirtschaft sagt, gilt auch für die Forstwirtschaft:
„Man darf die Wirtschaft nicht den Ökonomen überlassen. Man muss darüber nachdenken. Man kann darüber nachdenken. Es ist nicht so kompliziert.“ ((Heiner Flassbeck, Kapitalismus am Ende? Konsequenzen der neoliberalen Weltordnung, 1:18:25))
Im achten Teil meiner Artikelserie über das Trittsteinkonzept überprüfe ich die Angaben von Ulrich Mergner, Forstbetriebsleiter in Ebrach, zum Naturwaldreservat Waldhaus: Faktencheck – Naturwaldreservat Waldhaus.
Frohe Weihnachten!
Mergner und die Altholzinseln
2012 veröffentlichten die Schweizer Wissenschaftler Markus Müller, Thibault Lachat und Rita Bütler ihre Forschungsergebnisse zur Frage: Wie groß sollen Altholzinseln sein? Ihre Ergebnisse spielen eine zentrale Rolle im Artikel des Ebracher Forstbetriebsleiters Ulrich Mergner über „Waldtrittsteine statt Großschutzgebiete“. Mergner gibt die Ergebnisse der Schweizer Forscher nachweislich falsch wieder: Er macht gleich fünf Fehler. Lesen Sie hier den siebten Teil meiner Artikelserie über das Trittsteinkonzept: Faktencheck – Altholzinseln.
Der Müller-Deal
2014 gab Jörg Müller, einer der führenden Ökologen in Europa, dem SPIEGEL ein lesenswertes Interview. Warnt er darin vor einem Nationalpark Steigerwald? Liest man den Aufsatz „Waldtrittsteine statt Großschutzgebiete“ von Ulrich Mergner, könnte man diesen Eindruck gewinnen:
„Das kampagnenmäßige Vorantreiben großflächiger Stilllegungsflächen birgt dagegen die Gefahr der Intensivierung der Waldbewirtschaftung, wie sie von Jörg Müller in einem Artikel des Magazins Der Spiegel skizziert wird.“
Mergner leitet den Forstbetrieb Ebrach und wehrt sich dagegen, „seinen Forst verwildern zu lassen“. Er „kämpft um jeden Baum“, wie es im SPIEGEL-Aufmacher so schön heißt. Lesen Sie den sechsten Teil meiner Artikelserie über das Trittsteinkonzept: Faktencheck – Jörg Müller.