Die WAZ berichtet über die Bürgerinitiative Waldschutz Essen:
Initiative will umgekippte Bäume in Essener Wäldern lassen
Hier können Sie sich den im Zeitungsartikel erwähnten Flyer der Bürgerinitiative herunterladen: Flyer.pdf
Die WAZ berichtet über die Bürgerinitiative Waldschutz Essen:
Initiative will umgekippte Bäume in Essener Wäldern lassen
Hier können Sie sich den im Zeitungsartikel erwähnten Flyer der Bürgerinitiative herunterladen: Flyer.pdf
Im letzten Jahr hat Lutz Fähser, der ehemalige Forstdirektor des Lübecker Stadtwalds, den Essener Stadtwald besucht und anschließend eine Stellungnahme zur Waldwirtschaft verfasst. Er kritisiert darin das Konzept des Erholungsdauerwalds, das maßgeblich von Prof. Dubbel entwickelt worden ist.
Die neue Bürgerinitiative Waldschutz Essen beruft sich ausdrücklich auf Fähser und seine Stellungnahme. Das war der Anlaß für das Forstamt von Grün-und-Gruga, auf seiner Webseite eine Antwort von Prof. Dubbel zu veröffentlichen.
Ein zentraler Streitpunkt zwischen Dubbel und Fähser ist die Frage, ob der Holzvorrat im Essener Stadtwald auf- oder abgebaut wird. Ich habe mit Hilfe der offiziellen Zahlen aus dem aktuellen Forstbetriebsplan nachgerechnet: Der Vorrat in den Buchenwäldern wird abgebaut. Geplant war sogar, den Holzvorrat auf die Hälfte des Vorrats unbewirtschafteter Wälder zu beschränken. Siehe meine Webseite: Der Teufel im Detail – der Essener Forstbetriebsplan.
“Die Auswirkungen des möglichen Klimawandels bezüglich der Stabilität der Waldbestände (z. B. häufigere Sturmereignisse) … wurden mit der mittelfristigen Forstbetriebsplanung (Forstbetriebswerk) auf dem Stand von Wissenschaft und Forschung besonders berücksichtigt, ” so tönt es noch vollmundig auf Seite 1 im Jahresprogramm 2014 des Forstamts von Grün-und-Gruga in Essen.
Dumm gelaufen!
Kronenabbrüche im Schellenberger Wald nach Pfingststurm Ela
Am Beispiel des Schellenberger Waldes lässt sich exemplarisch aufzeigen, wie ein falsches waldbauliches Konzept Stürmen Tür und Tor öffnet: Pfingststurm Ela verwüstet den Schellenberger Wald.
Am 23. Juni 2014 berichtete die Lokalzeit-Ruhr über die Waldschäden durch Pfingststurm „Ela“ in Essen (siehe meinen vorigen Beitrag). Eine Hauptrolle in dem Bericht spielen Franz Knipping vom gleichnamigen Forstunternehmen, Henner Ellerbruch von Grün-und-Gruga und Reinhart Hassel, Leiter des Regionalforstamts Ruhrgebiet.
Ich habe eine kritische Analyse dieses Fernsehberichts geschrieben und werfe den Redakteuren Kuka und Trottmann Hofberichterstattung und Meinungsmache vor: Meinungsmache in der Lokalzeit-Ruhr.
Reinhart Hassel, Leiter des Regionalforstamts Ruhrgebiet, in der WDR-Lokalzeit-Ruhr vom 23.6.2014:
„Wir müssen uns überlegen, ob wir … vielleicht auch neue Bäume reinbringen. Das könnte z. B. die Douglasie sein, das kann z. B. die Küstentanne sein, das kann vielleicht auch wieder vermehrt die Roteiche sein, mit der wir allerdings in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen gemacht haben.“