Ich sehne mich nach einer wilden Natur,
die mein Fuß nicht durchdringen kann,
nach Wäldern,
in denen die Walddrossel ihr ewiges Lied erklingen läßt,
in denen jede Stunde ein früher Morgen ist
und der Tag auf immer unberührt.
Henry Thoreau
Ich sehne mich nach einer wilden Natur,
die mein Fuß nicht durchdringen kann,
nach Wäldern,
in denen die Walddrossel ihr ewiges Lied erklingen läßt,
in denen jede Stunde ein früher Morgen ist
und der Tag auf immer unberührt.
Henry Thoreau
Ich war am Wochenende im Nationalpark Bayerischer Wald und habe mir Großkahlschläge am Lackenberg und am Falkenstein angeschaut.
Ich selbst sage dazu erst einmal nichts. Ich lasse andere dazu etwas sagen.
Heute starte ich ein kleine Serie von Fotos vom Lackenberg und Falkenstein und kontrastiere diese mit Zitaten, die ich zum Teil vom Seelensteig (1) habe, einem zauberhaften Weg durch einen Wald, der nach mehreren Windwürfen samt anschließendem Borkenkäferbefall bewusst nicht geräumt wurde.
Borkenkäferbekämpfung am Lackenberg (Zone 2 A im Nationalpark Bayerischer Wald)
Bäume sind Heiligtümer.
Wer mit ihnen zu sprechen,
wer ihnen zuzuhören weiß,
der erfährt die Wahrheit.
Sie predigen nicht Lehren und Rezepte,
sie predigen das Urgesetz des Lebens.
Hermann Hesse
1: Der Seelensteig grenzt direkt an eine Versuchsfläche, die von Hans Jehl wissenschaftlich untersucht wurde: “Die Waldentwicklung auf Windwurfflächen im Nationalpark Bayerischer Wald”. Der lesenswerte Artikel befindet sich auf den Seiten 112 – 145 im Jubiläumsband “Nationalpark Bayerischer Wald: 25 Jahre auf dem Weg zum Naturwald“, der 1995 von der Nationalparkverwaltung herausgegeben wurde.
In einem Interview mit Marlon Gego von der Aachener Zeitung vom 29. August 2014 kündigt NRW-Umweltminister Remmel einen Kurswechsel im Nationalpark Eifel an.
8 ha Kahlschlag am Wüstebach
Hier geht es zum Interview: Keine Kahlschläge mehr im Nationalpark.
Und hier zur Titelstory auf Seite 1: Nationalpark – Minister plant Kurswechsel.
Achten Sie bitte einmal auf die Fragen, die Marlon Gego stellt! Gego ist ein Ausnahmetalent im deutschen Journalismus.
Bei meiner ersten Expedition ins Schneeloch im März war ich auf allen vieren über riesige Granitblöcke gekraxelt, zwischen umgestürzten toten Fichten herumgeirrt und im Tiefschnee versackt. Bei meiner zweiten Expedition im Juli lief zunächst alles nach Plan, bis ich am Ende bis zu den Knien in einem Hangmoor des Brockenurwalds versank. Hier geht es zu meinem Bericht: Schneelochweg im Juli.
Ich habe ein Panoramafoto vom zusammengebrochenen Fichtenforst im mittleren Abschnitt des Schneelochwegs erstellt. Die zum Panorama zusammengefügten Fotos entstanden auf meiner zweiten Exkursion Mitte Juli.
Das hochauflösende Panoramafoto ist 3,1 MB groß. Die Auflösung beträgt 3.140 x 1.200 Pixel. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Foto und wählen dann “Link in neuem Fenster öffnen”. Dann öffnet sich das Panorama. Klicken Sie mit der Lupe auf das Bild, wählen Sie mit F11 die Vollbildansicht und scrollen Sie mit den vertikalen und horizontalen Bildlaufleisten in dem Panorama herum.
Sie können sich zwei weitere Auflösungen des Fotos herunterladen:
Als Musik zum Anblick dieses abgestorbenen Forsts mit den wenigen Jungfichten, die dem Verbiss der Rothirsche standhalten, passt: London Grammar – Interlude.