Nächster Artikel: 15. April

Ich möchte mich an meine Regel halten: 2 Artikel im Monat sind genug. Da ich in diesem Monat bereits drei geschrieben habe, erscheint mein nächster Artikel erst am 15. April. Thema dann wird sein der SPIEGEL-Artikel über die BBIWS und die Online-Petition Wälder sind keine Holzfabriken. Zur Erinnerung: 2 Mitglieder der BBIWS hielten Mitte Dezember in einem Zeitungsinterview eine halbe Million Unterschriften für „eine gute Zahl“. ((siehe In der Holzfabrik, Der Bote vom 15./16. Dezember 2018))

Verkehrssicherung im Nationalpark Jasmund

Ich habe meinen allerersten Aufsatz zum Nationalpark Jasmund geschrieben. Grund war ein Artikel in der Ostsee-Zeitung vom 24. Februar 2019 über Baumfällungen im Rüganer Nationalpark. Der Untertitel lautete:

„Zum Entsetzen von Naturliebhabern werden im Nationalpark Jasmund auf Rügen seit Mitte Januar in großem Stil Bäume gefällt. Grund dafür ist die Verkehrssicherheit.“ ((Hervorhebungen von F.-J. A.))

Verkehrssicherungskorridor im NLP Jasmund, © Ingolf Stodian

Ich war alarmiert, zumal die dazu passende Fotostrecke: Baumfällungen im Nationalpark Jasmund zeigte, dass offenbar gesunde und auch junge Buchen gefällt worden waren.

„Insgesamt werde der Wald auf etwa 40 Hektar eingeschlagen.“ ((Hervorhebungen von F.-J. A.))

Ich habe viele Gespräche geführt; nicht nur mit Journalisten der Ostsee-Zeitung, sondern auch mit Dr. Ingolf Stodian, dem Dezernatsleiter des NLP Jasmund, und mit Olaf Dieckmann vom Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Das Ergebnis ist nicht nur für Freunde des Nationalparks Jasmund interessant, sondern auch für alle, die sich über das Thema Verkehrssicherheit informieren wollen. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Verkehrssicherung im Nationalpark Jasmund.

Wir müssen reden!

„Ich würde mir sehr wünschen, dass die Bevölkerung einfach mal hinguckt und dann zwar kritische Fragen stellt, aber nicht schon mit einer Vorverurteilung kommt und einen mit Google-Halbwissen konfrontiert und unterstellt, dass man nur die Unwahrheit sagt.“

Das sagt Urban Backes, Revierförster bei SaarForst. Ich habe mich daran gehalten. Am Schweineberg, wo gerade der Märzenbecher blüht, habe ich bei zwei Hiebsmaßnahmen hingeguckt und fotografiert. Dann habe ich den zuständigen Stadtförster angerufen und kritische Fragen gestellt. Und wir haben geredet. Lange. Und beim nächsten Mal reden wir bei einer Tasse Kaffee über Lübeck.

Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Gespräch über die Holzernte am Schweineberg.